Archiv Publikationen

30.08.2018: Kinder-Medien-Studie 2018
Sechs große Medienunternehmen, darunter auch Gruner+ Jahr AG und Der SPIEGEL aus Hamburg, haben in einer repräsentativen Studie den Medienkonsum und das Mediennutzungsverhalten von 7,26 Millionen Kindern in Deutschland untersuchen lassen. Anfang August stellten sie die Ergebnisse der rund 3.330 Interviews in Berlin vor. Sie zeigen, dass die Kinder von heute viele Medien nutzen, diese aber durchaus differenziert sehen. Zur Studie

14.08.2018: Kostenfrei als E-Book: »Wertedebatte – Von Leitkultur bis kulturelle Integration«
Das jetzt als kostenloses E-Book erschienene Buch sammelt Beiträge aus über zehn Jahren »Politik & Kultur«, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, die gemeinsam einen Überblick über die Wertedebatten der letzten zehn Jahre geben. Es geht um die Themen Leitkultur, Werte und Tugenden, den Kulturstaat und das Staatsziel Kultur, die Kunstfreiheit, die Diskussion um einen Kanon, um die Fragen Was ist deutsch? Was ist Heimat? und vieles andere mehr.

13.08.2018: Broschüre »Was ist Kulturelle Bildung? In einfacher Sprache erklärt«
QUARTIER aus Bremen hat eine Broschüre veröffentlicht, die in einfacher Sprache erklärt, was Kulturelle Bildung ist und welch eine hohe Bedeutung sie für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hat. Der Text der Broschüre basiert auf der Online-Publikation »Was ist Kulturelle Bildung? Antworten in einfacher Sprache« der BKJ, die als barrierefreies PDF-Dokument zur Verfügung steht.

03.08.2018: Fachbuch »Extremismusprävention durch kulturelle Bildung«
Die Erziehungswissenschaftler*innen Benno Hafeneger und Türkân Kanbıçak haben gemeinsam mit der Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt das kulturelle Bildungsprojekt »AntiAnti – Museum goes school« evaluiert und sehen darin einen erfolgreichen Ansatz zur Extremismusprävention. Die langristige Kooperation von Schulen mit außerschulischen Lernorten beurteilen sie als vorbildlich. Benno Hafeneger, Türkan Kanbicak, Mirjam Wenzel: Extremismusprävention durch kulturelle Bildung. Das Projekt »AntiAnti – Museum goes school« an berufsbildenden Schulen, Frankfurt a. M. 2018, 16,90 Euro

03.08.2018: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Kulturelle Jugendbildung in Offenen Settings«
Für Praxis- wie Theorieinteressierte stellt der von Elke Josties und Stefanie Kiwi Menrath herausgegebene Band ein bislang eher weniger beachtetes Handlungsfeld Kultureller Bildung aus der Perspektive von Jugendlichen, Pädagog*innen und Künstler*innen vor. Aktuelle Fachdiskurse sowie Ergebnisse eines Pilotprojekts zur Weiterbildung geben Impulse für dieses Schnittfeld von pädagogischen und künstlerischen Theorien und Praxisansätzen. Elke Josties / Stefanie Kiwi Menrath (Hrsg.): Kulturelle Jugendbildung in Offenen Settings. Praxis, Theorie und Weiterbildung, Schriftenreihe Kulturelle Bildung vol. 60, München, 260 Seiten, 19,80 EUR

03.08.2018: Expertise zu Qualifizierungsangeboten für Kultur-Schule-Kooperationen
Vielfältig, aber ungenügend, so lautet das Ergebnis einer Expertise von Dr. Helle Becker im Auftrag der BKJ. Sie hat die Verbreitung, Zielrichtung, Zielgruppen und Konzepte von Qualifizierungsangeboten für die Zusammenarbeit zwischen Trägern der außerschulischen kulturellen Kinder- und Jugendbildung und Schulen untersucht. Im Beitrag „Qualität braucht Qualifizierung“ fasst Dr. Helle Becker die wichtigsten Ergebnisse der Expertise zusammen. Weitere Infos

03.08.2018: Empfehlungskatalog »Kolibri. Kulturelle Vielfalt in Kinder- und Jugendbüchern«
Das Empfehlungverzeichnis stellt neue Kinder- und Jugendbücher vor, die Kindern und Jugendlichen eine offene Begegnung mit ande­ren Kulturen ermöglichen und Aspekte der kulturellen Vielfalt und des inter­kulturellen Zusammenlebens differenziert aufzeigen. Die Handreichung richtet sich an Kindergärten, Schulen und Bibliotheken, entwicklungspolitische Organisastionen, Eltern und alle Interessierten. Baobab Books (Hrsg.): Kolibri. Kulturelle Vielfalt in Kinder- und Jugendbüchern. Leseempfehlungen 2018/2019, Basel 2018, 88 Seiten, 4,50 Euro

03.08.2018: Magazin infodienst: »Platz nehmen! Wem gehört der öffentliche Raum?«
Ausgabe 128 des »infodienst – Das Magazin für kulturelle Bildung« lädt dazu ein, im Stadtraum den Blick auf bislang Verborgenes und Übersehenes zu lenken und auch sogenannte Unorte mit anderen Augen zu sehen, und fragt: Wie können kulturelle Bildungsangebote Kinder und Jugendliche ermutigen, den öffentlichen Raum für sich durch künstlerische Aktionen neu zu entdecken? Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e. V., infodienst – Das Magazin für kulturelle Bildung Nr. 128: »Platz nehmen! Wem gehört der öffentliche Raum?«, 48 Seiten, 8 Euro

03.08.2018: Kind und Kunst: Mit Kindern die Kunstwelt betreten
Staunen, mit allen Sinnen gestalten, die Ergebnisse feiern: In der 1968 gegründeten Malschule der Hamburger Kunsthalle haben Kinder und auch Erwachsene Impulse fürs Leben bekommen. Nun beschreiben 21 KunstvermittlerInnen der Malschule einzelne Ideen und Konzepte – zum Nachmachen und Weiterdenken, als Anregung für Pädagogen, Eltern, Kinder und Kunstbegeisterte. Birte Abel-Danlowski (Hg.): Kind und Kunst: Mit Kindern die Kunstwelt betreten, Kopaed 2018, 188 Seiten, 20 Euro

27.07.2018: Wegweiser: »Recht auf Teilhabe«
Eine aktualisierte Auflage des Ratgebers liefert einen Überblick über alle Rechte und Sozialleistungen, die Menschen mit Behinderung zustehen. Das Buch ist nicht nur für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen nützlich, sondern bietet auch Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit und der Kulturellen Bildung hilfreiche Informationen, um in ihren Tätigkeitsfeldern Barrieren abbauen und Teilhabe ermöglichen zu können. Der 330 Seiten umfassende Lebenshilfe-Ratgeber (ISB-Nummer: 978-3-88617-560-4) kann für 19,50 Euro plus Versand über hauke.strack@Lebenshilfe.de oder Telefon 0 64 21-49 11 23 bestellt werden.

27.07.2018: Aufsatzsammlung »Kulturelle Schulentwicklung: Schlüsseltexte zu Theorie und Praxis«
Eine Sammlung von Aufsätzen von Tom Braun, Olaf Axel Buhrow, Ludwig Duncker, Max Fuchs und Viola Kelb umreißen die theoretischen Ansätze rund um Kulturelle Bildung und Schule sowie Schulentwicklung. Praxiserfahrungen aus und über Schulen, die sich auf den Weg zu einer Kulturschule gemacht haben, bilden den zweiten Teil der Publikation. Zum Download

27.07.2018: Fachbuch: Kulturelle Unterrichtsentwicklung
Wie können ästhetische Erfahrungen in einer Kulturschule auch in der Mathematik, in den Sozial- und Naturwissenschaften ermöglicht werden? Der Band stellt neben entsprechenden Unterrichtsbeispielen vor allem konzeptionelle Überlegungen für eine Implementierung einer kulturellen Unterrichtsentwicklung in der täglichen Schulpraxis bereit. Fuchs, Max; Braun, Tom (Hrsg.): Kulturelle Unterrichtsentwicklung. Grundlagen – Konzeptionen – Beispiele, Weinheim Basel, 2018, 386 S., 29,95 Euro.

23.07.2018: Deutsch-niederländische Forschungsergebnisse zur Wirkung von kultureller Bildung
Die Publikation »Research on Impacts of Arts Education« des Stiftungsverbund Rat für Kulturelle Bildung e.V. gibt einen interdisziplinären Einblick in die deutsch-niederländische Forschung zu den Wirkungen Kultureller Bildung und präsentiert unter anderem die Ergebnisse zweier Projekte (»MusiCo«, »JuArt«) aus dem Forschungsfonds Kulturelle Bildung – einem Projekt des Rates für Kulturelle Bildung e.V., gefördert von der Stiftung Mercator und seit 2017 auch von der Karl Schlecht Stiftung. Weitere Infos und Studie

03.07.2018: Neue Ausgabe von Politik & Kultur: »Freunde oder Feinde? Das Verhältnis von politischer und kultureller Bildung«
Die kulturelle und politische Bildung mühen sich redlich ab, in unserer Gesellschaft Wirkung zu erzielen. Hier und da sprießen Pflanzen, manchmal sind es sogar ganze Vorgärten, aber in der Fläche sind beide nicht wirklich angekommen. Manchmal ist einer alleine eben zu schwach, um umfänglich erfolgreich zu sein. Warum sich nicht öfter zusammentun, um sich gemeinsam gegen gesellschaftliche Auflösungserscheinungen in einigen Regionen des Ostens, aber nicht nur da, zu stemmen? Politik & Kultur ist die Zeitung des Deutschen Kulturrates. Sie wird herausgegeben von Olaf Zimmermann und Theo Geißler. Zur Online-Version

03.07.2018: Handreichung Kulturelle Schulentwicklung
Im Juni 2018 wurden die Erkenntnisse des Projekts Kulturschule Hamburg 2011-2018 genutzt, die gemeinsam vom Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ), der Gabriele Fink Stiftung, der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) und der Behörde für Kultur und Medien (BKM) herausgegebene Handreichung Kulturelle Schulentwicklung in Hamburg zu erstellen. Sie soll interessierte Schulen darüber informieren, wie kulturelle Bildung nachhaltig und systematisch im Schul- und Unterrichtsalltag verankert werden kann. Hierfür bietet die Handreichung Hintergrundinformationen sowie Beispiele aus der und für die Praxis. Zur Handreichung

03.07.2018: Ratgeber: Vereinsrecht und Ehrenamt
Bei der Ausführung eines Ehrenamtes sind einige rechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Der Ratgeber »Vereinsrecht und Ehrenamt«, herausgegeben von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, zeigt, worauf Ehrenamtliche, Vereine insgesamt, aber auch Vorstände und Mitglieder achten sollten. Dazu gehören u.a. wichtige Versicherungen, Haftung für Schäden, Steuerfragen bei Honoraren und der Umgang mit Spenden. Hinweise gibt es auch zum Thema Datenschutz und zur Beachtung von Urheberrechten. Vereinsrecht und Ehrenamt. Das Handbuch für alle Ehrenamtler, 1. Auflage 2018, 192 Seiten, 14,90 Euro

25.06.2018: ZWISCHEN Kunst und Bildung. Theorie, Vermittlung, Forschung in der zeitgenössischen Theater-, Tanz- und Performancekunst
Der Band ZWISCHEN Kunst und Bildung beschäftigt sich mit den Spannungsverhältnissen von Kunst und Bildung und geht der Frage nach, wie sich diese in der künstlerisch-pädagogischen Praxis von Künstler*innen in formalen und semiformalen Bildungskontexten, insbesondere in den Bereichen Theater, Tanz und Performance, verhalten und produktiv gestaltet werden können. Westphal/Bogerts/Uhl/Sauer:: ZWISCHEN Kunst und Bildung. Theorie, Vermittlung, Forschung in der zeitgenössischen Theater-, Tanz- und Performancekunst, ATHENA-Verlag 2018, 500 Seiten, 29,50 Euro

04.06.2018: Studie »Kunst in der Einwanderungsgesellschaft«
Die Studie der Bertelsmann-Stiftung und der mit der Deutschen UNESCO-Kommission untersucht die Rolle der unterschiedlichen Künste für das Zusammenleben in Vielfalt. Anhand von zwölf Fallbeispielen wird die Bandbreite der künstlerischen Auseinandersetzung mit kultureller Vielfalt, Einwanderung und Integration aufgezeigt. Die Fallbeispiele reichen von Oper und Kammermusik über Tanz und Film bis hin zu Installationen im öffentlichen Raum sowie Blogs. Aus den Ergebnissen leitet die Studie Handlungsempfehlungen für eine Kulturpolitik in der Einwanderungsgesellschaft ab, die den Zusammenhalt in Vielfalt fördert. Lisa Unterberg: Qualität in der Kulturellen Bildung – Eine Diskursanalyse, Rückstichheftung mit 36 Seiten, 6 Euro

04.06.2018: Magazin IXYPSILONZETT zum Thema »Diversität«
»Fair Play« kennen wir aus dem Sportbereich, »Fair Trade« aus der Entwicklungspolitik. Und jetzt gibt es auch noch »Fair Cooperation«, ein Schlüsselbegriff für den internationalen Kulturaustausch. Die Kinder- und Jugendtheater können nicht nur damit etwas anfangen, weil sie schon von jeher weltweit vernetzt sind, sie wissen auch den Diskurs aufzugreifen und produktiv zu nutzen. Das IXYPSILONZETT. Magazin für Kinder- und Jugendtheater der internationalen Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche (ASSITEJ) beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema »Diversität? Eine Herausforderung!«. IXYPSILONZETT 01/2018: Diversität? Eine Herausforderung!, Mai 2018, 324 Seiten, 34,95 Euro

04.06.2018: kopaed-Verlag: Sommeraktion 2018 – Bücherpakete
Der kopaed-Verlag startet eine Sommeraktion: Bis zum 31. August 2018 gibt es eine Auswahl von 20 neuen Bücherpaketen, unter anderem zu den Themen Kulturelle Bildung, Theater und Medienbildung. Ein Paket ist zu je 20 Euro (+ 5 Euro Versand) im Online-Shop erhältlich. Zur Aktion

04.06.2018: Nominierungsbroschüre zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2018
Auf 80 Seiten präsentiert der Katalog die 32 Titel, die dieses Jahr für den Deutschen Jugendliteraturpreis zur Auswahl stehen. Er enthält die Begründungen der Kritiker-, der Jugend- und der Sonderpreisjury, Angaben zu den nominierten Autor*innen, Illustrator*innen und Übersetzer*innen sowie bibliografische Informationen. Download und Bestellmöglichkeit

31.05.2018: Online-Portal »Demokratie. Vielfalt. Respekt.«
Auf der Seite www.demokratie-vielfalt-respekt.de können Fachkräfte aus Kita, Schule sowie Kinder- und Jugendbildung Angebote zur Stärkung der Demokratiekompetenz von Kindern und Jugendlichen finden. Das Onlineportal ist im Auftrag des Landesdemokratiezentrums Berlin und im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« in Zusammenarbeit mit der Jugend und Familienstiftung des Landes Berlins entstanden. Neben Workshops, Fortbildungen und Beratungsangeboten gibt es auf den Seiten des Portals außerdem Publikationen, Medien und Veranstaltungen zum Thema Demokratieförderung und Präventionsarbeit zu entdecken. Auch Anlaufstellen, die im Notfall schnelle Hilfe bei Mobbing, Diskriminierung und Gewalt leisten, sind über das Portal zu erreichen.Zum Online-Portal

28.05.2018: Arbeitshilfe »Kultur – aber sicher!«
Um ihren Mitgliedseinrichtungen Orientierung in vielen Fragen der Betriebs- und Veranstaltungssicherheit zu geben, hat die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. den Ratgeber »Kultur – aber sicher!« herausgegeben. Die Handreichung eröffnet einen gut strukturierten und leicht verständlichen Zugang zum komplexen Feld der Sicherheit in soziokulturellen Einrichtungen. Die Kapitel »Betreiber- und Veranstalterpflichten“ sowie »Räumungskonzept und Räumungsübung“ informieren über relevante Gesetze und Bestimmungen und kommentieren diese im Hinblick auf die Bedingungen in der Soziokultur. Volker Löhr/Thomas Schiffmann: »Kultur – aber sicher!« Ein Ratgeber für Kulturbetriebe, Teil 1, Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V., 2018, Online-Ausgabe, kostenfrei.

18.05.2018: »In der Luxusfalle: Arme Kinder – Reiches Land«
Frühe Förderung ist das womöglich wichtigste Mittel zur Armutsprävention. Die Stärkung ihrer Ressourcen von klein auf erhöht die Bildungschancen von Kindern aus benachteiligten Familien. Aber noch zu oft prallt ihre Lebensenergie auf äußere Grenzen, weil ihnen unsere Gesellschaft Räume vorenthält. Viele Angebote der kulturellen Bildung versuchen, Stärken zu stärken und Kindern und Jugendlichen zu vermitteln: Du kannst etwas! In der Luxusfalle: Arme Kinder – Reiches Land, infodienst – Das Magazin für kulturelle Bildung, 2018, Nr. 127. 48 Seiten. € 8,00.

14.05.2018: »ZWISCHEN Kunst und Bildung. Theorie, Vermittlung, Forschung in der zeitgenössischen Theater-, Tanz- und Performancekunst«
Der Band beschäftigt sich mit den Spannungsverhältnissen von Kunst und Bildung und geht der Frage nach, wie sich diese in der künstlerisch-pädagogischen Praxis von Künstler*innen in formalen und semiformalen Bildungskontexten, insbesondere in den Bereichen Theater, Tanz und Performance, verhalten und produktiv gestaltet werden können. In den Fokus gelangen dabei neben theoretischen Perspektiven, zeitgenössische künstlerische Verfahrensweisen und Vermittlungskonzepte sowie ausgewählte Themen aus der Forschungsperspektive. Kristin Westphal, Teresa Bogerts, Mareike Uhl, Ilona Sauer (Hrsg.): ZWISCHEN Kunst und Bildung. Theorie, Vermittlung, Forschung in der zeitgenössischen Theater-, Tanz- und Performancekunst, 1. Auflage 2018, 500 Seiten, 29,50 EUR.

09.05.2018: Neu online: »Deutsches Schulportal«
»Für mehr gute Schulen« – das ist der Leitspruch des Deutschen Schulportals: Die Online­platt­form ist ein unabhängiges Fach­medium für alle, die sich für Schul- und Unterrichts­entwicklung interessieren. Das Schulportal stellt erfolgreiche Konzepte aus der Schul­praxis vor und bietet aktuelle Informationen und Beiträge rund um die Themen Schul­praxis, Bildungs­politik und Wissenschaft. Das Deutsche Schulportal will Schulleitungen und Lehr­kräfte bei ihren Aufgaben begleiten und inspirieren – sei es bei der Weiter­entwicklung des Unter­richts, in Schul­entwicklungs­fragen oder der Gestaltung des Schul­lebens. Das Deutsche Schulportal ist eine Initiative der Robert Bosch Stiftung, der Deutschen Schulakademie und der Heidehof Stiftung in Kooperation mit der ZEIT Verlagsgruppe. Zum Portal

17.04.2018: Publikation der BKJ zu Kooperationen in der Kulturellen Bildung
Die Arbeitshilfe »Bündnisse und Kooperationen für Kulturelle Bildung – Eine Starthilfe« stellt zentrale Grundlagen und die ersten Schritte für Kooperationen in der Kulturellen Bildung vor. Sie setzt dort an, wo freie und öffentliche Träger, selbstständige, ehren- oder hauptamtliche Fachkräfte den Wunsch haben, einen reflektierten und systematischen Einstieg in eine Kooperation zu gestalten. Sie bietet Methoden und Tipps für eine gelingende Kooperation. Die Arbeitshilfe ist im Rahmen des BKJ-Förderprogramms »Künste öffnen Welten« innerhalb von »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entstanden. Zum Download

10.04.2018: Trendbericht Kinder- und Jugendbuch 2018
Wie können Eltern, Lehrkräfte und Pädagogen Kindern- und Jugendlichen politisches Bewusstsein und die Regeln einer fairen und offenen Debattenkultur vermitteln? Welche Möglichkeiten eröffnet das Medium Buch, Teilhabe und Mitbestimmung zu fördern und welcher Konzepte bedarf es darüber hinaus, politisches Denken zu erlernen? Wie können sich Verlage, Buchhandlungen und Bibliotheken einbringen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich der Arbeitskreis für Jugendliteratur (AKJ), die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj), der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen im Rahmen des Trendberichts Kinder- und Jugendbuch 2018 zur Leipziger Buchmesse. Daraus ging eine Leseempfehlung hervor.

