Die LAG Kinder- und Jugendkultur e.V.

fördert als zentraler Ansprechpartner für die Belange der Kinder- und Jugendkultur die Vernetzung und den fachlichen Austausch der unterschiedlichsten Bereiche: Theater, Musik, Literatur, Medien, Kunst und Interkultur, und setzt sich für die qualitative Weiterentwicklung der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche ein – insbesondere im schulischen Kontext.

Die LAG Kinder- und Jugendkultur stellt Behörden, Politik, anderen Kulturbereichen und Interessierten Kontakte zur Hamburger Kinder- und Jugendkultur-Szene und das fachliche Know How ihrer Mitglieder zur Verfügung. Durch Kooperationsprojekte und gemeinsame Aktionen macht die LAG die Vielfalt und Qualität der Kinder- und Jugendkultur für eine breite und die Fachöffentlichkeit sichtbar und zugänglich.

Mit Unterstützung der Kulturbehörde informiert die Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendkultur seit Mai 2005 vierteljährlich mit der achtseitigen Publikation LAG-INFO und einem monatlichen Newsletter Multiplikator/innen über aktuelle Konzepte, Projekte, Fördermöglichkeiten und Fachtagungen.

AKTUELL: Forderungsprogramm zur Wahl und Podiumsdiskussion

Die LAG hat ein Forderungsprogramm zur Kinder- und Jugendkultur in Hamburg veröffentlicht. Sie können es HIER als PDF herunterladen. HIER können sie ein Abendblatt Interview mit dem Vorstand lesen. Am 18.1. veranstalteten wir eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Parteien. HIER ist das Einleitungsstatement von Wolfhagen Sobirey ... und hier als Beispiel für das Presseecho der Artikel der Welt-Hamburg:

Kinderkultur weiter unterfinanziert

Schade. Ein wichtiges Thema, ein höchst engagierter Streiter für die Stimmlosen, reichlich Sachverstand im Publikum - doch am Ende der Podiumsdiskussion um die Kinder- und Jugendkultur (KJK) in Hamburg gab's in der Jugendmusikschule kaum neue Perspektiven. Was zum einen an der wenig fokussierenden Moderatorin Hildegard Bockhorst lag; zum anderen an den fünf Parteienvertretern, deren Beiträge zwischen Wahlkampfgetöse, Ahnungslosigkeit und Partikularinteressenvertretungen schwankten.
Dabei hatte Wolfhagen Sobirey, Vorstand der veranstaltenden Landesarbeitsgemeinschaft KJK, in seinem Eingangsreferat diverse Diskussions-Aufhänger geboten: Seit Jahren stünden im Haushalt der Kulturbehörde nur rund eine Million Euro für KJK zur Verfügung, für die von Kultursenatorin Karin von Welck propagierte "Modellregion Kinder und Jugendkultur" fehle es schlicht an einer Grundfinanzierung. Stattdessen würde allzu sehr auf privates Engagement, Jurytöpfe und Stiftungen gesetzt, was indes meist nur für befristete Projekte und Spektakuläres tauge.
Zudem mangele es an Kooperationsbereitschaft zwischen den Behörden, und durch seinen Rückzug auf eine Netzwerker-Funktion gebe der Senat bei diesem Thema viel Verantwortung ab - die Kultursenatorin, so Sobirey, erinnere ihn manchmal an eine zur Untätigkeit verdammte Gärtnerin, die nun die arbeitenden Nachbarn anfeuere und Kaffee einschenke.
Alles andere als kalter Kaffee, diese Thesen. Und doch kam die Diskussion danach nicht weiter. Am meisten aufhorchen ließ da noch die Feststellung von Stefanie Strasburger, jugendpolitische Sprecherin der CDU, die den Begriff der Modellregion als "Worthülse" bezeichnete. Und FDP-Kulturexperte Mirko Bott, der den Staat für eine qualifizierte musische (Früh-)Erziehung in die Pflicht nahm - statt "Horden von Rentnerinnen" zum Volksliedsingen in Kingergärten und Schulen zu schicken, denn "das ist eine Alibi-Veranstaltung". jh Welt-Hamburg 21.1.08

Mitglied werden

Wer die Kinder- und Jugendkultur in Hamburg unterstützen oder der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendkultur beitreten möchte, kann hier eine Beitrittserklärung und die aktuelle Satzung als rtf-Dokumente downloaden.

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