Projektinformation

2013 bis 2017 fördert das BMBF mit dem Programm »Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung« Maßnahmen Kultureller Bildung, die von lokalen Bündnissen vor Ort geplant und durchgeführt werden. Umgesetzt wird das Förderprogramm gemeinsam mit 35 bundesweiten Verbänden und Initiativen, die dafür in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt wurden. Die förderfähigen Maßnahmen umfassen alle künstlerischen Sparten und Kulturformen sowie interdisziplinäre Angebote und werden durch die 35 bundesweiten Verbände und Initiativen präzisiert.

Wenn Sie als Träger vor Ort Interesse an einer Förderung haben, sollten Sie schauen, welches der 35 Konzepte am besten zu ihrem jeweiligen Bündnis bzw. zu ihren Praxisideen passt. Wenn die jeweiligen Verbände und Initiativen offiziell ihr Programm starten können, werden ihre Modalitäten, z. B. zum Profil der durch sie förderfähigen Maßnahmen, zu Dauer und Umfang der Förderung, zu den Anforderungen an lokale Bündnisse, ausführlicher dargestellt.

Mit der Förderung der Bildungsbündnisse verfolgt das BMBF vier Ziele: Wesentlich ist die Eröffnung neuer Bildungschancen – vor allem für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Zugleich sollen die Bündnisse eine neue soziale Bewegung für gute Bildung anstoßen und die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für die Zukunft junger Menschen aktivieren. Eine tragfähige Vernetzung unterschiedlicher Bildungsakteure auf lokaler Ebene, möglichst nah an den Kindern und Jugendlichen, zu fördern, ist ein weiteres Ziel. Und nicht zuletzt geht es darum, Kulturelle Bildung in die Breite zu tragen – genau zu den Kindern, die bislang am weitesten von ihr entfernt sind.

Für alle Verbands- und Initiativenkonzepte gelten folgende grundsätzlichen Bedingungen, welche durch die jeweiligen Profile der Verbände und Initiativen konkretisiert werden:

  • Die Maßnahmen richten sich an Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren.
  • Die Maßnahmen sind niedrigschwellig, um vor allem bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche erreichen zu können.
  • Die Maßnahmen werden auf lokaler Ebene in Bündnissen mit mindestens drei Akteuren durchgeführt.
  • Die Maßnahmen werden im außerschulischen oder im außerunterrichtlichen Bereich durchgeführt, Schulen können jedoch Kooperationspartner sein.
  • Förderfähig sind Sach- und Honorarkosten, daher wird kein hauptamtliches Personal auf lokaler Ebene finanziert – die Einbeziehung von freiwilligem Engagement ist ausdrücklich erwünscht.
  • Zu förderungswürdigen Maßnahmen auf lokaler Ebene können beispielsweise gehören: Kurse, Seminare und Veranstaltungen (einmalig oder regelmäßig), Kinder- und Jugendfreizeiten, Ferienakademien (mehrtägig), Patenschafts- und Mentorenprogramme.

Eine Antragsstellung ist über folgende Seite möglich:
www.buendnisse-fuer-bildung.de
Zur Datenbank, über die man den Antrag stellt, gibt es ein informatives Handbuch, das Sie hier als PDF herunterladen können.