10.04.2018: »weiße Flecken« – Schriftenreihe Kulturelle Bildung
Anja Schütze und Jens Maedler versammeln in dem Buch »weiße Flecken« fachliche Diskurse, persönliche Essays und poetische Texte verschiedener Autor*innen, die sich mit Diskriminierung und Diversität in der Kulturellen Bildung beschäftigen. Untersucht werden die Strukturen, die Praxis und die Methoden Kultureller Bildung mit Blick auf die Reproduktion und Erstellung von verschiedenen Machtverhältnissen. Jenseits dessen geht es um das Potenzial Kultureller Bildung im Kontext von Empowerment, widerständigem Aktivismus und gesellschaftlicher Transformation. Anja Schütze / Jens Maedler (Hrsg.) (2017): „weiße Flecken“ – Diskurse und Gedanken über Diskriminierung, Diversität und Inklusion in der Kulturellen Bildung, Schriftenreihe Kulturelle Bildung, Vol. 63, München 2018, 176 Seiten, 18,80 EUR.

28.03.2018: Jugend. Medien. Raum. Identität
Für die meisten Jugendlichen ist es mehr als selbstverständlich, sich die Welt über Kommunikations- und Onlinemedien anzueignen. Sie machen ihre Erfahrungen also sowohl unmittelbar im direkten Austausch in ihren Sozialräumen, als auch vermittelt über diverse mediale Kanäle. Der aktuelle Themenschwerpunkt der merz 1/2018 beleuchtet ausgewählte Facetten dieses Themenkomplexes und thematisiert, wie sich das Kommunikationsverhalten und die Arbeit an der Identität in der Verschmelzung von analoger und digitaler Welt gestaltet. Kathrin Demmler / Bernd Schorb / JFF – Institut für Medienpädagogik: Über plastische Schülerarbeiten sprechen. Eine empirische Studie zu Reflexionsphasen im Kunstunterricht der Grundschule, merz 2018/01, München 2018, 96 Seiten, 8 Euro.

28.03.2018: Über plastische Schülerarbeiten sprechen
Ausgehend vom theoretischen Hintergrund zum plastischen Gestalten und dem Begriff der Reflexion aus kunstpädagogischer und pädagogisch-psychologischer Perspektive werden videografierte Reflexionsphasen zum plastischen Gestalten der zweiten Jahrgangsstufe empirisch untersucht. Datengrundlage bildet hierfür die Grundschulstudie PERLE (Persönlichkeits- und Lernentwicklung von Grundschulkindern). Es werden Merkmale und Indikatoren für die Beschreibung und Beurteilung der Qualität von Reflexionsphasen im Kunstunterricht vorgestellt, die sich auf die Besprechung plastischer Schülerarbeiten und die unterrichtliche Durchführung dieser Reflexionen beziehen. Sonja Orth: Über plastische Schülerarbeiten sprechen. Eine empirische Studie zu Reflexionsphasen im Kunstunterricht der Grundschule, Schriftenreihe KREAplus Band 13, München 2018 (März), 345 Seiten, 24,80 Euro.

28.03.2018: Make, Create & Play. Medienpädagogik zwischen Kreativität und Spiel
Spielen ist heute oft auch digitales Spielen, sei es drinnen oder draußen, zusammen oder allein, sitzend oder in Bewegung. Computerspiele sind seit mehr als einem Jahrzehnt Kultur­gut und digitales Spielen gehört in die Lebenswelt vieler Kinder und Jugendlicher. Urban Gaming eröffnet neue Spielräume, Virtual und Augmented Reality erweitern die Aktionsmöglichkeiten zusätzlich. Making und Coding verbinden spielerisch Programmieren, Basteln und Tüfteln. Friederike von Gross / Renate Röllecke (Hrsg.): Make, Create & Play. Medienpädagogik zwischen Kreativität und Spiel, Schriftenreihe Dieter Baacke Preis Handbuch, Band 13, München 2018, 159 S, 18 Euro.

28.03.2018: Malerei zu Beginn des Jugendalters. Kreative Aspekte des Problemlöseverhaltens beim bildnerischen Gestalten im Kunstunterricht
Die differenzierte Beurteilung der bildnerischen Leistungen unter Heranziehung kreativitätsspezifischer Indikatoren führt zu individuellen Kreativitätsprofilen, die die Stärken des jeweiligen Schülers im bildnerischen Problemlöseverhalten ebenso aufzeigen wie ausbaufähige Eigenschaften. Das Kreativitätskonstrukt funktioniert hier als hilfreiches Differenzierungsinstrument bildnerischer Leistungsfähigkeit, da Kreativität nicht als pauschale Grundeigenschaft angenommen wird, sondern als komplexes Zusammenwirken diverser, höchst verschiedener und unterschiedlich gewichteter Eigenschaften. Steffen Wachter: Malerei zu Beginn des Jugendalters. Kreative Aspekte des Problemlöseverhaltens beim bildnerischen Gestalten im Kunstunterricht, Schriftenreihe KREAplus
Band 14, München 2018 (April), 754 Seiten, 49,80 Euro.

27.03.2018: Dokumentation »Diversity in Arts & Education«
Alle wollen mehr Diversität. Aber was genau ist damit gemeint? Und was brauchen wir wirklich, um den Kulturbereich nachhaltig zu diversifizieren, damit er die Vielfalt unserer Gesellschaft authentischer widerspiegelt? Als Tagungs- und Festivalformat gingen die »Interventionen 2017« in Berlin diesen Fragen nach und stellten diskriminierungskritische und diversitätsorientierte Ansätze im Kulturbereich vor. In einer multimedialen Dokumentation, die jetzt vorliegt, kommen verschiedene unterrepräsentierte Akteur*innen und kritische Expert*innen zu Wort, die den großen Themenbereich der Diversität beleuchten. Zur Dokumentation

26.03.2018: Studie »Freie darstellende Künste und Kulturelle Bildung im Spiegel der bundesweiten Förderstrukturen«
Die Studie, im Auftrag des Bundesverbands Freie Darstellende Künste vom Institut EDUCULT durchgeführt, liefert einen umfassenden Überblick über die Förderstrukturen und die ihnen zugrundeliegenden Förderkriterien der unterschiedlichen Bundesländer und des Bundes. liefert einen grundlegenden Beitrag zu gegenwärtigen Diskussionen und stellt ein einmaliges Nachschlagewerk mit aktuellen Förderoptionen im Feld der Kulturellen Bildung dar. Aus der Studie, die im engen Dialog mit freien darstellenden Künstler*innen und durch Gespräche mit Förderinstitutionen entstanden ist, ergeben sich Handlungsempfehlungen für Akteur*innen ebenso wie für Politik und Verwaltung. Was kann auf bundespolitischer Ebene getan werden, um Kulturelle Bildung langfristig als Handlungsfeld der freien darstellenden Künstler*innen weiterzuentwickeln? Welche Unterstützung ist für die Landespolitik sinnvoll und notwendig? Zur Studie

20.03.2018: Werkzeugbox »Jugend gerecht werden«
Die Koordinierungsstelle »Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft« stellt eine Auswahl an Werkzeugen zur Verfügung, die beim Engagement für einen jugendgerechten Ort hilfreich sind. Enthalten sind praktische Methoden, theoretisches Hintergrundwissen und Argumentationsstützen für Politik und Verwaltung, Fachkräfte in der Jugendarbeit und auch Jugendliche selbst. Fragen sind etwa »Wie kann sich eine Bildungseinrichtung kulturell öffnen?« oder »Was sind Standards außerschulischer Jugendbildung?« Zur Werkzeugbox

09.03.2018: Zur Lage des Kinder- und Jugendtheaters in Deutschland
Was muss anders werden? Mit dem Ziel, die Lage des Kinder- und Jugendtheaters in Deutschland zu beschreiben, hat die ASSITEJ Deutschland eine empirische Studie in Auftrag gegeben und Theater befragt. Die Ergebnisse gilt es zu diskutieren: zwischen Anspruch und Wirklichkeit am Arbeitsplatz Kinder- und Jugendtheater. Wolfgang Schneider (Hg.): Zur Lage des Kinder- und Jugendtheaters in Deutschland, IXYPSILONZETT 2018, Broschur mit 68 Seiten, 9,50 Euro. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit

28.02.2018: Broschüren der Bundesakademie Trossingen zu Partizipation, Ehrenamt und Musik in der Familie
Die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen hat drei neue Broschüren veröffentlicht. Die Publikation Partizipation. Mein Part zählt geht der Frage nach, was es eigentlich bedeutet, vom Teilnehmenden zum Teilgebenden zu werden und wer wann und wie mehr involviert werden kann, und zeigt Möglichkeiten für Multiplikator*innen auf, Beteiligungsmöglichkeiten wahrzunehmen und zu initiieren. In der Broschüre »Ehrenamtliches Engagement in der Musik« werden neben einem Überblick über dieses Engagementfeld zentrale Handlungsfelder der Ehrenamtsförderung formuliert, insbesondere mit Blick auf die Nachwuchsgewinnung für das Ehrenamt. Die Broschüre »Musikalische Erfahrungswelt Familie« widmet sich der Frage, wie Musik in der Familie und in familienähnlichen Kontexten gelebt und erlebt werden kann. Bestellmöglichkeit (5 Euro)

25.01.2018: Aktuelles Onlinemagazin »Kooperationen und Bildungslandschaften«
In der aktuellen Ausgabe des Onlinemagazins der BKJ zu Kooperationen und Bildungslandschaften macht Prof. Dr. Ivo Züchner eine Bestandsaufnahme in Sachen Ganztagsschule und kultureller Kooperation, Sabine Kallmeyer von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Berlin beschreibt, was das Land Berlin für Kulturelle Bildung und Kooperationen leistet, und Prof. Dr. Gunda Voigts spricht sich für eine Jugendorientierung aus, die die Interessen und Rechte von Kindern und Jugendlichen zum AUsgangspunkt nimmt. Diese und weitere Artikel hier.

25.01.2018: Arbeitsmaterialien »Erzähl mir Deine Geschichte/n«
Im Rahmen des BKM-geförderten Integrationsprojekts »Erzähl mir Deine Geschichte/n« der GRIMMWELT Kassel sind didaktische Arbeitsmaterialien entwickelt worden, die nun kostenlos im Bundesgebiet an Institutionen verteilt werden, die sich der Herausforderung der Flüchtlingsintegration stellen. Die Arbeitsmaterialien laden zur gegenseitigen Neugier und zum gemeinsamen Gestalten ein. Unterschiedliche Themenbereiche wie Bildende Kunst, Musik, Architektur und Design bieten vielfältige Anknüpfungspunkte, um miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam etwas Neues zu entwickeln. Weitere Infos dazu unter info@grimmwelt.de

24.01.2018: KuBi Online: Alle Neuerscheinungen des Jahres 2017 im Überblick
Die Redaktion der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online hat zusammengestellt, welche Fachartikel im vergangenen Jahr auf der Wissensplattform neu veröffentlicht wurden. Hier sind Titel und Autor*innen der 43 Neuerscheinungen des Jahres 2017 auf der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online in absteigend chronologischer Reihenfolge benannt und verlinkt.

23.01.2018: Dossier »Diversitätsorientierte Begleitung Berlin Mondiale«
In den letzten Jahren setzt sich zunehmend die Einsicht durch, dass Kulturelle Bildung diskriminierungssensibler gestaltet werden muss. Aber was bedeutet dies konkret? Auf struktureller Ebene stellt sich dabei die Frage, welche Projekte gefördert werden, welche Ansätze verbreitet werden und wer letztlich davon profitiert. Das Team der »Diversitätsorientierte Begleitung Berlin Mondiale«, selber aus der kulturellen Praxis kommend, führte eine Feldanalyse des Bereichs Kulturelle Bildung im Kontext Asyl durch. Ihre Erkenntnisse sowie externe Beiträge von Akteur*innen und Expert*innen wurden nun in Form eines Online-Dossiers veröffentlicht.

22.01.2018: Service-Portal Integration der Stiftung »Haus der kleinen Forscher«
Viele unterschiedliche Fragen tauchen auf, wenn es gilt, geflüchteten Kindern das Ankommen in Kita, Hort und Grundschule zu erleichtern. Das Service-Portal Integration der Stiftung »Haus der kleinen Forscher« unterstützt pädagogische Fach- und Lehrkräfte bei der Integration geflüchteter Kinder in Kita, Hort und Grundschule. Das Portal bietet Erfahrungsberichte, Experteninterviews, Hintergrundartikel und Reportagen. Zum Portal

22.01.2018: Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Thema Ganztagsschule: ganztagsschule.org
Im Interview fasst dort aktuell Prof. Karsten Speck von der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg seine Erkenntnisse aus der Weiterbildung »Kompetenzkurs Kultur – Bildung – Kooperation« für Kulturschaffende in Ganztagsschulen und lokalen Bildungslandschaften zusammen, die er wissenschaftlich begleitet hat. Zum Interview

19.01.2018: Publikation »Kultur mit Allen?! Appelle zur Kulturellen Bildung in der Migrationsgesellschaft«
Das kompakte Fachpapier der LKB Hessen fasst die zentralen Erkenntnisse des Fachtags »Kultur mit Allen?!« zusammen und soll sie nachhaltig verankern. In acht konkreten Appellen setzt die Publikation handlungsleitende Impulse, um die Kulturelle Bildung in Hessen in den kommenden Jahren maßgeblich zu entwickeln und ihre Potenziale zu stärken. Den Fachtag hatten die KulturRegion FrankfurtRheinMain und die Landesvereinigung Kulturelle Bildung (LKB) Hessen im Januar 2017 in Darmstadt veranstaltet.

18.01.2018: »Vom Mut weiterzugehen – Kulturelle Bildung mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen«
In der Publikation der LKJ Baden-Württemberg werden Projektbeispiele aus ganz Baden-Württemberg und die daraus gewonnenen Erkenntnisse dargestellt. Voraussetzungen für Kulturelle Bildung mit Geflüchteten werden erklärt, mögliche Herausforderungen und Chancen beleuchtet. Die Publikation zeigt auf, welche Erfahrungen übertragbar sind und unterstützt Akteur*innen der Kulturellen Bildung in ihrem reflektierten Handeln. Die Texte stammen von Wissenschaftler*innen aus ganz Deutschland und von Fachleuten* aus der Praxis. Bestellmöglichkeit (1,45 Euro)

12.01.2018: Studie: »Kulturelle Bildung an Ganztagsschulen«
Der Rat für Kulturelle Bildung gab im Dezember 2017 die Studie »Kulturelle Bildung an Ganztagsschulen« heraus. Laut der Studie ist die Qualitätssicherung Kultureller Bildung in den Ganztagsangeboten der Schulen noch nicht ausreichend gewährleistet. Dies wird in der Befragung von 456 Schulleiter*innen aus den vier Bundesländern Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern von November bis Dezember 2016 deutlich. Zu beobachten sind relativ gut entwickelte Strukturen bei den Angeboten Kultureller Bildung im Ganztag. Jedoch sind die Inhalte der Angebote oder die Qualifikationen der Anbieter nur in geringem Maße bestimmt. Download der Studie

12.01.2018: »Bookmarks. Bekämpfung von Hate Speech im Internet durch Menschenrechtsbildung«
Das von Neue deutsche Medienmacher / Koordination des No Hate Speech Movement Deutschland herausgegebene Handbuch unterstützt Pädagog_innen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, das Problem »Hate Speech« im Internet adäquat mit Jugendlichen zu behandeln. Das Buch erhebt dabei nicht den Anspruch, einen für alle Formen von »Hate Speech« gültigen Lösungsansatz zu präsentieren, aber »Hate Speech« als Symptom für ein tieferlegendes gesellschaftliches Problem zu betrachten und auf dieser Prämisse aufbauend, entsprechende Handlungsoptionen aufzuzeigen. Weitere Infos und Download

04.01.2018: Kulturpolitische Mitteilungen: 10 Jahre nach Schlussbericht der Enquete-Kommission »Kultur in Deutschland«
Im Dezember 2007 hatten die Mitglieder der Enquete-Kommission nach mehr als vierjähriger Arbeit ihren Bericht an den Deutschen Bundestag übergeben. Aus diesem Anlass erschien nun im Dezember 2017 ein Schwerpunktheft der »Kulturpolitischen Mitteilungen« mit vielen kritischen Kommentaren. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit

04.01.2018: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Fokus: Kunst- und Kulturschaffende* in Bildungseinrichtungen!«
Der von Michael Heber und Mona Jas herausgegebene Band beschäftigt sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Rolle und Bedeutung von Künstler*innen in Bildungsprojekten, den Rahmenbedingungen für Kooperationen mit ihnen und der Entwicklung von interprofessioneller und methodischer Kompetenz sowie Weiterbildungsmöglichkeiten für Kunst- und Kulturschaffende*. Heber, Michael/ Jas, Mona (Hrsg.): Im Fokus: Kunst- und Kulturschaffende* in Bildungseinrichtungen! Debatten um Rahmenbedingungen, Potenziale und Kompetenzen für kulturelle Bildungsprojekte. Schriftenreihe Kulturelle Bildung vol. 57, München 2017, 267 Seiten, ISBN 978-3-86736-457-7, 19,80 EUR

03.01.2018: Kooperationen für Kulturelle Bildung in der Kommune
Das neue Themenheft der BKJ mit dem Titel »Kommunal. Regional. Lokal – Bildungsbündnisse vor Ort vernetzen und verankern« dreht sich rund um die kooperative kulturelle Bildungspraxis in der Kommune. In Fachbeiträgen, zahlreichen Interviews und Praxisbeispielen wird der kommunale und zivilgesellschaftliche Raum abgesteckt, in dem sich Kooperationen aus unterschiedlichen Akteuren bewegen, die kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche machen. Zur Online-Publikation

28.11.2017: Missing_LINK 2016 – Übergangsformen von Kunst und Pädagogik in der Kulturellen Bildung
28 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich, der Tschechischen Republik und aus Großbritannien stellen in Wort und Bild Projekte vor, die sich in Elementarpädagogik, schulischen, außerschulischen Bildungskontexten und in der Erwachsenenbildung verorten lassen. Darunter befinden sich auch vier vom BMBF geförderte Weiterbildungsangebote für Künstlerinnen und Künstler und Kulturschaffende. Die Projekte unterbreiten eine Fülle an methodischen Vorschlägen zeitgenössischer künstlerischer Bildungs- und Vermittlungsarbeit. Joachim Kettel (Hg.): Missing_LINK 2016 – Übergangsformen von Kunst und Pädagogik in der Kulturellen Bildung – Künstlerische Kunstpädagogik im Kontext. Athena-Verlag, 1. Auflage 2017, 486 Seiten mit zahlreichen Abb., Broschur 16 × 23,5 cm, ISBN: 978-3-89896-650-4, 27,50 €

28.11.2017: Arbeitshilfe »Spektrum Inklusion« veröffentlicht
Die Arbeitshilfe »Spektrum Inklusion« des Verbands deutscher Musikschulen bietet umfangreiche Einblicke in Facetten inklusiven Arbeitens an Musikschulen. Dabei spielen die Entwicklung inklusiver Musikschulen, die inklusive Praxis des Musikschulunterrichts und auch die kulturelle Vielfalt, der demographische Wandel und die Veränderungen in Schule und Gesellschaft eine Rolle. Die Arbeitshilfe soll eine theoretisch wie praktisch fundierte, anschaulich formulierte und zugleich anregende Einführung in das weite Spektrum der Inklusion bieten. Verband deutscher Musikschulen (Hrsg.) (2017): Spektrum Inklusion. Wir sind dabei! Wege zur Entwicklung inklusiver Musikschulen. Bonn. 376 Seiten, ISBN: 978-3-925574-88-7, 28 Euro

16.11.2017: Studie »Kulturelle Bildung an allgemeinbildenden Hamburger Schulen« veröffentlicht
Sechs gemeinnützige Hamburger und überregionale Stiftungen wollten es wissen: Was ist eigentlich jenseits von Schulchor und Kunstunterricht kulturell los an Hamburger Schulen? Entwicklungsbedarfe sollten erkannt werden, um die Ressourcen im Bereich der kulturellen Bildung nachhaltiger und zielgenauer platzieren zu können. Durchgeführt wurde die Studie vom Institut für Kultur- und Medienmanagement (KMM) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg; die LAG Kinder- und Jugendkultur wirkte mit. Die Studie ergab, dass mehr als zwei Drittel aller Hamburger Schulen in öffentlicher Trägerschaft über den Unterricht und die schulischen Regelangebote hinaus in einem oder mehreren Kulturprojekten aktiv sind, oft in Partnerschaft mit Stiftungen, Vereinen oder freien Kulturschaffenden. Hier geht es zum kostenfreien Download der Studie dem Anhang und der Pressemitteilung

20.10.2017: Dokumentation »Kinder zum Olymp! 2017« online
Die ausführliche Dokumentation des Kongresses »Kinder zum Olymp! Zusammenspiel. Kulturelle Bildung im Spannungsfeld globaler Prozesse« in Düsseldorf am 27. und 28. April 2017 liegt jetzt in einer Online-Version vor. Die Publikation enthält die wegweisenden Vorträge wie auch die vielfältigen Beiträge aus den neun Foren. Zur Dokumentation

20.10.2017: Studie »Eltern/Kinder/Kulturelle Bildung. Horizont 2017«
Eltern sehen Kulturelle Bildung als wichtige Grundlage für den Lebenserfolg ihrer Kinder an. Doch wie stark Mütter und Väter ihren Nachwuchs kulturell fördern, hängt wesentlich vom Bildungshintergrund und den finanziellen Verhältnissen der Eltern ab. Das sind die zentralen Ergebnisse der repräsentativen Studie »Eltern/Kinder/Kulturelle Bildung. Horizont 2017«, die nun veröffentlicht ist. Der Faktor Bildung bestimmt das kulturelle Familienleben dabei stärker als alle anderen betrachteten Bedingungen: Eltern mit mittlerem oder einfachem Bildungsabschluss trauen es sich in signifikanter Weise weniger als Akademiker zu, ihre Kinder – etwa musikalisch oder künstlerisch – zu unterstützen. Zur Studie

10.10.2017: »Partizipation als Programm. Wege ins Theater für Kinder und Jugendliche«
Wie können Kinder und Jugendliche, insbesondere jene, die unter prekären Bedingungen aufwachsen, die Chance erhalten, Theater, Tanz und Performance für sich zu entdecken?
Hier setzt das Projekt »Wege ins Theater!« an, das die ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) von 2013 bis 2017 im Rahmen des Programms »Kultur macht stark« durchgeführt hat: Kinder und Jugendliche werden in ihrem sozialen Umfeld mit Theaterangeboten angesprochen, sie erleben und erobern die Bühne und bringen ihre Ideen ins Theater ein. Wolfgang Schneider / Anna Eitzeroth (Hg.): Partizipation als Programm. Wege ins Theater für Kinder und Jugendliche, Bielefeld 2017, 270 Seiten, 29,99 Euro

09.10.2017: »Storytelling für Museen. Herausforderungen und Chancen«
Gleichgültig, wie spannend ein Thema ist: Die Art der Vermittlung entscheidet darüber, ob es verstanden wird. Museen stehen dabei vor einem grundlegenden Dilemma: Sie müssen einerseits wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, andererseits ihre Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Eine Lösung für dieses Problem bietet Storytelling – eine Kommunikationstechnik, die Inhalte mit Hilfe von klassischen Erzählmustern vermittelt. Andrea Kramper beleuchtet anhand von Erkenntnissen aus der Museologie sowie den Kognitions- und Kommunikationswissenschaften die Herausforderungen und das Potenzial des Storytellings und zeigt, wie Museen hiervon profitieren können. Andrea Kramper: Storytelling für Museen. Herausforderungen und Chancen, Bielefeld 2017, 140 Seiten, 19,99 Euro

05.10.2017: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Ich und (meine) Welt – Vom Selbstporträt zum Selfie«
Selfie-Time ist jederzeit und überall! Eine Million Selfies werden jeden Tag weltweit produziert. Neun Selfies pro Woche. Bei einer Dauer von sieben Minuten pro Selfie ergibt das mehr als eine Stunde Selfie-Zeit pro Woche. Es wird also Zeit, sich neben dem privaten und künstlerischen Schaffen auch im professionell kulturpädagogischen Kontext mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das Buch möchte anregen und ermuntern, das Thema in verschiedenen Spielarten Kultureller (Medien)Bildung zu qualifizieren. Michael Dietrich (Hrsg.): Ich und (meine) Welt – Vom Selbstporträt zum Selfie. Spielarten Kultureller (Medien)Bildung, München 2017, 235 Seiten, 18,80 Euro

04.10.2017: BKJ-Onlinemagazin »Kooperationen und Bildungslandschaften«
In der neuen Ausgabe des Onlinemagazins der BKJ wird die Frage, wie Kooperationen in der kulturellen Bildungspraxis Diversität und Inklusion unterstützen und damit Zusammenhalt fördern können, fokussiert. U. a. mit einem Interview mit dem Migrations- und Rassismusforscher Mark Terkessidis sowie Beiträgen von Barbara Brokamp von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft sowie Monika Söller von der Universität Köln.

02.10.2017: Dokumentation zur 2. Tagung des Netzwerk Kultur und Inklusion
Im Oktober 2016 trafen sich in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW Expert*innen aus Bildung, Kultur und Inklusion zur zweiten Tagung des Netzwerks Kultur und Inklusion. Im Mittelpunkt der Fachrunde stand das Thema »Ausbildung für künstlerische Tätigkeit von und mit Menschen mit Behinderung«. Zur Tagung ist nun eine kostenlose PDF-Dokumentation erschienen.

22.09.2017: Lern- und Kommunikationsplattform »gender_login«
Die Plattform der Fachstelle Gender NRWFUMA bietet allen Interessierten Informationen, Lernangebote und Austausch-Möglichkeiten zu den Themen Gender und Vielfalt. Angeboten wird ein Online-Grundkurs »Gender und Vielfalt kennenlernen«. Dieser bietet kurzweilige und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse. Vielfältige Methoden laden zur Reflexion ein und bieten Anregungen für die Praxis. Er kann zur persönlichen Weiterbildung sowohl für die berufliche als auch die private Praxis genutzt werden. Zum Abschluss des vier- bis sechstündigen Lehrgangs kann durch die Beantwortung einiger inhaltlicher Fragen eine Teilnahmebestätigung erworben werden. Ein 18-stündiger Aufbaukurs soll ab 2018 zur Verfügung stehen. Zur Plattform

21.09.2017: »Wertewandel in der Kulturellen Bildung«
Im transcript-Verlag ist Band 2 der Reihe Perspektivwechsel Kulturelle Bildung – Fachdiskurs, Fortbildung, Forschung erschienen. Darin spüren die Herausgeberinnen Susanne Keuchel und Viola Kelb dem kulturpädagogischen Wertekanon der 1970er Jahren nach und fragen, ob dieser Wertekanon heute noch relevant ist. Das Buch reflektiert in diesem Sinne kritisch bisherige Positionierungen im Zuge des gesellschaftlichen Wandels und wirft die Frage nach einer Neupositionierung der Kulturellen Bildung auf. Susanne Keuchel / Viola Kelb (Hg.): Wertewandel in der Kulturellen Bildung. Bielefeld 2017, 268 Seiten (39,99 Euro)

21.09.2017: Kinder-Medien-Studie: Kinder mögen Bücher!
Die neue Kinder-Medien-Studie hat erstmals untersucht, welche Medien die 7,17 Millionen Kinder zwischen vier und 13 Jahren in Deutschland konsumieren. Ein zentrales Ergebnis: 72 Prozent aller deutschen Kinder lesen auch 2017 privat noch mehrmals pro Woche gedruckte Bücher.

20.09.2017: Praxisleitfaden »Schule INKLUSIVE kulturelle Bildung«
Die Strategische Regio-Partnerschaft Schule INKLUSIVE kulturelle Bildung, die unter anderem von der Europäischen Kommission finanziert wird, hat dieses Jahr einen Praxisleitfaden zu Projekten der kulturellen Bildung an Schulen veröffentlicht. Dieser beschreibt die erarbeitete Vorstellung und mögliche Entwicklung einer »Kulturschule«. Der Leitfaden ist zusätzlich mit Beispielen erfolgreicher Projekte gefüllt, um Menschen zu ermutigen kulturelle Projekte an der eigenen Schule zu verwirklichen.

19.09.2017: »Monitor Digitale Bildung«
Mit dem »Monitor Digitale Bildung« erhebt die Bertelsmann-Stiftung den Stand des digitalisierten Lernens in verschiedenen Bildungssektoren. Die jüngste Studie zur »Digitalisierung an Schulen« ist am 15. September veröffentlicht worden und online kostenlos verfügbar. Dass die digitale Welt Schule verändert, ist für viele Lehrer und Schulleiter klar – wie man diese Veränderung gestalten kann, dagegen noch nicht. Dass bei pädagogischen Konzepten und technischer Ausstattung noch einiges zu tun ist, belegt die dritte Ausgabe des »Monitors Digitale Bildung«. Hierfür hat die Stiftung bundesweit Schüler, Lehrer und Schulleiter sowie Experten aus Politik und Verwaltung befragt, wie sie den Stand des digitalisierten Lernens in Deutschlands weiterführenden Schulen bewerten. Zur Studie

18.09.2017: Magazin »kultur bewusst – Kultur und Kreativität im Schulalltag«
Das Magazin dokumentiert die ersten drei Jahre des Projekts SCHULE:KULTUR. Ziel dieses Vorhabens war es, Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge für kulturelle Aktivitäten und kreatives Schaffen zu begeistern. Zunächst 40 Projektschulen wurden durch das Land Niedersachsen und die Stiftung Mercator gefördert und haben mit Kulturschaffenden zusammengearbeitet. Schulen und kulturelle Partner haben gemeinsam ein fächerübergreifendes kulturelles Bildungsangebot aufgebaut. Das Heft will gute Erfahrungen aus dem Projekt darstellen und zur Reflexion anregen, was Kultur in Schule (bereits) alles leistet und wie die Schulentwicklung von einer systemischen Betrachtung profitieren kann.

12.09.2017: Vorsicht Vielfalt. Perspektiven, Bildungschancen und Diskriminierungen
Der Migrationssoziologe Erol Yildiz liefert gemeinsam mit weiteren Herausgeber*innen Impulse für einen Perspektivenwechsel zu mehr Offenheit und Kreativität im Umgang mit Diversität in der Publiaktion »Vorsicht Vielfalt. Perspektiven, Bildungschancen und Diskriminierungen«. Durch gesellschaftliche Vielfalt entstehen Praktiken, die unser Leben globaler, freier, selbstbewusster und vielfältiger machen können. Die geschürte Angst vor »Parallelgesellschaften« und einem babylonischen Sprachenwirrwarr ist eine Perspektive, die eine moderne Stadtentwicklung, diversitätsbewusste Bildung und das Erlernen mehrerer Sprachen im (Schul-)Alltag behindert. Die einzelnen Beiträge liefern Einsichten und Impulse für einen Perspektivenwechsel zu mehr Offenheit und Kreativität im Umgang mit Diversität. Weitere Infos

12.09.2017: Innovation Vielfalt – Neue Wege in den Darstellenden Künsten Europas
Das neue Handbuch bietet allen Akteuren der Kunst- und Kulturszene eine wertvolle Hilfestellung, sich der Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu öffnen. Denn durch Kunst und Kultur können neue Formen der Auseinandersetzung über die Bedeutung von Behinderung entstehen. Inklusion entwickelt Form und Inhalt von Kunst und Kultur weiter und trägt zur innovativen Veränderung unserer Kulturlandschaft bei. In verschiedenen Beiträgen zeigt das Buch einen umfassenden Blick auf das zweijährige Modellvorhaben »Un-Label«. Weitere Infos und kostenloser Download

08.09.2017: Geschichte in Nullen und Einsen: Digitales Hamburg-Geschichtsbuch jetzt online
Wer war doch gleich die Zitronenjette? Und was hatte der Seeräuber Störtebeker mit Hamburg zu tun? Diese und weitere Fragen der Hamburger Geschichte beantworten über 40 Historiker und Nachwuchs-Forscher im ersten digitalen Hamburg-Geschichtsbuch. Unter www.geschichtsbuch.hamburg.de kann ab sofort online in über 280 Texten, Quellen und Medien gestöbert werden. Zusätzlich gibt es kostenlos zahlreiche Unterrichtsmaterialien, Spiele und Projektideen. Die Sammlung wird ständig erweitert.

30.08.2017: Sabine Eder/Claudia Mikat/Angela Tillmann (Hrsg.): Software takes command – Herausforderungen der »Datafizierung« für die Medienpädagogik in Theorie und Praxis
Algorithmen und Datenanalysen nehmen immer mehr Einfluss auf die Gesellschaft, die Kultur und das soziale Miteinander. Soziale und digitale Teilhabe sind eng miteinander verknüpft und das digitale Ökosystem der meisten Nutzer/-innen beschränkt sich auf eine überschaubare Anzahl von Diensten, die sich zudem in der Hand von wenigen Unternehmen befinden. Infolgedessen stellen sich dringende Fragen sowohl zur Zukunft der Meinungsfreiheit und Meinungsbildung als auch zum souveränen Umgang mit Medien. Riskant sind diese Berechnungsverfahren auch, da auf deren Grundlage Vorhersagen getroffen werden (können), die ein Diskriminierungspotential bergen. Sicher ist: Wer Codes und Software programmiert, designt und anbietet, verfügt gegenwärtig über eine enorme kulturelle und ökonomische Macht. Für die Gesellschaft als auch die Medienbildung stellen sich damit neue Herausforderungen. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit

28.08.2017: »Preisverdächtig!«-Praxiskonzepte zu den Büchern des Deutschen Jugendliteraturpreises 2017
Mit den »Preisverdächtig!«-Praxiskonzepten zu den Büchern des Deutschen Jugendliteraturpreises 2017 stellt der Arbeitskreis für Jugendliteratur beides bereit. Zu 19 der nominierten Titel – vom Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch bis zum Sachbuch – haben die Expertinnen Katja Eder, Bettina Huhn und Renate Paßmann-Lange kreative Vermittlungsmethoden entwickelt und in der Praxis erprobt. Die Konzepte gibt es nun zum kostenlosen Download auf der Homepage des Arbeitskreises für Jugendliteratur. Sie bieten vielfältige und leicht umzusetzende Anregungen, um Kinder und Jugendliche für den ausgezeichneten Lesestoff zu begeistern. Das Programm der »Preisverdächtig!«-Praxisseminare 2018 und die Möglichkeit zur Anmeldung sind ab Dezember 2017 auf der AKJ-Homepage online. Weitere Infos und Download

24.08.2017: Heidrun Bründel / Klaus Hurrelmann: Kindheit heute. Lebenswelten der jungen Generation
Was bedeutet es, heute ein Kind zu sein? Wie sieht der Alltag von Kindern je nach Elternhaus, Bildungsangeboten, Medien und Umwelt aus? Was prägt Kinder, wenn sie als Mädchen oder als Junge groß werden? Dieses Buch liefert nicht nur einen aktuellen Überblick über die Geschichte und die Theorien der Kindheit, sondern geht auch auf die unterschiedlichen Lebenssituationen der Kinder ein. Es erläutert pädagogische Ansätze für ihre Entwicklung und beschreibt nicht zuletzt ihre Lage in anderen Ländern, einschließlich Kriegsgebieten. Dabei wird deutlich, dass es »die« Kindheit nicht gibt. Kinder bewegen sich innerhalb einer Gesellschaft in unterschiedlichen Lebenswelten, und im internationalen Vergleich ist das Erscheinungsbild noch einmal erheblich größer. Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, erläutern die Autoren die wichtigsten Ansätze aus Psychologie, Gesundheitswissenschaft, Soziologie, Pädagogik und Sozialarbeit. Weitere Infos

18.08.2017: Kerstin Hübner/Viola Kelb/Franziska Schönfeld/Sabine Ullrich (Hrsg.): Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Teilhabe. Versprechen?!«
Der Band diskutiert, was die Träger Kultureller Bildung mit Blick auf die Chancen- und Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche erreicht haben oder noch nicht erreicht haben, z. B. im Programm »Kultur macht stark«, ordnet dies ein und benennt, was noch zu tun ist. Dabei wird deutlich, welche Handlungsbedarfe es noch für die Träger der Kulturellen Bildung gibt bzw. wo konzeptionelle, strukturelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen Bildungsungerechtigkeiten manifestieren. Der Band bilanziert und kontextualisiert das Erreichte und Nicht-Erreichte und gliedert sich dabei in fünf Schwerpunktthemen: Teilhabe und Partizipation, Diversität und Inklusion, Kooperations- und Organisationsentwicklung, Rahmenbedingungen aus Politik und Wissenschaft sowie Konzeptansätze aus der Praxis. Weitere Infos

12.08.2017: Überarbeitete Auflage von »Theaterpädagogik konkret. Ausblicke, Ansichten, Projekte« erschienen
Ein Theaterpädagoge ersetzt weder Schauspieler noch Lehrer – sein Job an den Schnittstellen Schule, kulturelle Jugendarbeit und den Arbeitsfeldern des Amateurtheaters ist ein anderer. Theaterpädagogik konkret geht praxisnah auf die Entwicklung, die Handicaps und die aktuellen Facetten des Berufsfeldes ein. Die Kapitel: Theaterpädagogik lernt das Laufen, Spiel – spielen – Theaterspiel, Wir machen ein Musical, Das Informelle bei den Theaterwerkstätten, Praxisseminar Bewegung und Rhythmus, Praxisseminar Pantomime, Darstellendes Spiel in der Grundschule – Fotoprotokoll, Theaterspiel in der Grundschule – Übungen, Bewegungstheater mit Grundschülern, Spiel – Spiele – Darstellendes Spiel, Theaterprojekt mit Sekundarschülern, Tendenzen und Ausblicke in der Theaterpädagogik. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit

04.08.2017: IMAGO | Zeitschrift für Kunstpädagogik: Mimesis
Mimesis ist ein so grundlegender wie oft grundlegend missverstandener Begriff der Kunstpädagogik. Das Heft zeigt, dass und warum Nachahmung die Basis allen Lernen und Kunst und Kunstpädagogik ist. Dies gilt anthropologisch, denn Mimesis ist die Grundlage menschlicher Lernfähigkeit. Dies gilt auch historisch, denn Kunst wurde immer schon über mimetische Prozesse gelehrt und gelernt. Und dies gilt ganz besonders kunstpädagogisch und kunstdidaktisch: Das Heft zeigt an vielen Beispielen, wie und warum nachahmendes Lernen für den Kunstunterricht fundamental und produktiv ist. Mimesis erweist sich dabei als die eigentlich kreative Kraft und widerlegt alte Vorurteile, Nachahmung sei kunst- oder kindwidrig. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit

28.07.2017: infodienst »Mitten am Rand« ist erschienen
Wie werden Jugendkunstschulen und andere Einrichtungen der Kulturellen Bildung mit ihren Inhalten, Konzepten und Methoden der zunehmenden Heterogenität der Gesellschaft gerecht? Ausgabe 124 des »infodienst – Magazin für Kulturelle Bildung« zeigt auf, wie man zeitgemäße, interkulturelle Arbeit für die eigene lokale Situation maßschneidert. Weitere Infos

28.07.2017: Zeitschrift JuLit zum Thema interkulturelles Lernen ist erschienen
Migration und Integration finden sich seit anderthalb Jahren vermehrt als Themen im aktuellen Kinder- und Jugendbuch. Wie eine sinnvolle Buchauswahl getroffen werden kann, um Kinder mit anderen Kulturen vertraut zu machen, Fremdverstehen und interkulturelles Lernen zu fördern, thematisiert diese Ausgabe. Außerdem enthält das Heft u. a. einen Einblick in die Werkstatt von Eva Plaputta. Cornelia Rémi widmet sich der Besonderheit »wortloser« Bilderbücher. Und Stephanie Jentgens spricht mit Wolf Erlbruch über seine Auszeichnung mit dem Astrid Lindgren-Gedächtnispreis. Weitere Infos

28.07.2017: Freiwilliges Engagement in Kultur. Sonderauswertung des Freiwilligensurveys 2014 ist erschienen
Kultur ist in Deutschland der drittgrößte Engagementbereich. Die Sonderauswertung des Freiwilligensurveys 2014 zum freiwilligen Engagement in Kultur und Musik, die die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) in Auftrag gegeben hat, sagt aber noch mehr: Wer sind die Menschen, die sich in Kultur engagieren, welche Motive haben sie, welche Aufgaben übernehmen sie und wie verhält es sich mit den organisationalen Rahmenbedingungen? Und wie kann freiwilliges Engagement in Kultur für alle unter den Gesichtspunkten von Inklusion und Diversität möglich gemacht werden? Hier geht es zur Online-Publikation

27.07.2017: BKJ-Jahresbericht 2016
Unter dem Titel »Zivilgesellschaft stärken – Recht auf kulturelle Teilhabe, Partizipation und gerechte Bildungschancen durchsetzen!« berichtet die BKJ über ihre Ziele und Aktivitäten im Jahr 2016 und formuliert Erkenntnisse und Schlussfolgerungen. Der Bericht beschreibt zunächst die übergeordneten Leitziele, die dem Verbandshandeln zugrunde liegen und erläutert anschließend konkrete fachlich-inhaltliche, strukturelle sowie strategische Ziele, die die BKJ für das Jahr 2016 auf ihre Agenda gesetzt hatte. Hier geht es zur Online-Publikation

20.07.2017: Fachbuch »Kulturelle Schulentwicklung. Eine Einführung«
Die Profilbildung von Schulen, die Kunst und Kultur als zentrale Bausteine der Schulentwicklung begreifen, ist ein noch junges Konzept, das zunehmend Interesse findet. In solchen »Kulturschulen«erhalten die Schüler*innen vielfältige Möglichkeiten, ästhetische Erfahrungen zu machen. Diese Einführung von Prof. Dr. Max Fuchs sammelt und systematisiert die vielfältigen Erfahrungen, die im Bereich der kulturellen Schulentwicklung bereits gemacht wurden. Max Fuchs: Kulturelle Schulentwicklung. Eine Einführung. Weinheim/Basel 2017, 152 Seiten (19,95 Euro)

04.07.2017: Rechtliche Rahmenbedingungen des ehrenamtlichen Engagements von Geflüchteten
Ehrenamtliches Engagement von Geflüchteten kann eine wichtige Rolle bei ihrer Integration spielen. Für Geflüchtete gibt es aber durchaus Einiges zu beachten, wenn es um Fragen der Abgrenzung einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu einer (vergüteten) Beschäftigung oder um Praktika geht. Darum geht es in einem Beitrag im Online-Dossier »Zuwanderung, Flucht und Asyl« der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

03.07.2017: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Illusion Partizipation – Zukunft Partizipation«
Der Band will einen Beitrag zu einer selbstkritischen Reflexion im Praxisfeld der kulturellen Bildung leisten und beleuchtet Partizipation als Grundlage von Teilhabe, Mit- und Selbstbestimmung. Aufwendige Beteiligungsprojekte, neue Formen der E-Partizipation, Kinderbeiräte und Jugendparlamente erwecken den Anschein, als seien wir im Zeitalter der Partizipation angekommen. Dieser Trend spiegelt sich auch im Kulturbereich wider. Doch lösen diese Formen der Beteiligung die Forderung nach einer gerechten kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen tatsächlich ein? Wann laufen Beteiligungsformate Gefahr, Teilhabe und Mitbestimmung nur zu versprechen, während die wirklich wichtigen Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen werden? Und wie gelingt eine partizipative kulturelle Bildungspraxis, die Verschiedenheit als Normalität begreift? Wie verhalten sich Macht und Partizipation zueinander? Tom Braun und Kirsten Witt (Hrsg.): Illusion Partizipation – Zukunft Partizipation (Wie) Macht Kulturelle Bildung unsere Gesellschaft jugendgerechter? Schriftenreihe Kulturelle Bildung Bd. 54. München 2017 (19,80 Euro)

28.06.2017: Arbeitshilfe: »AllerArt – Inklusion und Kulturelle Bildung. Erfahrungen, Methoden und Anregungen«
Diese Arbeitshilfe gibt Einblicke in die Konzepte und Ergebnisse von Projekten der Kulturellen Bildung, die sich zur Aufgabe gemacht haben, den Begriff »Inklusion« in ihrer Praxis mit Leben zu füllen. Reportagen, Interviews und Fachbeiträge berichten von den Erfahrungen der Akteur/innen. Zwei Jahre lang begleitete die BKJ neun sehr verschiedene Projekte, die in ihrer Praxis bzw. ihrer Einrichtung Wege zu einer inklusiveren Kulturellen Bildungspraxis erproben. Die Reflexionen von Akteur/innen aus den geförderten Projekten werden ergänzt durch praxisorientierte Fachbeiträge zu begrifflichen Grundlagen, Einfacher und Leichter Sprache, Bildungskooperationen und inklusiver Organisationsentwicklung.

02.06.2017: »Dossier #1 – Freiwilligendienste und Bundestagswahl 2017«
Geschichten und Hintergründe aus dem Trägerverbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung gibt es ab sofort in Dossierform. Das erste Dossier zum Thema »Bundestagswahl #btw17« ist jetzt erschienen, u. a. mit einem Interview mit Axel Schneider, Geschäftsführer der LKJ Sachsen-Anhalt, über »Gemeinsame Verantwortung für Weltoffenheit«. Bei den Dossiers geht es darum verschiedene Zugänge und verschiedene Perspektiven von Themen, die die Freiwilligendienste Kultur und Bildung beschäftigen, zu präsentieren. Die Dossiers sind nach Veröffentlichung nicht abgeschlossen, sondern können immer um weitere Themennuancen ergänzt werden.

26.04.2017: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Handbuch Das starke Subjekt«
Die Anforderungen an die individuelle Lebensgestaltung in der modernen Gesellschaft steigen. Der Mensch muss in jeder Hinsicht stark sein, um sein eigenes Projekt des guten Lebens zu gestalten. Das Handbuch, herausgegeben von Gerd Taube, Max Fuchs und Tom Braun, stellt die Frage in den Mittelpunkt, was ein »starkes Subjekt« in diesem Sinne ausmacht und was seine Voraussetzungen und Rahmenbedingungen sind. Dazu versammelt es Beiträge, die unterschiedliche Bezüge und Kontexte des Konzepts eines »starken Subjekts« analysieren und beschreiben. Gerd Taube/Max Fuchs/Tom Braun (Hrsg.): Handbuch Das starke Subjekt. Schlüsselbegriffe in Theorie und Praxis. Schriftenreihe Kulturelle Bildung Bd. 50. München 2017 (29,80 Euro)

21.04.2017: Sammelband »Occupy Culture! Das Potenzial digitaler Medien in der Kulturvermittlung«
Das Buch ist das Ergebnis des dreijährigen Modellprojektes »Occupy Culture!« des jfc Medienzentrums in Köln. Die Autor/innen der Publikation geben einen Überblick über kultur- und jugendsoziologische Voraussetzungen, stellen aktuelle Methoden und Techniken der mediengestützten Kulturvermittlung vor und berichten über die Nutzung digitaler Medien in den Künsten. Gerda Sieben (Hrsg.): Occupy Culture! Das Potenzial digitaler Medien in der Kulturvermittlung. München 2017 (18 Euro)

05.04.2017: Trendbericht Kinder- und Jugendbuch 2017
Das klassische Familienbild Vater-Mutter-Kind steht heute einer Vielfalt von Lebensentwürfen gegenüber. Gleichzeitig ändern sich traditionelle Geschlechter- und Rollenvorstellungen. Wie reagieren Verlage auf die gesellschaftlichen Entwicklungen? Bilden Kinder- und Jugendbücher die zunehmende Offenheit gegenüber unterschiedlichen Familien- und Rollenmodellen ab? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten sich die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj), der Arbeitskreis für Jugendliteratur (AKJ), der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen bei der Erstellung des diesjährigen Trendberichts im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2017.

28.03.2017: Neue Sprachen-App »Mobidico« mit spezifischem Glossar für Kulturbereich
Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) hat eine neue Sprachen-App namens Mobidico entwickelt, um die Kommunikation bei deutsch-französischen Jugendbewegungen zu erleichtern. Diese App bietet einen Basiswortschatz und spezifische Glossare, u.a. für die Kulturbereiche Musik, Foto, Film und Theater. Die App kann nicht nur auf dem Smartphone genutzt werden, sondern auch online.

17.03.2017: »Mehr als weniger als gleich viel. Zum Verhältnis von Ökonomie und Kultureller Bildung«
In der neuen Denkschrift des Rates für Kulturelle Bildung geht es um ein Thema, das in der Praxis der Kulturellen Bildung ständig präsent ist: die Ökonomie. Diskussionen zur Kulturellen Bildung gehen in der Regel mit der schlichten Forderung nach »mehr Geld« einher – und in der Tat benötigt Kulturelle Bildung mehr Geld. Aber mit der Verbesserung der finanziellen Ausstattung allein ist es eben nicht getan. Mindestens ebenso wichtig ist es, die großen ideellen und kulturellen Ressourcen zugänglich zu machen und weiterzuentwickeln. Voraussetzung dafür ist, dass Angebote Kultureller Bildung zuverlässig verfügbar sind, in Form von Personal, Raum, Zeit – und eben auch Geld. Dann kann aus »mehr« auch »viel« werden.

13.03.2017: Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater 2017: »Geschlossene Gesellschaft? Künstlerische Interventionen zur kulturellen Vielfalt«
Das neue IXYPSILONZETT. Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater 2017, herausgegeben von Wolfgang Schneider für die ASSITEJ Deutschland, gewährt Einblicke in die Praxis, stellt Personen und Projekte vor und lässt Akteure zu Wort kommen. Anlässlich der gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ist auch das Theater für junges Publikum gefordert, klare Haltung zu beziehen. Künstlerische Interventionen entdecken kulturelle Vielfalt – im Kiez und im Kaff, in Geschichte und Geschichten, mit Recherchen der Realität und mit Formaten der Fiktion. Darum geht es im neuen IXYPSILONZETT. Jahrbuch. Wolfgang Schneider (Hrsg.): Geschlossene Gesellschaft? Künstlerische Interventionen zur kulturellen Vielfalt. Berlin 2017 (9,50 Euro)

13.03.2017: Neue Website: Kinder- und Jugendfilme zu Flucht und Migration
Filme zum Thema Migration präsentiert das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum auf der Website www.migration-im-film.de. Neben den Filmempfehlungen bietet die Website auch einen Überblick an Projekten, Links zu didaktischen Materialien sowie Hintergrundinformationen, wie etwa Literaturtipps und Adressen von Filmanbietern. Für eine differenzierte und vertiefende Auseinandersetzung mit dem Themenfeld sind die Filme nach vielschichtigen Aspekten aufgefächert: »Begegnung der Kulturen«, »Fluchterfahrungen«, »Auswanderung« (gestern und heute), »Menschenrechte«, »Asyl« oder »Xenophobie«.

03.03.2017: Beitrag »Kulturelle Bildung als Baustein der Unterrichtsentwicklung«
Dirk Stute und Gisela Wibbing von der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW beschreiben in einem Beitrag auf der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online Perspektiven einer Unterrichtsgestaltung mit Methoden der Kulturellen Bildung.

03.03.2017: Sammelband »Musik. Kunst. Theater. Fachdidaktische Positionen ästhetisch-kultureller Bildung an Schulen«
Das Buch stellt spezifische Qualitäten und konzeptionelle Ansätze der drei künstlerischen Fachdidaktiken in Geschichte und Gegenwart vor und erstmals vergleichend gegenüber. Es zeigt Chancen und Herausforderungen interdisziplinärer Projekte und rückt auch Kooperationen mit der außerschulischen Kulturellen Bildung in den Fokus. Vor allem richtet es den Blick auf die unterschiedlichen künstlerischen Qualitäten und die Vielfalt ästhetischer Konzepte und ist so auch als Plädoyer für die Autonomie der drei Fachkulturen an allgemeinbildenden Schule zu lesen. Barth, Dorothee (Hrsg.): Musik. Kunst. Theater. Fachdidaktische Positionen ästhetisch-kultureller Bildung an Schulen. Osnabrück 2016 (Buch 24,90 Euro / CD-ROM 14,90 Euro).

02.03.2017: Werkbuch »Lernen mit Kunst und Kultur – Methoden kultureller Bildung im Fachunterricht«
Das Werkbuch der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW zeigt, wie schulische Inhalte mit theatralen, tänzerischen und anderen künstlerisch-kreativen Methoden vermittelt werden können. Künstlerinnen und Künstler, Kulturpädagoginnen und Kulturpädagogen, Lehrerinnen und Lehrer geben mit Ihren Beiträgen Anregungen, wie der Unterricht vielfältig und interessant gestaltet werden kann. Die Publikation zeigt einerseits auf, wo Methoden der kulturellen Bildung in der didaktischen Diskussion verankert sind. Im zweiten Teil zeigen Praxisbeispiele, wie Methoden aus verschiedenen Sparten der kulturellen Bildung in den Unterricht einfließen können.

01.03.2017: Zeitschrift »Pädagogische Führung« zum Thema »Kreativität als dynamische Schulentwicklung«
Die 5. Ausgabe der Fachzeitschrift »Pädagogische Führung« widmet sich dem Thema »Schule und Kreativität«. Dieses Thema scheint für zu viele Schüler/innen und Lehrer/innen noch ein Widerspruch zu sein. Und dies, obwohl gerade Schule ein Ort sein könnte, an dem die kreativen Potenziale der Heranwachsenden freigesetzt werden könnten. Die Zeitschrift gibt mit Informationen, Hintergründe und Praxisbeispiele einen Einblick in das Thema.

27.02.2017: Neuauflage von Nachschlagewerk »Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen«
Das praxisorientierte Nachschlagewerk richtet sich an alle Gruppen und Initiativen, die nach neuen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen. Die überarbeitete und erweiterte Auflage portraitiert mehr als 410 Stiftungen und Förderquellen und bietet Tipps zu Möglichkeiten der Förderung in den Bereichen Bildung, Jugend, Arbeit, Umwelt, Soziales, Migration, Antifaschismus, Inklusion, Wohnen, Kultur, Queer Leben und Entwicklungspolitik.

24.02.2017: »Kinderschutz achtsam und zuverlässig organisieren«
Wenn man Organisationen beobachtet, die sich außergewöhnlich kompetent im Umgang mit Risiken zeigen, fällt auf, dass ihre Zuverlässigkeit nicht einzig auf formalen Vorgaben, Plänen oder Diagnoseinstrumenten basiert. Ein Regelwerk allein ist in einer komplexen Arbeitswelt nicht ausreichend. Die Mitarbeitenden entwickeln besondere Formen der Zusammenarbeit und etablieren eine Kultur der Achtsamkeit. Ihr Fokus liegt auf wiederkehrenden Verhaltensweisen, sensibler Wahrnehmung und steter Kommunikation. Das Set mit 116 Fragekarten und 16-seitigem Booklet greift die Forschungserkenntnisse zur Praxis hochzuverlässiger Organisationen auf und unterstützt Fachkräfte in der Sozialen Arbeit im achtsamen Organisieren für zuverlässigen Kinderschutz. »Kinderschutz achtsam und zuverlässig organisieren«, Weinheim 2017 (29,95 Euro).

23.02.2017: Schwerpunkt »Kulturelle Integration« in Politik & Kultur 2/17
Die aktuelle Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, widmet dem Thema »Kulturelle Integration« einen Schwerpunkt. Auf mehr als 19 Seiten befassen sich 27 Autorinnen und Autoren aus ihrer jeweils eigenen Perspektive in Interviews, Artikeln und literarischen Texten mit den Themen gesellschaftlicher Zusammenhalt und kulturelle Integration. Zu Wort kommen dabei sowohl Politikerinnen und Politiker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Autorinnen und Autoren sowie Verbandsvertreterinnen und -vertreter. Ihre Beiträge spitzen zu, vermessen das Feld und zeigen damit die Bandbreite der Debatte. Ergänzend zur Veröffentlichung in der Zeitung Politik & Kultur werden die Texte ab der kommenden Woche auf der Webseite der Initiative kulturelle Integration www.kulturelle-integration.de nachzulesen sein.

23.02.2017: Werkzeugbox »Jugend gerecht werden«
Die Koordinierungsstelle »Handeln für eine jugendgerchte Gesellschaft« hat ein digitales Angebot veröffentlicht, mit dem Jugendliche, Fachkräfte der Jugendhilfe sowie Politik und Verwaltung ganz konkrete Unterstützung erhalten, wenn sie sich vor Ort dafür einsetzen wollen, dass ihre Kommune jugendgerechter wird. Auf werkzeugbox.jugendgerecht.de findet man eine Auswahl an Werkzeugen, die beim Engagement für einen jugendgerechten Ort hilfreich sind. In vier Handlungsfeldern werden praktische Methoden, theoretisches Hintergrundwissen und Argumentationsstützen empfohlen.

20.02.2017: Impulspapier »Wie interkulturelle Öffnung jetzt gelingen kann!«
Über 50 Migrant*innenorganisationen aus ganz Deutschland haben ein gemeinsames Impulspapier zur Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft erarbeitet. Darin werden vier Veränderungsziele zur Interkulturellen Öffnung hervorgehoben: Umsetzung von Strategien zur interkulturellen Öffnung in Organisationen, Institutionen und Verwaltung; Stärkung der Migrant*innenselbstorgansiationen und ausreichend Strukturfördermittel und Anlaufstellen für Prozesse der Interkulturellen Öffnung; Erhöhung des Anteils von Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die Entscheidungsfunktionen wahrnehmen; Menschen erfahren keine institutionelle Diskriminierung und begegnen keinen sprachlichen und kulturellen Barrieren. Um diese Ziele zu erreichen, schlagen die Migrant*innenorganisationen insgesamt 29 Maßnahmen vor.

13.02.2017: Archaisierung und Pinkifizierung – Mythen von Männlichkeit und Weiblichkeit in der Kinder- und Jugendliteratur
Kinder- und Jugendliteratur wird zunehmend nicht mehr nur in Buchform, sondern in Medienverbünden verkauft. Reihen wie »Die Wilden (Fußball-)Kerle« und »Die Wilden Hühner« zeigen zudem eine zweite Verkaufsstrategie der Kinder- und Jugendliteraturproduktion: Sie sind, vor allem im Hinblick auf eine männliche Zielgruppe, offensiv geschlechtsspezifisch adressiert. Kerstin Böhm zeichnet nach, wie diese Reihen im Rahmen des Zusammenspiels von kommerzieller Orientierung und Zielgruppenspezifik mittels Strategien der »Archaisierung« und »Pinkifizierung« Mythen von Männlichkeit und Weiblichkeit tradieren, aber zugleich auch aktualisieren. Kerstin Böhm: Archaisierung und Pinkifizierung – Mythen von Männlichkeit und Weiblichkeit in der Kinder- und Jugendliteratur, Bielefeld 2017 (29,99 Euro).

13.02.2017: Kulturvermittlung heute – Internationale Perspektiven
Wie schafft man kreative Lernumgebungen für BürgerInnen mit verschiedenen soziokulturellen Traditionen und kulturellen Rezeptionsgewohnheiten? Welche Rolle spielen Standort und Geschichte einer Kulturinstitution für Inhalte und methodischen Zugang der Vermittlungsarbeit? Wie lassen sich veränderte demographische Bedingungen in Kulturangeboten berücksichtigen?
Diesen und weiteren Fragen, etwa zur Qualität der Beziehungsarbeit mit dem Publikum, widmet sich der Band. Die wichtigsten Aspekte der Kulturvermittlung werden aus dem Blickwinkel verschiedenster Länder weltweit vermessen. Sie zeigen Methoden und Formate einer zeitgemäßen Kulturvermittlung auf und präsentieren Sichtweisen und Erfahrungen aus Forschung und Praxis. NÖKU-Gruppe / Susanne Wolfram (Hg.): Kulturvermittlung heute – Internationale Perspektiven, Bielefeld 2017 (29,99 Euro).

10.02.2017: Aktuelle infodienst-Ausgabe »Mut zum Experiment. Blick hinter die Kulissen kultureller Bildung«
Die aktuelle Ausgabe des »infodienst – Magazin für kulturelle Bildung« blickt hinter die Kulissen kultureller Bildung. Das Magazin gibt Denkanstöße – in viele Richtungen. Die Ausgabe richtet den Blick auf das Verkaufen, Erforschen und Machen. Gute Arbeit ist nicht automatisch eine Garantie für gut besuchte Kurse oder Projekte. Es will zudem wissen: Warum sind kulturelle Bildungsprozesse mit herkömmlichen wissenschaftlichen Methoden nur begrenzt darstellbar? Welchen Mehrwert kann es haben, wenn die Projektleitung nicht mehr allein plant, sondern viele beteiligt und damit Kleinen wie Großen eine gleichberechtigte Partizipation ermöglicht? Was braucht es, um die künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit Fragen unserer Zeit auch abseits der großen Metropolen zu ermöglichen? Wie gelingt es den Macherinnen und Macher kultureller Bildungsangebote, Barrieren für Teilhabe abzubauen? Auf diese und viele weitere Fragen gibt es an der Praxis orientierte Antworten. Bestellmöglichkeit

09.02.2017: 15. Kinder- und Jugendbericht erscheint erstmals mit Jugendbroschüre
Die Bundesregierung nimmt Stellung zum 15. Kinder- und Jugendbericht, der erstmals mit begleitender Jugendbroschüre erscheint: Die Bundesregierung ist davon überzeugt, dass das Jugend- und junge Erwachsenenalter eine eigenständige Lebensphase mit besonderen Herausforderungen ist. Daraus leitet sich der Anspruch einer Eigenständigen Jugendpolitik ab. Der Bericht wurde von einer unabhängigen Sachverständigenkommission im Auftrag der Bundesregierung erarbeitet. Er zeichnet ein aktuelles Bild der Lebenslagen und des Alltags Jugendlicher und junger Erwachsener. In den Jugendbericht sind auch erstmals unmittelbar Sichtweisen junger Menschen eingeflossen. Ein zehnköpfiges Redaktionsteam der Jugendpresse Deutschland hat außerdem ergänzend zum Bericht eine Jugendbroschüre »Jugend ermöglichen!« erstellt, die zentrale Themen aus der Sicht der Jungredakteure aufbereitet.

07.02.2017: SpielRaumStadt – Baukulturvermittlung für Kinder
Der Athena-Verlag hat mit »SpielRaumStadt« eine anregende Publikation zur Baukulturvermittlung für Kinder vorgelegt, die sowohl konzeptionelle Überlegungen zu den Zu»Gängen« als auch konkrete pädagogische Anregungen verbindet. Das Buch bietet somit Impulse, die gewissermaßen als Spielanleitung formuliert wurden. Ein beigefügtes »Stadtforscherset« bestehend aus Skizzenheft und Kartenspiel regt zur Auseinandersetzung mit dem gebauten Raum im Alltag und zum Festhalten der Eindrücke an. SpielRaumStadt setzt an den Erfahrungen der Kinder und ihren Alltagsräumen an. Vermittelt wird eine forschende Haltung und dass es Spaß macht, Architektur zu betrachten. Turit Fröbe, Kirsten Winderlich (Hg.): SpielRaumStadt – Baukulturvermittlung für Kinder. Oberhausen 2017, Box mit Buch und »Stadtforscherset« (16,90 Euro).

06.02.2017: Stiftung Mitarbeit: »Arbeit im Verein«
Die Publikation möchte all jenen Menschen Hilfestellung geben, die sich im Rahmen ihrer Vereinszugehörigkeit ehrenamtlich in der Vereinsarbeit engagieren; sie richtet sich aber ebenso an diejenigen, die am Anfang ihrer freiwilligen »Vereinskarriere« stehen. Der Autor gibt zahlreiche praxisnahe, handlungsorientierte und alltagstaugliche Tipps zum Vereins- und Gemeinnützigkeitsrecht oder zu Leitprinzipien nachhaltiger Vereinsführung und Vereinsarbeit. Und er zeigt nicht zuletzt, was Vereine als Ausdruck gelebter gesellschaftlicher Selbstorganisation und Solidarität mit Demokratie zu tun haben. Weitere Infos und Bestellung (12 Euro)

05.01.2017: Themenheft Bündnis »Potential: Kooperation – Bündnisarbeit zwischen Kultur, Sozialraum und Bildung«
Im neuen Themenheft der BKJ geht es um die Zusammenarbeit verschiedener Akteure als Bündnis in kulturellen Bildungsprojekten für Kinder und Jugendliche. Die Annahme ist, dass gerade durch diese Koproduktion verschiedener Akteure mit ihren jeweiligen Potenzialen, Kompetenzen und Expertisen die Teilhabe- und Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche besonders unterstützt werden kann. Wie aber die Zusammenarbeit zwischen Kultur, Sozialraum und Bildung und den eingebundenen Hauptamtlichen, Freischaffenden und Ehrenamtlichen gelingen kann, danach fragt das vorliegende Themenheft Bündnis »Potential: Kooperation – Bündnisarbeit zwischen Kultur, Sozialraum und Bildung«.

21.12.2016: Studie »Frauen in Kultur und Medien« jetzt als kostenloses E-Book
Aus Anlass der Einrichtung des Runden Tisches »Frauen in Kultur und Medien« stellt der Deutsche Kulturrat die Studie »Frauen in Kultur und Medien. Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge« jetzt auch als E-Book kostenfrei ins Netz. In der Studie wird für einen Zeitraum von über zwanzig Jahren untersucht, wie es um die Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich bestellt ist. Dabei wird sowohl die Ausbildungssituation, die Präsenz von Frauen in Führungsetagen von Kultureinrichtungen, die Partizipation von Frauen an der individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung und anderes mehr über einen Zeitraum von 20 Jahren in den Blick genommen. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass trotz stärkerer Präsenz von Frauen in einigen Bereichen von Geschlechtergerechtigkeit nicht die Rede sein kann. Das gilt gleichermaßen für Kulturverbände.

15.12.2016: Neues Onlinemagazin für Hamburger Jugendliche »middenmang«
»middenmang« ist eine neue Plattform für Hamburger Jugendliche zum Schmökern, Vernetzen und Veröffentlichen. Hier könnt Jugendliche selbst zu Autoren werden. Es wird über vielfältige Kulturprojekte berichtet, die Beiträge können in verschiedenen verfasst werden. Das Ganze ist ein Projekt des Kulturhaus Dehnhaide e.V. in Kooperation mit u.a. der Zinnschmelze und Welcome to Barmbek.

14.12.2016: Arbeitshilfe »Perspektive Künste – Arbeitsfeld Kulturelle Bildung. Texte, Materialien, Methoden für Kulturschaffende«
Die neue Publikation der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) soll Kunst- und Kulturschaffende bei der Konzeption, Durchführung und Reflexion von künstlerisch-kulturellen Angeboten für Kinder und Jugendliche in Ganztagsschulen oder in lokalen Bildungslandschaften unterstützen. Weitere Infos, kostenloser Download oder Bestellung der Print-Version

12.12.2016: Studie »Städte/Geld/Kulturelle Bildung. Horizont 2016«
Politisch hat Kulturelle Bildung in Deutschlands Kommunen nach wie vor Konjunktur, indes gibt es Luft nach oben bei der Umsetzung. Das ist das zentrale Ergebnis der neuesten Studie des Rats für Kulturelle Bildung in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag (DST). Zwar genießt Kulturelle Bildung knapp zehn Jahre nach der »Aachener Erklärung zur Bildungspolitik« des Städtetages in mehr als drei Viertel seiner Mitgliedsstädte hohe Bedeutung. Jedoch besteht Verbesserungsbedarf bei der Finanzierung, der Anwendung von Instrumenten und Prinzipien zur Koordinierung und Auswertung der Angebote Kultureller Bildung.

29.11.2016: Sammelband »Kulturelle Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit«
Schwerpunkt der von Bernd Kammerer herausgegebenen Dokumentation des 25. Nürnberger Forums der Kinder- und Jugendarbeit ist der theoretische, konzeptionelle und praktische Zusammenhang zwischen Jugendarbeit und kultureller Bildung. Dabei nehmen neben den klassischen Kunstgenres auch Medien einen wichtigen Platz ein. Fragestellungen sind hierbei: Worin besteht die Qualität kultureller Bildung in der Jugendarbeit? Wo findet sich in der allseits präsenten Ganztagsdiskussion der konkrete Kooperationsauftrag an Schule, Jugendhilfe, Kunst und Kultur? Welche Rolle spielen Jugendkulturen? Nürnberg 2016, 267 Seiten, 14,90 Euro.

24.11.2016: »Medien und Migration – Zwischen Begegnung und Konflikt«
Die aktuelle Ausgabe der MedienConcret analysiert mediale Strategien zur Integration und Ausgrenzung von Geflüchteten und anderen Migranten und zeigt auf, welche Herausforderungen sich für die (medien-) pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stellen. Welche Bilder, Berichterstattungen, Games, Filme, Netzangebote und Medienprojekte fördern eine erfolgreiche Integration auf der Grundlage gegenseitigen Verständnisses zwischen Geflüchteten und Aufnahmegesellschaft? Zugleich wird analysiert, mit welchen medialen Strategien Ängste geschürt und Feindbilder aufgebaut werden. Die aktuelle Ausgabe der MedienConcret »Medien und Migration« kann für 7,- Euro zzgl. Porto bei den Herausgebern, dem Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum, und dem jfc Köln bestellt werden.

27.10.2016: Materialpool des Qualitätsverbundes »Kultur macht stark«
Auf den Internetseiten des Qualitätsverbundes »Kultur macht stark« stehen vielfältige Materialien für die kulturelle Bildungspraxis zu Verfügung. Die behandelten Themen sind Lebenswelten und Sozialraum, Gruppenbildung und Integration, Teambildung und Qualifikation, Kooperation und Nachhaltigkeit, Materialien- und Mediennutzung, Öffentlichkeitsarbeit und Präsentation. Sie sind aufbereitet nach Methoden, Praxisbeispielen, Grundlagen, Dokumentation bzw. Literatur und Links.

24.10.2016: Sammelband »Teilhabeorientierte Kulturvermittlung. Diskurse und Konzepte für eine Neuausrichtung des öffentlich geförderten Kulturlebens«
Deutschland ist geprägt durch eine der vielfältigsten Kulturlandschaften Europas. Dennoch erreichen öffentlich geförderte Kulturangebote oft nur einen kleinen, meist hochgebildeten und finanziell gut situierten Teil der Gesellschaft. Wie können Kulturinstitutionen zu Orten der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Milieus, Generationen, kultureller und ästhetischer Präferenzen gemacht werden? Der von Birgit Mandel herausgegebene Sammelband liefert einen Überblick der empirischen Erkenntnisse zur Kulturnutzung und zu kulturellen Interessen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Bielefeld 2016, 288 Seiten, 27,99 Euro.

11.10.2016: Sammelband »Geflüchtete und Kulturelle Bildung. Formate und Konzepte für ein neues Praxisfeld«
Der Sammelband von Caroline Gritschke und Maren Ziese (Hrsg.) zeigt Impulse für Solidarität mit Geflüchteten auf, die sich aus innovativen Formaten und einer selbstreflexiven, diversitätsorientierten Haltung für die Bildungsarbeit im Kulturbereich ergeben. Die Beiträge des Bandes zeigen: Die Kulturelle Bildung ist ein Feld, in dem viele ambitionierte Projekte mit Geflüchteten realisiert werden. Das Phänomen Flucht bietet so Möglichkeiten für eine macht- und differenzsensible Veränderung von Kultur- und Bildungsinstitutionen und eröffnet Chancen für die Revision etablierter Handlungsroutinen. Bielefeld 2016, 440 Seiten, 29,99 Euro.

20.09.2016: »Was geht?« Das Heft zu Flucht und Asyl
Warum fliehen so viele Menschen aus ihrer Heimat? Was bedeutet eigentlich das Wort Asyl? Nimmt Deutschland wirklich viel mehr Menschen auf als andere europäische Länder? In dieser Ausgabe von »Was geht?« dreht sich alles um das Thema Flucht und Asyl. Mit dabei: ein Faktencheck, ein Quiz, Geschichten von geflüchteten Jugendlichen sowie viele weitere Informationen, Links und Hinweise.

28.08.2016: Handreichung »Förderprogramme zur Integration von Neuzugewanderten durch Bildung«
Der Bundesverband Deutscher Stiftungen stellt mit dieser Online-Publikation Bundes- und Landesprogramme zur Integration von Neuzugewanderten durch Bildung in Steckbriefen vor. Die Publikation enthält neben der qualitativen Beschreibung auch Hinweise, worin die Chancen und Anknüpfungspunkte für Stiftungen oder weitere zivilgesellschaftlich Engagierte bestehen.

17.08.2016: BKJ Positionspapier »Spiel und Kunst von Anfang an – Kulturelle Bildung für junge und sehr junge Kinder«
Die Mitglieder der BKJ fordern in diesem Papier umfassende und qualitativ hochwertige kulturelle Bildungsmöglichkeiten von Anfang an. Sie stellen dar, was Qualität in der kulturellen Bildungspraxis für Kinder von null bis sechs Jahren bedeutet und welcher Entwicklungsbedarf besteht, um sie zu realisieren.

21.07.2016: Die Kulturschule und kulturelle Schulentwicklung
Im dritten Band der von Tom Braun und Max Fuchs herausgegebenen Reihe steht die Frage nach den politischen Rahmenbedingungen kultureller Schulentwicklung im Vordergrund. Im vorliegenden Band wird der Frage nachgegangen, wie Neues in das Bildungssystem kommen kann und wie man geeignete Rahmenbedingungen schaffen kann, damit innovative Ansätze in dem gesamten System der Schule zur Anwendung kommen.

20.07.2016: Flucht und Kulturelle Bildung: Möglichkeiten und Grenzen
Max Fuchs erinnert in seinem Beitrag »Flucht, Zuflucht und Kulturelle Bildung« an die Möglichkeiten und Grenzen der ästhetischen Praxis. Der Artikel für die Wissensplattform Kulturelle Bildung Online erinnert an die rechtlichen Grundlagen im Umgang mit Geflüchteten, setzt sich kritisch mit Werthaltungen und der Forderung nach einer Leitkultur auseinander, benennt die theoretischen Aspekte der Herausforderungen von Flucht, Zuflucht und Kultureller Bildung für Bildungs- und Kulturpolitik und reflektiert Stolpersteine und Ambivalenzen bei der Organisation einer ästhetischen Praxis mit geflüchteten Menschen.

20.07.2016: Eure Zwecke sind nicht unsere Zwecke!
Was will Theater an Schule und was will Schule von Theater? Was bedeutet es, künstlerische Prozesse zugleich als Bildungsprozesse zu denken? In dem Sammelband »Eure Zwecke sind nicht unsre Zwecke« nehmen die Autoren das Berliner Kooperationsprojekt »JUMP & RUN – Schule als System« (2011/12) zum Anlass, um die Zusammenarbeit zwischen Theater und Schule als institutionell gerahmte Vermittlungs-praxis zu reflektieren.

19.07.2016: Magazin KULTURELLE BILDUNG Nr. 14 zum Thema Partizipation
»Partizipation auf dem Prüfstand« war das Motto der Tagung »Illusion Partizipation – Zukunft Partizipation« im November 2015 und zieht sich auch als roter Faden durch die Texte der aktuellen Ausgabe des Magazins KULTURELLE BILDUNG. Die Autorinnen und Autoren der 14. Magazinausagabe von KULTURELLE BILDUNG geben mit ihren unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema »Partizipation« Denkanstöße für die kritische Auseinandersetzung mit der künstlerischen und kulturpädagogischen Praxis der Partizipation in der Kulturellen Bildung.

04.07.2016: Geflüchtete und Kulturelle Bildung
Wie können Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Hunger und wirtschaftlicher Not in Deutschland ankommen, ihre Rechte auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe wahrnehmen? Was sind geeignete Formate der Kulturellen Bildung, um auf die Realität der Geflüchteten aufmerksam zu machen und um Vernetzung und Solidarisierung herzustellen? Die Publikation von Caroline Gritschke und Maren Ziese geht diesen Fragen nach und zeigt: Die Kulturelle Bildung ist ein Feld, in dem viele ambitionierte Projekte mit Geflüchteten realisiert werden. Das Phänomen Flucht bietet so Möglichkeiten für eine macht- und differenzsensible Veränderung von Kultur- und Bildungsinstitutionen und eröffnet Chancen für die Revision etablierter Handlungsroutinen. Der Erscheinungstermin ist voraussichtlich im Oktober 2016. Vorbestellungen werden bereits entgegengenommen.

29.06.2016: Studie »Inklusion ist ein Thema in unserem Leben!«
Welche Lernprozesse finden in inklusiven Kulturprojekten statt? Verändert die gemeinsame künstlerische Arbeit und das Erleben von Diversität die Wahrnehmung und die Perspektiven der Beteiligten? Und wie und was können Kultur- und Bildungsorganisationen, die Inklusion umsetzen und vorantreiben sollen und wollen, aus den Beobachtungen lernen? Die wissenschaftliche Begleitstudie »Inklusion ist ein Thema in unserem Leben!« beschreibt wesentliche Erkenntnisse des inklusiven Kulturprojekts INKLU:CITY.

16.06.2016: Studie »Frauen in Kultur und Medien«
Wie viele Frauen studieren und arbeiten in künstlerischen Fächern, und was verdienen sie? Sind sie in führender Position oder in Beratungs- und Entscheidungsgremien in der Kultur- und Medienbranche tätig, und welche Stolpersteine, aber auch Ermutigungen und Förderungen, gibt es? Wie ist Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbetrieb erreichbar? Mit diesen und anderen Fragen befasst sich die Studie des Deutschen Kulturrates. Hierzu werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für Gleichstellung dargestellt, sich mit der Gleichstellungspolitik an Hochschulen befasst, die Diskussion in den verschiedenen künstlerischen Sparten referiert und Künstlerinnen, Kulturmanagerinnen und Verantwortliche aus Kulturunternehmen interviewt. Bis zum 27. Juni kann die Studie hier zum günstigen Subskriptionspreis von Euro 18,60 (Rabatt 25%) vorbestellt werden.

14.06.2016: Dokumentation »Migration und Integration – Wie kann kulturelle Filmarbeit dabei helfen?«
Die diesjährige Jahrestagung des Bundesverbands Jungend und Film (BJF) in Wiesbaden-Naurod vom 15. bis zum 17. April 2016 suchte nach Antworten auf die Frage, wie kulturelle Filmarbeit bei Migration und Integration helfen kann. Auf der um drei Workshops ergänzten Tagung stand die filmrezeptive Arbeit mit Filmen aus der BJF Clubfilmothek, der Reihe Durchblick und dem gemeinsam mit dem Goethe-Institut organisierten Projekt Cinemanya im Mittelpunkt sowie zahlreiche Beispiele aus der filmpraktischen Arbeit von Movies in Motion bis zur Werkstatt der Jungen Filmszene. Die Dokumentation der Jahrestagung ist jetzt online erschienen.

01.06.2016: Argumentationspapier »Kultur wirkt!«
Der Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände (akku) hat in diesem spartenübergreifenden Papier Argumente und Beispiele zu Wirkungsfeldern freier Kunst, Kultur und kultureller Bildung aufgelistet. Diesem Papier vorausgegangen war die Erfahrung der LKJ Niedersachsen, dass PolitikerInnen aus den Themenbereichen Kultur, Wissenschaft und Bildung Argumente für ALLE Politikbereiche brauchen, um in Gesprächen die KollegInnen z.B. im Finanzausschuss davon zu überzeugen, dass Kultur nicht nur eine schöne Nebensache ist. Nun liegt das Ergebnis der Argumentationssammlung vor.

30.05.2016: Kunst und Kultur beflügeln das Schulleben – Argumente für mehr Kulturelle Bildung in der Schule
Vielerorts setzen sich Eltern, LehrerInnen, SchülerInnen und andere Akteure dafür ein, dass kulturelle Kooperationsprojekte an und mit Schulen initiiert werden und Kulturelle Bildung das Schulleben über den künstlerischen Fachunterricht hinaus bereichert. Um MitstreiterInnen zu finden und in der Schulgemeinschaft für den Mehrwert Kultureller Bildung zu werben, benötigen sie gute Argumente. Solche haben der Bundeselternrat und die BKJ in der Broschüre »Kunst und Kultur beflügeln das Schulleben – Argumente für mehr Kulturelle Bildung in der Schule« zusammengestellt, die zum Download bereit steht.

24.05.2016: Chormusik und Migrationsgesellschaft
In seinen »Erhebungen und Überlegungen zu Kinder- und Jugendchören als Orte transkultureller Teilhabe« präsentiert das Buch in 20 Beiträgen von 24 AutorInnen Antworten für Praxis und Theorie. Es dokumentiert die Untersuchungen des Forschungsprojektes »Chormusikkultur und Migrationsgesellschaft« des AMJ, die Beiträge aus der gemeinsam mit der Bundesakademie Wolfenbüttel durchgeführten Tagung im Oktober 2015 sowie weitere Beiträge von ExpertInnen für Theorie und Praxis des Themas. Aufgrund der Förderung des Projektes durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) können Exemplare des Buches gratis abgegeben werden, solange der Vorrat reicht. Interessenten schicken bitte eine Mail mit ihrer Adresse an den AMJ. Hier geht´s zur Online Version des Buches.

04.04.2016: Studie zur Lehrerkooperation in Deutschland erschienen
Teamarbeit gilt als Kernelement einer modernen Arbeitswelt. Kooperation prägt bereits heute den Alltag der Lehrer, beschränkt sich aber vor allem auf den Austausch über Materialen und Schüler. Wenig verbreitet sind hingegen Unterricht im Team oder Hospitationen. Besonders intensiv ist die Zusammenarbeit in Schulen mit Inklusionsangebot und in gebundenen Ganztagsschulen. Das zeigt eine Studie, die Bertelsmann Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Stiftung Mercator und Deutsche Telekom Stiftung veröffentlicht haben. Die Studienautoren sehen in einer stärkeren Teamarbeit zwischen Lehrkräften einen Erfolgsfaktor für gute Schulen, der gerade angesichts wachsender Vielfalt in den Klassen an Bedeutung gewinnt.

04.04.2016: Medienaneignung und Aufwachsen im ersten Lebensjahrzehnt
Die aktuelle Ausgabe von merzWissenschaft »schule. smart. mobil« setzt sich kritisch mit verschiedensten Versuchen, die ‚Kreidezeit in Schulen zu beenden‘ auseinander und betrachtet Medien in Schulen von unterschiedlichen Standpunkten aus. Bildung und Digitalisierung, Tablets als Lerninstrumente aber auch die Schule als Werbeplattform für die medialen Marken und kommerziellen Anbieter – Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Disziplinen nehmen diese Themen und Fragestellungen unter die Lupe, setzen sich kritisch mit der Historie des schulischen Medieneinsatzen auseinander, zeigen aber auch Möglichkeiten und Chancen für die Zukunft auf.

04.04.2016: Online-Tool für Jugendbeteiligung »OPIN«
Das europaweite Innovationsprojekt »EUth – Tools and Tips for Mobile and Digital Youth Participation in and across Europe« hat die erste Version seiner neuen Toolbox OPIN für die ePartizipation Jugendlicher veröffentlicht. Ziel von OPIN ist es, erfolgreiche Jugendbeteiligung zu ermöglichen. Sie kombiniert eine mehrsprachige Online-Plattform mit einer App und stellt eine breite Informationsvielfalt für Initiator/innen von Beteiligungsprojekten zur Verfügung – sowohl in Sachen Software als auch hinsichtlich Betreuung und Beratung. OPIN soll es erleichtern, Jugendliche dort anzusprechen, wo sie unterwegs sind: mobil und online. ePartizipation ist damit unabhängig von Ort, Zeit und Ressourcen. Die Toolbox soll ergänzt Offline-Beteiligung in Entscheidungsfindungsprozessen ergänzen. Weitere Infos

01.04.2016: Broschüre »Flüchtlingskinder und jugendliche Flüchtlinge – in Schulen, Kindergärten und Freizeiteinrichtungen«
Die 38seitige Broschüre soll Fachkräfte und Interessierte in ihrer Arbeit mit Flüchtlingskindern unterstützen. Die Broschüre ist praxisbezogen, klar und einfach geschrieben und bietet eine erste Hilfe zum Umgang mit Flüchtlingskindern und jugendlichen Flüchtlingen. Sie gibt Informationen über die Auswirkungen von Trauma, Trauer und dem Leben in einer fremden Kultur, die helfen können die Kinder und Jugendlichen besser zu verstehen. Bestellmöglichkeit

01.04.2016: »Auf dem Weg zur Inklusion. Ein Arbeitsbuch«
Im Rahmen des Ende 2014 abgeschlossenen Projekts »InDuBi – Inklusion durch Bildung« hat die AWO ein Arbeitsbuch veröffentlicht. Gemeinsam mit Teilnehmenden der Weiterbildungen des Projekts und externen Expert*innen entstand ein Arbeitsbuch, das theoretische Hintergründe und praktische Erfahrungen rund um Inklusion vereint. Es bietet u.a. eine Einführung in einzelne Handlungsfelder der Inklusion, Praxisbeispiele und Methoden. Falls Sie Interesse haben, wenden Sie sich bitte an werbung@awo.org mit Angabe der Bestellnummer 02093.

24.03.2016: Überblick der bpb: Fördermittel für Geflüchteten-Arbeit
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat eine Übersicht von öffentlichen und privaten Organisationen erstellt, die Flüchtlings- und Integrationsprojekte fördern. Es werden Förderprogramme auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene vorgestellt sowie Plattformen für Geld-, Sach- und Zeitspenden.

24.03.2016: Dokumentation der Tagung »Strukturen für eine kulturelle Schulentwicklung« erschienen
In nahezu allen Bundesländern gibt es – mehr oder weniger lange und unterschiedlich große – Programme/Projekte zu Kultureller Bildung für/in Schulen, teilweise auch gefördert von Stiftungen und Ministerien. Auf der Tagung wurden diese Programme und Projekte zusammenfassend sowie vergleichend vorgestellt und diskutiert. Eine Online-Dokumentation zeigt die Ergebnisse des Graphic Recording und der drei ausgewiesenen Fachbeobachter, die Vorträge und Präsentationen sowie noch eine Reihe von zusammenfassenden Texten der Podien und der Markstände.

07.03.2016: Geburtstag feiern in Hamburgs Museen
Der druckfrische Katalog mit den Kindergeburtstagsangeboten der Hamburger Museen kann beim Museumsdienst Hamburg per Mail oder Telefon bestellt werden und steht ab Mitte März online als Download zur Verfügung. Alle Vermittlungsangebote der Hamburger Museen für Geburtstagskinder, Kitas, Schulklassen und Jugend- und Erwachsenengruppen finden Sie im Online-Katalog des Museumsdienstes. Die Sommerferienprogramme der Museen sind ab Mitte April ebenfalls auf der Museumsdienst-Homepage zu finden. Kontakt und Information unter Tel. 040 428 131 0 sowie per Mail.

03.03.2016: Methodenset Barcamp
Die LKJ Berlin hat zum Abschluss des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekts »ePartizipation in der Jugend(kultur)arbeit/Kulturellen Bildung« das in diesem Rahmen entwickelte Curriculum »Methodenset Barcamp« als Open Educational Resources (OER) zur Verfügung gestellt. Das heißt, das Curriculum kann, darf und soll von den Fachkräften der Jugendkulturarbeit und von den Jugendlichen frei genutzt und weiterentwickelt werden. Dafür steht das Methodenset in verschiedenen Dateiformaten zur Verfügung und wird durch Mate­ria­lien, Vor­la­gen und Prä­sen­ta­tio­nen für die Durch­füh­rung der Kombischulung ergänzt. Mit dem Metho­den­set kann also jede und jeder, der Inter­esse an der Orga­ni­sa­tion und Durch­füh­rung von Bar­camps hat, selbst eine sogenannte Kom­bi­schu­lung durchführen.

20.01.2016: Arbeitshilfe »Geflüchtete Kinder und Jugendliche in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit«
Die Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit Nordrhein-Westfalen (LAG Kath. OKJA NRW) hat eine Stellungnehme und eine Arbeitshilfe zur offenen Jugendarbeit mit Geflüchteten veröffentlicht. Der Dachverband vertritt über 400 katholische offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen in NRW. In vielen dieser Einrichtungen sind Kulturprojekte und die Beschäftigung mit Jugendlichen unterschiedlicher Kulturen fester Bestandteil der offenen Jugendarbeit. Mit der Arbeitshilfe möchte die LAG Kath. OKJA NRW aus diesem Erfahrungsschatz schöpfen und anderen Feldern der Jugendarbeit Unterstützung und Anregung bieten.

18.01.2016: Online-Dokumentation Kulturforum »Kulturelle Bildung und digitale Medien – Wohin geht die Reise?«
Am 26.11.2015 hat ein Kulturforum des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur unter dem Titel »Kulturelle Bildung und digitale Medien – Wohin geht die Reise? im Landesmuseum Hannover stattgefunden. Experten aus Niedersachsen, Deutschland und Dänemark waren vertreten und haben verschiedene Aspekte dieser Thematik erörtert. Eine Dokumentation des Kulturforums mit Präsentationen der Referenten und Audioclips zu ihren Vorträgen ist nun online.

14.01.2016: Dokumentation »Brotlose Kunst – muss das sein?«
Neben den öffentlichen und betrieblichen Ausbildungsstätten etablieren sich immer mehr private Anbieter auf dem Ausbildungsmarkt für Kulturberufe. In manchen Kulturberufen kann man den Überblick verlieren. Werden sie wirklich gebraucht? Reicht ihre Ausbildung zur Bewältigung der neuen Herausforderungen im Kulturbereich wirklich aus? Sind die vielfältigen Abschlüsse untereinander vergleichbar? Und wird vielleicht gerade das nicht vermittelt, was dringend benötigt wird? Mit solchen und weiteren Fragen beschäftigt sich der Deutsche Kulturrat bis 2018 in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt »Aus- und Weiterbildung für den Arbeitsmarkt Kultur«. Die Ergebnisse des Projektes werden jährlich in einer Dokumentation der Öffentlichkeit vorgestellt. Die erste Dokumentation liegt jetzt vor, die weiteren folgen Ende 2016, 2017 und 2018.

11.01.2016: VISION KINO veröffentlicht Leitfaden »Film im Fremdsprachenunterricht«
VISION KINO hat einen praxisorientierten Leitfaden zum Thema »Film im Fremdsprachenunterricht« veröffentlicht, der Lehrer/innen ein breites Spektrum an Informationen über den Umgang und die Arbeitsmöglichkeiten mit dem Medium Film in den Fächern der fremdsprachlichen Bildung vermittelt. In der 66seitigen Publikation werden neben Aspekten der Filmauswahl und -präsentation insbesondere auch methodische Fragen des filmbezogenen Fremdsprachenunterrichtens angesprochen. Es gibt Anregungen, Hilfestellungen und weiterführende Hinweise. Der Leitfaden kann kostenlos bei VISION KINO bestellt werden und steht auf der Website zum Download bereit.

06.01.2016: Erste Teilstudie des Forschungsprojekts »Das Fördersystem der freien Darstellenden Künste in Deutschland. Kommunen – Länder – Bund«
Das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. bearbeitet das Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. Es will einen Überblick erstellen über die Förderstrukturen und -instrumente der Kommunen und Bundesländer im Bereich der freien Darstellenden Künste, Problematiken und Leerstellen sowie Good-Practice-Beispiele aufzeigen und Handlungsempfehlungen erarbeiten. Ein erster Teil dieses Auftrags ist die nun erschienene Sekundäranalyse bestehender Studien.

05.01.2016: Handreichung »15 Punkte für eine Willkommensstruktur in Jugendeinrichtungen«
Die Handreichung, die die Amadeu Antonio Stiftung mit Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerkes veröffentlicht hat, liefert konkrete Handlungsempfehlungen, um eine nachhaltige Willkommenskultur für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung in der Jugendarbeit zu stärken. Mit dem 15-Punkte-Plan erhalten Verantwortliche von Bildungsverwaltungen sowie Fachkräfte und Akteure der Kinder- und Jugendarbeit praktische Handlungsempfehlungen für die Öffnung von Jugendeinrichtungen im Sinne des Kindeswohls. Die Themen reichen von der Gestaltung kompetenter und tragfähiger lokaler Netzwerkstrukturen über die Bedürfnisse queerer Geflüchteter bis hin zu einem wirksamen Eintreten gegen Rassismus und Rechtsextremismus im Sozialraum.

05.01.2016: »Geschichten öffnen Türen«: Lesempfehlungen für die Arbeit mit Flüchtlingskindern
Die Stiftung Lesen hat thematische Leseempfehlungen zusammengestellt, die sich für Aktionen mit jungen Flüchtlingen sowie Kindern mit und ohne Migrationshintergrund eignen. Die Empfehlungen richten sich an verschiedene Altersgruppen von den Allerkleinsten bis hin zu älteren Kindern jenseits der Grundschule. Außerdem werden textfreie Bilderbücher für Aktionen mit Kindern mit geringen Deutschkenntnissen vorgestellt.

04.01.2016: »Cinemanya«: Filmkoffer für geflüchtete Kinder und Jugendliche
Filme erleichtern den Zugang zu einer fremden Kultur und Sprache. Mit dem Filmkoffer »Cinemanya« stellt das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Jugend und Film (BJF) deutsche Filme mit arabischen Untertiteln oder in Synchronfassung inklusive pädagogischem Begleitmaterial für die medienpädagogische Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Derzeit stehen 15 Koffer für den deutschlandweiten Einsatz in Flüchtlingsunterkünften, Schulen oder Kulturzentren zur Verfügung. Partner für die Filmvorführungen ist der BJF, die mit rund 1.000 Mitgliedern größten Organisation der kulturellen Kinder- und Jugendfilmarbeit in Deutschland. Weitere Infos

10.12.2015: »Perspektivwechsel Kulturelle Bildung«: Akademie Remscheid startet neue Schriftenreihe
Unter dem Titel »Perspektivwechsel Kulturelle Bildung. Fachdiskurs, Fortbildung, Forschung« hat die Akademie Remscheid eine neue Schriftenreihe im transcript Verlag ins Leben gerufen. Darin greift sie aktuelle Fragen der kulturpädagogischen Praxis auf. Die Reihe berücksichtigt neue Erkenntnisse aus dem Fachdiskurs, der Fortbildung und der Forschung. Der erste Band »Diversität in der Kulturellen Bildung« erscheint zu einem wichtigen Schwerpunktthema der Akademie Remscheid. Die Beiträge des Buches spüren Fragen nach, wie eine diversitätssensible Pädagogik in Bezug zur kulturellen Bildungspraxis gestaltet werden kann.

09.12.2015: »Künstlerinnen und Künstler im Dazwischen. Forschungsansätze zur Vermittlung in der Kulturellen Bildung«
Die Publikation versammelt Beiträge der fünften Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung und liefert Einblicke in künstlerische Arbeitsweisen, Beschreibungen zur Besonderheit der Sparten, Auseinandersetzungen zu Spannungsverhältnissen zwischen Kunst-, Sozial- und Bildungsinteressen sowie altersspezifischen Zugängen und schließlich grundlegende Überlegungen zur Sache selbst. Im Fokus der Tagung, die im November 2014 in Bochum stattfand, standen die künstlerische Praxis im Feld der Kulturellen Bildung sowie die Frage, wie KünstlerInnen hier arbeiten, welche Zugänge sie wählen. Eger, Nana / Klinge, Antje (Hrsg.): Künstlerinnen und Künstler im Dazwischen. Forschungsansätze zur Vermittlung in der Kulturellen BildungBochumer Beiträge zur bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Theorie und Forschung, Band 7, Bochum 2015. ISBN: 978-3-89733-379-6; 16,80 Euro.

30.11.2015: BKJ-Kulturplaner 2016 »Kinder- und Jugendrechte durchsetzen – Kulturelle Bildung für alle!«
Auch geflüchtete junge Menschen haben ein Recht auf kulturelle Teilhabe, Spiel und Freizeit, gerechte Bildungschancen und gesellschaftliche Mitbestimmung. Darauf weist der BKJ-Kulturplaner 2016 mit dem Motto »Kinder- und Jugendrechte durchsetzen – Kulturelle Bildung für alle!« hin. Zugleich informiert der Wandkalender über wichtige Veranstaltung rund um die Kulturelle Bildung im nächsten Jahr, die aktuellen Kontaktdaten der 57 Mitgliedsorganisationen der BKJ sowie über die aktuellen Projekt- und Arbeitsfelder des Dachverbands. Erhältlich ist der Wandkalender – so lange der Vorrat reicht – als kostenlose Beilage zu einer Bücherbestellung im BKJ-Onlineshop oder gegen Zusendung eines voradressierten, mit 1,45 Euro frankierten Rückumschlags. Weitere Infos

23.11.2015: Neues MedienConcret Themenheft »Erzählwelten 3.0« erschienen
Ob Buch oder Film, Game oder YouTube-Kanal: Die medialen Möglichkeiten, um Geschichten zu transportieren, sind unendlich vielfältig geworden. Besonders Jugendliche bewegen sich mühelos in den virtuellen Erzählwelten, nutzen aber gleichzeitig die analogen Medien. Spannende neue Erzählformen sind hier entstanden – die aktuelle MedienConcret stellt sie vor. Worin liegen die Chancen, aber auch Herausforderungen für die medienpädagogische Praxis? Und wie müssen Geschichten künftig erzählt werden, um den Mediengewohnheiten von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden? Das MedienConcret Themenheft »Erzählwelten 3.0« kann bei den Herausgebern für 7 Euro zzgl. Porto bestellt werden.

20.11.2015: Publikation »Mission Kulturagenten« erschienen
Das Modellprogramm »Kulturagenten für kreative Schulen 2011–2015« ist zum Schuljahr 2011/2012 an insgesamt 138 Schulen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen mit dem Ziel gestartet, Kinder und Jugendliche nachhaltig für Kunst und Kultur zu begeistern und dadurch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Im Verlauf des Modellprogramms sind zahlreiche Konzepte, Projekte, Formate und Strukturen entwickelt und umgesetzt worden, wie kulturelle Bildung in Schule und Kulturinstitutionen verankert werden kann. Die Publikation dokumentiert und reflektiert die damit verbundenen Prozesse und Diskurse sowohl online als auch in einer Printversion.

18.11.2015: Online-Förderratgeber für Projekte mit Flüchtlingen
Das Fördermittelbüro Friederike Vorhof in Berlin hat eine kostenlose Online-Publikation zur Verfügung gestellt, in der ein Überblick gegeben wird über fördernde Stiftungen und Fonds, die sich direkt der Thematik der Integration und Flüchtlingshilfe annehmen sowie über Stiftungen, die sich eher indirekt in diesen Bereichen engagieren.

17.11.2015: Neue Ausgabe »kulturszene«
Die aktuelle Ausgabe der Fonds-Zeitschrift enthält eine statistische Auswertung der Antragsentwicklung und Förderpraxis für den Zeitraum zwischen 2009 und 2014 sowie 20 ausgesuchte Projektbeispiele aus dem Förderjahr 2014. In »Clips for Matter« aus Dortmund erkunden zum Beispiel deutsche und niederländische Jugendliche multimedial den weltweiten Umgang mit Ressourcen, Leben und Sterben aus SchülerInnensicht kennzeichnen den »Perspektivenwechsel« aus Oldenburg und gehörlose und hörende Jugendliche aus Berlin entwickeln zusammen »Die taube Zeitmaschine«. Die Ausgabe Nr. 15 kann gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 2,20 Euro (in Briefmarken) über die Geschäftsstelle des Fonds bezogen werden.

16.11.2015: Boardstory »Bestimmt wird alles gut«
Kirsten Boie hat eine Geschichte über die syrischen Kinder Rahaf und Hassan geschrieben. Darin erzählt sie von dem Leben der Kinder in Syrien, der nervenaufreibenden Flucht der Familie und der Ankunft in Deutschland. Die Geschichte lädt dazu ein, mit Schülern über das Schicksal von Flüchtlingen zu sprechen und dadurch die Empathie und Verständigungsbereitschaft zu erhöhen. Die Boardstory eignet sich sowohl für den Deutsch- als auch für den Religions- und Ethikunterricht. Sie ist in Kooperation mit der Stiftung Lesen entstanden und bis zum 31.12.2015 kostenlos verfügbar – auch in englischer Sprache!

12.11.2015: »Kultur bildet.« Nr. 8 erschienen
In der neuen Ausgabe geht es um das Thema »Höher, Schneller, Weiter« – ist das noch Ansporn oder schon Leistungsdruck? Denn Wettbewerbe in der kulturellen Bildung sind heute keine Seltenheit mehr. In allen künstlerischen Sparten erhalten junge Talente die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Aber worum geht es Teilnehmern, Ausrichtern und Förderern eigentlich dabei? Sollen Wettbewerbe die künftigen Künstlerinnen und Künstler hervorbringen? Oder einfach nur die Persönlichkeit der Teilnehmer stärken?

02.11.2015: Online-Dossier »Kulturelle Bildung in der Einwanderungsgesellschaft«
Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) hat mit dem Aufbau eines Online-Dossiers zur Kulturellen Bildung von, mit und für geflüchtete junge Menschen begonnen. Aktuell steht ein erster Überblick im Netz, der zu einem umfassenden Dossier ausgebaut werden soll – mit Ihrer Hilfe: Wir freuen uns über Ihre Hinweise auf interessante Praxisprojekte, Initiativen, Veranstaltungen usw. an presse@bkj.de

27.10.2015: »Politik & Kultur«
Die Ausgabe 06/2015 (November/Dezember) von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, ist ab dem 01. November erhältlich. Online kann die Ausgabe schon jetzt gelesen werden. Es gibt Artikel zu TTIP, zur Inklusionsdebatte und zur Integration von Flüchtlingen, auch im Hinblick auf die kulturelle Bildung.

22.10.2015: infodienst »Wie soll die Welt mich sehen? Bühnen des Privaten«
Die aktuelle Ausgabe des »infodienst« der LKD – Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste / Jugendkunstschulen NRW e.V. widmet sich der zentralen Frage »Wer bin ich?«. Smartphone und Co. bieten viele Möglichkeiten, kreativ (nicht nur) am eigenen Selbstbild zu arbeiten. Viele Jugendliche schöpfen diese aber noch nicht aus. Kulturpädagogische Angebote mit digitalen Medien bieten die Chance, sich mit technischen und ästhetischen Fähigkeiten die Welt anzueignen. Wie das gehen kann zeigt die Herbstausgabe des Infodienstes, dem Magazin für kulturelle Bildung.

21.10.2015: Refugee Guide Online
Diese Orientierungshilfe enthält nützliche Tipps und Informationen für das Leben in Deutschland und wurde durch Fragen, die viele Geflüchtete immer wieder stellen, angeregt. Den Guide gibt es in verschiedenen Sprachen zum downloaden: deutsch, englisch, französisch, arabisch, pashto, persisch, tigrinya, serbisch, albanisch und mazedonisch. Zu dieser crowd-gesourcten Orientierungshilfe haben v.a. Studenten und Doktoranden mit verschiedensten (geographischen und kulturellen) Hintergründen ehrenamtlich beigetragen! Zum Guide

19.10.2015: Forum Jugendarbeit International 2013-2015: »Kinder- und Jugendhilfe transnational gestalten«
Mit den insgesamt 25 Aufsätzen bietet die zwölfte Ausgabe des Forum Jugendarbeit International ein breites und umfangreiches Spektrum an Themen und Beiträgen zur internationalen Jugendarbeit und -politik. Der vorliegende Band ist für Praktiker/innen und Expert/innen, die europäisch und international tätig sind oder in diesem Rahmen forschen, eine gute Arbeitshilfe. Zum Download

16.10.2015: »Medienbildung als Perspektive für Inklusion« Modelle und Reflexionen für die pädagogische Praxis
Ausgehend von der Dokumentation und Reflexion von Praxisprojekten aktiver Medienarbeit in inklusiven Settings, entwickelt der Band exemplarische Modelle für die schulische und außerschulische Praxis der Medienpädagogik. Gleichermaßen legt der Band eine erste Skizze für inklusive Medienbildung als Beitrag für die weitere Theoriebildung vor. Für Studierende und Praktiker/innen schulischer und außerschulischer Felder. Jan-René Schluchter (Hrsg.): Medienbildung als Perspektive für Inklusion. Modelle und Reflexionen für die pädagogische Praxis, München 2015. ISBN 978-3-86736-265-8, 14,80 EUR.

13.10.2015: Magazinthema »Refugees in Arts & Education« auf der Kubinaut-Webplattform
Die Berliner Plattform für Kulturelle Bildung ist in ihrem aktuellen Online-Magazin vom Oktober 2015 der Frage nachgegangen, wie die Themen Flucht und Migration aktuell in der Berliner Kulturellen Bildung gelebt und verhandelt werden. Es finden sich Interviews zu den Themen Wohnen, Bildung und Arbeiten, eine Auswahl Berliner Projekte zum Thema sowie eine Übersicht Fördermöglichkeiten.

12.10.2015: Stellungnahme der BKJ zum Recht auf Bildung und kulturelle Teilhabe geflüchteter Kinder und Jugendlicher
Unser Dachverband, die BKJ hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie die umfassende Umsetzung der Kinder- und Jugendrechte für geflüchtete Kinder und Jugendliche fordert. Sie beschreibt die Verantwortung und den potenziellen Beitrag Kultureller Bildung – auch angesichts eines erforderlichen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungsprozesses und formuliert konkrete Handlungsbedarfe.

11.09.2015: Themenheft »MitWirkung: Bündnisse und Projekte partizipativ und nachhaltig gestalten« des Programms »Künste öffnen Welten«
In einer neuen Publikation stellt die BKJ die Frage danach, was Projekte Kultureller Bildung »im Ergebnis« ausmacht, wodurch und wie sie wirken. Wie lässt sich also der Erfolg definieren und gar fassen? Und wie kann die Reflexion darüber bereits in die eigene Arbeit, in die Projekte einfließen? Beteiligung, Veränderung, Nachhaltigkeit – das sind die Stichworte, unter denen im neuen Themenheft die Dimensionen der Wirksamkeit vorgestellt und diskutiert werden.

09.09.2015: Jahresprogramm 2016 der Akademie Remscheid erschienen
Ab sofort ist das Jahresprogramm 2016 zur Kulturellen Bildung der Akademie Remscheid in gedruckter Form und online verfügbar. Es informiert über Fortbildungen und aktuelle Projekte und umfasst über hundert bewährte und neue Kursangebote. Die Bandbreite reicht von Tagesveranstaltungen bis zu mehrjährigen Qualifizierungen aus den Bereichen Musik, Rhythmik, Tanz, Theater, Spiel, Literatur, Bildende Kunst, Medien, Allgemeine Kulturpädagogik sowie Sozialpsychologie und Beratung.

02.09.2015: TTIP-Kultur-Bestseller jetzt auch kostenlos als E-Book
Das Buch »TTIP, CETA & CO: Zu den Auswirkungen der Freihandelsabkommen auf Kultur und Medien« hat sich in den letzten Wochen zum Kulturratsbestseller entwickelt. Die erste Auflage ist fast vollständig vergriffen, eine zweite deutlich erweiterte Auflage ist für das Frühjahr 2016 geplant. Um allen Interessenten auch weiterhin Zugang zu dem Buch zu ermöglichen, hat der Deutsche Kulturrat sich entschlossen, das Buch kostenlos im Internet (PDF-Format) zum Herunterladen anzubieten.

01.09.2015: »Kunst und Kommerz« des Deutschen Kulturrates zum Herunterladen
Das neue Dossier des Deutschen Kulturrates setzt sich aus verschiedenen Perspektiven und Erfahrungshintergründen mit der Kultur- und Kreativwirtschaft auseinander. Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland ist nicht nur einer der größten Teilmärkte im Land, der selbst an den von der Politik heftig gepäppelten Automobilmarkt fast heranreicht, sie ist auch einer der größten Wachstumsmärkte überhaupt. Jedes Marktsegment hat seine eigenen Regeln, hat seine spezifischen Erfolgsbedingungen. Doch trotz ihrer Unterschiedlichkeit sind sie grundsätzlich vergleichbar, weil alle kulturellen Teilmärkte nur funktionieren, wenn spezifische Verwertungsketten intakt sind. Am Anfang steht der Urheber, am Ende der Kunde, dazwischen die spezifischen Glieder der Wertschöpfungskette.

26.08.2015: »Fund-Finder« englischsprachiger Guide zur Finanzierung von Kulturarbeit in Europa
Dieser Fonds-Finder bietet einen detaillierten und leicht lesbaren Überblick über öffentliche und private Finanzierungsmöglichkeiten in Europa: wie kann Kulturarbeit, außer durch das Creative Europe Förderprogramm der EU – das von 2014 bis 2020 über ein Gesamtbudget von 1,46 Milliarden Euro verfügt – finanziell unterstützt werden? Der Online-Leitfaden wurde von IETM, the International network for contemporary arts in Auftrag gegeben und von On the Move, the cultural mobility information network umgesetzt. Zum Finder

19.08.2015: Neue ifa-Studie »Kulturelle Bildung im internationalen Austausch – Synergien und Anknüpfungspunkte«
Kulturelle Bildung kann die Beziehungen zwischen verschiedenen Kulturen stärken. In welchen Bereichen lassen sich Anknüpfungspunkte zwischen den Akteuren der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) und Akteuren der Kulturellen Bildung im internationalen Austausch finden? Auf der Basis von 133 Interviews arbeitet die Studie Potenziale im Feld heraus und bietet einen guten Ausgangspunkt, um die Zusammenarbeit zwischen beiden Bereichen positiv weiterzuentwickeln. Die Studie ist im Rahmen des vom Auswärtigen Amt finanzierten Forschungsprogramms »Kultur und Außenpolitik« des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) erschienen und wurde von Aron Weigl erstellt. Zur Studie

05.08.2015: Allensbach-Studie »Jugend/Kunst/Erfahrung. Horizont 2015«
Jugendliche aus bildungsfernen Elternhäusern haben bis zum Ende der Pflichtschulzeit im Schnitt erheblich weniger Zugänge zu Kultureller Bildung und ein deutlich niedrigeres Kulturinteresse als Akademikerkinder. Das ist das zentrale Ergebnis einer bundesweiten repräsentativen Befragung mit dem Titel »Jugend/Kunst/Erfahrung. Horizont 2015« unter Schülerinnen und Schülern aus 9. und 10. Klassen, die das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) auf Initiative des Rates für Kulturelle Bildung (Essen) durchgeführt hat. Zur Umfrage

05.08.2015: Zeitschrift SOZIOkultur 2-2015 zum Thema »Inklusion«
Die UN-Behindertenrechtskonvention hat im Jahr 2008 »Inklusion« als Recht für Menschen mit Behinderungen erklärt. Sie sollen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Wie das gelingt, fragt die 100. Ausgabe der Zeitschrift der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren und zeigt verschiedene Einrichtungen und Projekte aus ganz Deutschland auf. Unter anderem wird aus Hamburg der »Kulturschlüssel« vorgestellt, der freiwillige Begleiter/innen und Freikarten für Kulturveranstaltungen vermittelt. Print-Bestellmöglichkeit

04.08.2015: Zeitschrift Standbein Spielbein zum Thema »Neue Medien in der Bildungsarbeit«
Was können Medien in der Kulturellen Bildung leisten? Welche Formen, Formate und Methoden sind technisch wie pädagogisch sinnvoll? Die musemspädagogische Fachzeitschrift dokumentiert die Ergebnisse der international ausgerichteten Tagung »open spaces. Neue Medien in der Kulturellen Bildung«, die vom 14. bis zum 16. November 2014 von der Klassik Stiftung Weimar in Kooperation mit dem Bundesverband Museumspädagogik, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und dem Arbeitskreis Museumspädagogik Ostdeutschland veranstaltet wurde. Zur Bestellmöglichkeit

03.08.2015: Broschüre »Tablets im Einsatz – Medienpädagogische Praxis-Inspirationen«
Die kostenlose Handreichung soll zu aktiver Medienarbeit inspirieren und konkrete Anregungen für die Umsetzung medienpädagogischer Projekte mit Kindern liefern. Es werden insgesamt 30 medienpädagogische Methoden vorgestellt, die in fünf Kategorien eingeteilt sind (Foto, Video, Musik, Storytelling, Apps) und dabei zehn medienpädagogischen Zielen zugeordnet werden. Zu jeder Methode finden sich auch konkrete Angaben zur Zielgruppe, dem zeitlichen Umfang und dem benötigten Equipment. Zum Download

31.07.2015: »Mut zur Teilhabe!« – neues Magazin der Montag Stiftungen
Im Juli ist unter dem Titel „Mut zur Teilhabe!“ das Magazin der Stiftungen erschienen. Berichte aus einzelnen Projekten sowie Artikel zum Thema Teilhabe als Menschenrecht sind darin zu finden. Außerdem werden auf einer Doppelseite die Begriffe »Teilhabe«, »Inklusion«, »Antidiskriminierung/Diskriminierung« und »Zivilgesellschaft« in Leichter Sprache erklärt. Print-Bestellmöglichkeit

23.07.2015: »Drei Jahre Bündnisse für Bildung« – infodienst. Magazin für kulturelle Bildung zu »Kultur macht stark«
Die aktuelle Ausgabe des »infodienst« des Bundesverbands der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen e.V. (BJKE) widmet sich dem Thema »Kultur macht stark«. In Fachbeiträgen sowie Praxisberichten bekommt das Gesamtprogramm »Kultur macht stark« Kontur. Das Magazin zieht eine kritisch-konstruktive Zwischenbilanz des Bundesprogramms und gibt viele praktische Anregungen für das künstlerische Arbeiten mit sogenannten Benachteiligten. Die Beiträge in der Ausgabe Nr. 116 gehen unter anderem folgenden Fragen nach: Was läuft gut, wo muss nachgebessert werden? Und was passiert, wenn die Fördergelder nicht mehr sprudeln und die kostenlosen Angebote kultureller Bildung eingestampft werden müssen?

23.07.2015: »Kulturelle Bildung: inklusiv, gerecht, diversitätsbewusst gestalten«
Die Dokumentation des Bundesverbandes Museumspädagogik versammelt Beiträge einer Tagung, welche im Rahmen des Bundesprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« stattfand. Die Beiträge untersuchen aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Ursachen von Bildungsbenachteiligung, Voraussetzungen kultureller Teilhabe und institutioneller Kompetenzen für mehr Bildungsgerechtigkeit. Außerdem sind darin Praxisbeispiele des Förderkonzepts »MuseobilBOX« des Bundesverbands Museumspädagogik zu finden. Print-Bestellmöglichkeit

15.07.2015: Die Hamburger Kulturschulen 2014
Die 47-minütige Dokumentation (eine Alwert Film Produktion im Auftrag der Gabriele Fink Stiftung) zeigt die sieben Hamburger Schulen, die sich am Programm »Kulturschule Hamburg« beteiligen. Die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Politiker und beteiligte Künstler und Experten kommen zu Wort. Unterschiedliche Meinungen und Impressionen aus den Kulturschulen geben einen authentischen Einblick in das Geschehen an den einzelnen Schulstandorten. Alle Aspekte des Programms werden beleuchtet. Die DVD zum Film ist über die Website der Stiftung kostenlos zu beziehen – solange der Vorrat reicht.

09.07.2015: Onlinepublikation des Modellprogramms Kulturagenten für kreative Schulen
»Mission Kulturagenten« – So heißt die Onlinepublikation des Modellprogramms »Kulturagenten für kreative Schulen«. In über 200 Texten werden Konzepte, Projekte, Prozesse und Diskurse aus vier Jahren Modellprogramm dokumentiert. Die Publikation gibt einen Einblick in die Entwicklungsprozesse, die an Schulen wie Kulturinstitutionen angestoßen wurden. Die Kulturagent/innen beschreiben und reflektieren ihre Praxis, stellen entwickelte Formate und Methoden vor und zeigen in Projektbeispielen die Vielfalt der bearbeiteten Themen und Sparten auf. Fachbeiträge stehen Beiträgen der Praktiker/innen gegenüber, in denen die theoretischen Impulse mit der Praxis verknüpft werden. Außerdem enthält die Publikation zahlreiche Arbeitsmaterialien.

06.07.2015: Arbeitsprinzipien zum Gelingen kultureller Bildungsangebote an der Schnittstelle von Kunst und Schule
Fragen zur Qualität kultureller Bildungsangebote sind angesichts der Vielfalt der Programme und der Forderung, Kulturelle Bildung als selbstverständlichen Bestandteil von allgemeiner Bildung zu implementieren, hochaktuell. In ihrem auf www.kubi-online.de veröffentlichten Artikel »What works? Arbeitsprinzipien zum Gelingen kultureller Bildungsangebote an der Schnittstelle von Kunst und Schule« stellt Nana Eger Arbeitsprinzipien vor, die das Gelingen des künstlerischen Bildungsgeschehens maßgeblich unterstützen und ein Ausgangspunkt sein können, um sich an der Schnittstelle von Kunst und Bildung über Professionsgrenzen hinweg über Qualitäten Kultureller Bildung zu verständigen bzw. diese weiterzuentwickeln. Grundlage hierfür war der Vergleich dreier internationaler Good Practise Ansätze aus Finnland, England und den USA.

30.06.2015: Erste Veröffentlichung aus der wissenschaftlichen Begleitung des Kulturagenten-Programms
Ziel der von der Stiftung Mercator geförderten wissenschaftlichen Begleitung des Modellprogramms »Kulturagenten für kreative Schulen« durch die BKJ und unter der Leitung von Prof. Dr. Max Fuchs ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen des Konzepts einer kulturellen Schulentwicklung zu festigen und zu schärfen. Im Dialog mit rund 50 Expertinnen und Experten der wissenschaftlichen Fachdebatten aus der Schulentwicklung, den Fachdidaktiken, aus unterschiedlichen Bereichen der Schulpädagogik sowie der aktuellen Ästhetiktheorie wurden daher die Konzepte Kulturschule und kulturelle Schulentwicklung vor dem Hintergrund der Erfahrungen im Modellprogramm »Kulturagenten für kreative Schulen« überprüft und weiterentwickelt. Die Ergebnisse dieser Diskurse und Forschungsaktivitäten liegen nunmehr im ersten der drei von Max Fuchs und Tom Braun herausgegeben Bände »Die Kulturschule und kulturelle Schulentwicklung« vor. Bestellmöglichkeit

23.06.2015: Der Kulturreport/das EUNIC-Jahrbuch 2014/2015 »Europa: Festung oder Sehnsuchtsort?«
In der aktuellen Ausgabe des Kulturreports geben AutorInnen wie Umberto Eco Antworten auf folgende Fragen: Welche Strategien verfolgen die einzelnen EU-Staaten? Wie haben sich diese bewährt? Wo liegen die Potenziale der Kultur und welche Konzepte braucht der europäische Kontinent, um MigrantInnen besser in Mehrheitsgesellschaften zu integrieren? Wie kann Europa den Widerspruch zwischen einer repressiven Flüchtlings- und einer rationalen Migrationspolitik auflösen? Und: Wie kann EUNIC, das europäische Netzwerk nationaler Kulturinstitute, die Integration von ImmigrantInnen fordern? Weitere Infos

16.06.2015: »Alles nur ein Film?« – Neue Ausgabe der Zeitschrift Außerschulische Bildung
Filme können nicht nur zur Reflexion anregen, sondern auch Diskussionsprozesse unterstützen. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift blicken Medienpädagogen, Filmwissenschaftler, Psychologen und Kommunikationswissenschaftler mit jeweils eigenen thematischen Schwerpunkten »hinter die Kulissen«: der Wandel individueller und kollektiver Wahrnehmungs- und Artikulationsformen mit und durch Filme wird dabei ebenso beleuchtet wie der Einfluss von Filmen auf Einstellungen und Mentalitäten in Hinblick auf die Geschlechter. Zudem wird die Methode »Free2Choose-Create« beschrieben, mit deren Hilfe Filmclips von jungen Erwachsenen aus Deutschland und Tunesien zu Konflikten einzelner Menschenrechte entstanden sind. Im Kontext des aktuellen AdB-Jahresthemas »Globale Migration – Zuwanderung, Flucht, Asyl als Thema politischer Bildung« wird das Bildungs- und Filmprojekt »Hotel California« vorgestellt, bei dem junge Flüchtlinge und Jugendliche aus Deutschland zusammen mit einem professionellen Filmteam einen Spielfilm drehten. Zeitschrift bestellen

04.06.2015: »International Yearbook for Research in Arts Education 3/2015«
Das Jahrbuch bietet einen umfassenden Überblick über internationale Forschungstrends rund um die Kulturelle Bildung. Verschiedene Kunstsparten (z. B. Musik, bildende Kunst, Medienkunst und Theater) sowie interdisziplinäre Themen und methodischen Fragen werden berücksichtigt. Zur Bestellmöglichkeit

21.05.2015: Zeitschrift für Theaterpädagogik »Kulturelle Bildung reloaded: Fachunterricht oder Künstlerprojekt?«
Wie soll und kann Theater in der Schule im Spannungsfeld von Fachunterricht und Künstlerprojekt aufgestellt sein? Mit Blick auf die aktuellen Arbeitsfeld- und Förderstrukturen von Kultureller Bildung sowie die Bedingungen und Veränderungen von Schullandschaft diskutieren die AutorInnen der Beiträge das Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Zur Bestellmöglichkeit

30.04.2015: KIM-Studie 2014 »Kinder + Medien, Computer + Internet«
Seit 1999 führt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) die Studienreihe KIM durch. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der 6 bis 13-Jährigen in Deutschland ab. Für die KIM-Studie 2014 wurden rund 1.200 Kinder und deren Haupterzieher/innen im Frühsommer 2014 zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt. Die Ergebnisse sind nun veröffentlicht worden. Weitere Infos und Download

29.04.2015: Tagungsdokumentation »Modelle und Strategien einer gelingenden Jugendbeteiligung«
Am 29. Januar 2015 trafen sich auf Einladung des BMFSFJ VertreterInnen der 42 Projekte, die zwischen 2014 und 2016 in den Bereichen Kulturelle Bildung, Politische Bildung, Jugendsozialarbeit, Jugendverbandsarbeit und Internationale Jugendarbeit aus dem Innovationsfonds im Kinder- und Jugendplan des Bundes gefördert werden. Auf dieser bundesweiten Fachkonferenz sollte das gemeinsame fachpolitische Anliegen verdeutlicht und ein Impuls zum Start der Projekte gesetzt werden. Die Dokumentation dieser zentralen Auftaktveranstaltung ist nun veröffentlicht worden. Weitere Infos und Download

29.04.2015: Broschüre »Handreichung und Checkliste für barrierefreie Veranstaltungen«
Mit dieser Handreichung und Checkliste des Bundeskompetenzzentrums Barrierefreiheit e. V. sollen Verantwortliche und Planende im Veranstaltungsbereich ein Instrument erhalten, um Veranstaltungen barrierefrei planen und anbieten zu können. Die Broschüre richtet sich sowohl an die professionelle Veranstaltungsagentur als auch an den ambitionierten Laien. In der Printversion enthält sie einen praktischen Kurzcheck zur Handreichung und Checkliste für barrierefreie Veranstaltungen zum Herausnehmen. Weitere Infos und Download

29.04.2015: Neues BKJ-Positionspapier »Kulturelle Bildung ist Koproduktion«
Im März 2015 hat die Mitgliederversammlung der BKJ eine Stellungnahme unter dem Titel »Kulturelle Bildung ist Koproduktion. Außerschulische und schulische Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche wirksam entfalten – eigenständig und gemeinsam« verabschiedet. Die BKJ-Mitglieder aus dem (außer-)schulischen Kontext fragen darin z.B., wie Kulturelle Bildung im Sinne der Kinder und Jugendlichen – ihren Interessen nach Freiräumen und Selbstbestimmung, Empowerment und Partizipation entsprechend – im kooperativen Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Akteuren und Angeboten gelingen kann. Weitere Infos und Download

23.04.2015: Neue Beiträge auf »Kulturelle Bildung Online«
Neun neue Beiträge zu Theorie, Praxis und Forschung Kultureller Bildung wurden zwischen März und April auf der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online veröffentlicht. Beleuchtet werden darin u. a. Diskurse zu Partizipation im Theater, Kooperation zwischen allgemein bildenden Schulen und Musikschulen und zur pädagogischen Qualität in den Bildungsinstitutionen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse des 1. InterKulturBarometers präsentiert und die Gründe für das Scheitern eines Tanzprojekts an einer Schule analysiert. Weitere Infos

23.04.2015: Broschüre »Auftrag Inklusion – Perspektiven für eine neue Offenheit in der Kinder- und Jugendarbeit«
Die Publikation, die von der Aktion Mensch gemeinsam mit der Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband und der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland herausgegeben wurde, vermittelt inhaltliche Grundlagen und Diskussionsansätze und gibt Tipps und Handlungsempfehlungen. Die Broschüre richtet sich vor allem an pädagogische Fachkräfte, die im außerschulischen Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind und ist kostenlos zu beziehen. Weitere Infos

22.04.2015: infodienst »Jugendliche Flüchtlinge. Eine Aufgabe für die kulturelle Bildung«
Viele Einrichtungen der kulturellen Bildung haben sich bereits auf den Weg gemacht, künstlerische Projekte für und mit jungen Flüchtlingen zu konzipieren und durchzuführen. In dieser Ausgabe sind einige Praxisbeispiele dazu zu finden. Außerdem bietet das Magazin für kulturelle Bildung in diesem Heft Flüchtlingen eine Plattform, nicht nur zu thematisieren, woher und warum sie kommen, sondern auch ihre Erfahrungen im Hier und Jetzt öffentlich zu machen. Durch Tanzen oder Pantomime lassen sie beispielsweise den Körper sprechen. Gerade die vielfältigen Mitteilungs- und Deutungsformen kulturpädagogischen Arbeitens können dabei helfen, schlimme Erlebnisse zu überlagern, sich für neue Erfahrungen zu öffnen und alte hinter sich zu lassen. Weitere Infos

21.04.2015: Online-Dossier »Kulturelle Bildung digital«
Die kulturelle Bildung steht im Zuge der Digitalisierung vor zahlreichen Herausforderungen. Die AutorInnen des Online-Dossiers »Kulturelle Bildung digital« beschäftigen sich mit den Entwicklungen und Potentialen digitaler Medien für unterschiedliche Zielgruppen. Wie können technische Errungenschaften für die Kulturvermittlung nutzbar gemacht werden? Und welchen Stellenwert nehmen künftig analoge Angebote der kulturellen Bildung ein? Melanie Engel stellt zum Beispiel für die Initiative »Ein Netz für Kinder« ausgezeichnete Kinderwebsites zur Vermittlung kultureller Bildung vor. Und Kristine Popp erklärt, welche Kriterien für die Konzeptionierung und Umsetzung eines virtuellen Kindermuseums entscheidend sind. Weitere Beiträge und Infos

27.03.2015: Handbuch Soziokultur
Aktuelle Erkenntnisse aus Theorie und Praxis werden in diesem Handbuch gebündelt. Es enthält neben prozessorientierten Projektbeschreibungen innovativer Modellprojekte aus Niedersachsen Artikel, in denen kulturrelevante Themen in Bezug auf die Soziokultur diskutiert werden. Auf über 400 Seiten werden sowohl Entwicklungen als auch Potenziale der Soziokultur aufgezeigt sowie Bezüge zu gesellschaftlichen Herausforderungen hergestellt. Zusätzlich gibt es Tipps zur Antragstellung, zu Social Media und zum Projektmanagement. Aktuelles Zahlenmaterial sowie das Förderprogramm „sozioK“ der Stiftung Niedersachsen werden ausgewertet. Mehr

27.03.2015: Neuauflage des Leitfaden »Evaluieren in der Kultur«
Das Migros-Kulturprozent und die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia wollen mit ihrer gemeinsamen Publikation einen Beitrag zur Qualitätssicherung in kulturellen Institutionen und Projekten leisten. Der Leitfaden «Evaluieren in der Kultur: Wann, warum, was und wie?» vermittelt mit praktischen Beispielen Wissen für die Durchführung einer Evaluation von kulturellen Projekten, Programmen, Strategien und Institutionen. Mehr

23.03.2015: Online Dossier des Deutschen Kulturrats zu TTIP
Täglich erreichen den Deutschen Kulturrat eine Vielzahl von Fragen nach Hintergrundinformationen zu den Verhandlungen über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP). In einem Online Dossier (90 Seiten) wurden deshalb Beiträge, die seit eineinhalb Jahren in der Zeitung des Deutschen Kulturrates Politik & Kultur erschienen sind und in denen sich mit den unterschiedlichen Facetten des Themas befasst wird, zusammengestellt. Die Beiträge spiegeln auch die verschiedenen Diskussionsphasen zu TTIP wider und geben damit einen anschaulichen Einblick in die politische Debatte zu diesem Abkommen. Am Schluss der Zusammenstellung sind die beiden Stellungnahmen des Deutschen Kulturrates zu TTIP zu finden.

09.03.2015: Studie »Inklusive Kulturelle Bildung und Kulturarbeit«
Das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft hat mit finanzieller Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien eine Studie zum Thema Inklusion erstellt. Darin wird die Aktualität des Themas erläutert und Förderer, Akteure und Programme der inklusiven Kulturellen Bildung und Kulturarbeit vorgestellt. Die Studie widmet sich zunächst der Aktualität des politischen Themas und erläutert das Inklusionspostulat der Neuen Kulturpolitik. Anschließend werden exemplarische Förderer, Akteure und Programme der inklusiven Kulturellen Bildung und Kulturarbeit vorgestellt. Ein weiterer Teil behandelt Probleme und Herausforderungen des Themenfeldes und formuliert erste Handlungsempfehlungen. Zum Abschluß werden exemplarische Projekte inklusiver Kultureller Bildung und Kulturarbeit vorgestellt.
Institut der Kulturpolitischen Gesellschaft (Hrsg.) (2014): Inklusive Kulturelle Bildung und Kulturarbeit. Förderer und Akteure – Programme und Projekte. Materialien Heft 14, 48 Seiten, Bonn. 10 Euro

26.02.2015: Enter – Das digitale Engagement Magazin
Enter ist ein gemeinnütziges Projekt und steht für das Entern der etablierten Politik, die aktive Teilhabe von Bürger/innen an politischen Entscheidungen. Im kostenlosen Digitalmagazin, auf der Web-Plattform und in einer App werden gesellschaftliche Innovationen zum Thema Engagement präsentiert und diskutiert. Zu den Themenbereichen gehören auch Kultur und Bildung. Enter erscheint ein Mal im Monat in Kooperation mit der Stiftung Bürgermut. Sonderausgaben mit besonderen Themenschwerpunkten ergänzen die monatlichen Hefte. Das Magazin gibt es jetzt auch für iPhone, iPad und Androidgeräte. Dort sind zusätzliche Videos und Audio-Interviews zu finden.

24.02.2015: Broschüre »GEMA-freie Musik. Creative Commons in der Jugendmedienarbeit«
Die Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW hat einen verständlichen Leitfaden und eine sichere Hilfestellung für die Verwendung GEMA-freier Musik veröffentlicht. Diese ermöglicht es praktischer Jugendarbeit, ohne Zusatzkosten und lizenzkonform Projekte z.B. in den Bereichen Film- und Radioarbeit, Hörspielproduktion und Tanztheater umzusetzen, aber auch kostengünstige Discoveranstaltungen durchzuführen.

04.02.2015: 25 Jahre KJTZ: Das Buch zum Jubiläum
In der Publikation zum Jubiläum des Kinder- und Jugentheaterzentrums reflektieren neunzehn Autor/innen dessen historische und aktuelle Projekte. Enthalten sind unter anderem eine Chronik des Kinder- und Jugendtheaters seit 1946, ein Beitrag über die Entwicklung der Theaterpädagogik in Deutschland, Reflexionen aktueller Herausforderungen und Berichte über Modellprojekte. Schneider, Wolfgang/Taube, Gerd (Hrsg.) (2015): Das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland. Begegnungsforum. Austauschplattform. Diskursort. Frankfurt am Main u. a. 28 Euro, ISBN 978-3-631-66234-2

27.01.2015: Kostenfreies E-Book zur Künstlersozialabgabe
Ab 2015 gilt das Künstlersozialabgabestabilisierungsgesetz. Dieses erhöht deutlich die Gefahr, dass Unternehmen nachträglich Künstlersozialabgaben zahlen müssen – eventuell sogar Säumniszuschläge, Geldbußen und künftige Vorauszahlungen. Die aktuelle und künftige Rechtslage wird in einer kostenfreien zwölfseitigen Broschüre von Lexware umfassend dargestellt. Mehr

19.01.2015: Intergenerationelle Bildung
Die Publikation unterbreitet das Angebot, intergenerationelle Bildungsperspektiven vor dem Hintergrund theoretischer und gesellschaftlicher Kontexte einzuordnen. Gleichzeitig liefert es Ideen für die Gestaltung und Reflexion intergenerationeller Bildungspraxis. So vermittelt der Band didaktische Prinzipien intergenerationellen Lernens in der alltäglichen Bildungspraxis, die anhand von anschaulichen Beispielen verdeutlicht werden. Aus den Prinzipien entwickelt die Autorin Julia Franz praktische methodische Anregungen für Seminarsituationen mit Angehörigen verschiedener Generationen. Julia Franz: Intergenerationelle Bildung. Lernsituationen gestalten und Angebote entwickeln. Bielefeld 2014. ISBN: 978-3-7639-5365-3

07.01.2015: Magazin KULTURELLE BILDUNG Nr. 12 zum Thema »Freiraum«
Die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe des Magazins KULTURELLE BILDUNG sind auf die Suche gegangen nach Freiräumen, die durch die Künste und im Spiel entstehen. Sie zeigen, welche Freiräume Kulturelle Bildung braucht, um sich zu entfalten. Und sie machen deutlich, dass Freiräume jenseits von Angeboten und Projekten wertvoll sind und Akteure der Kulturellen Bildung auch dafür eine Verantwortung tragen. Weitere Infos und Bestellung

07.01.2015: BKJ-Arbeitshilfe »Projekte und Bündnisse auswerten«
Die Online-Publikation gibt Tipps und stellt Methoden für die Selbstevaluation von Projekten vor. Rahmenbedingungen und Hintergründe werden beleuchtet. Mit der Arbeitshilfe werden die Projekte dabei unterstützt, ihre Arbeit zu reflektieren, auszuwerten und zu bewerten – und dies unabhängig davon, ob sie sich in der Projektplanung befinden, ob ihr Projekt gerade läuft oder vor dem Abschluss steht. Download als PDF

06.01.2015: IXYPSILONZETT – Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater 2015
Wer macht in Zukunft Theater für junges Publikum? Kommt es zum Clash of Generations? Auf der Bühne tobt der ewige Kampf der Pubertät, Erwachsene kommen in Kinderstücken manchmal gar nicht mehr vor. Das Kinder- und Jugendtheater ist in die Jahre gekommen und ebenso seine KünstlerInnen. Wie steht es um die Lust auf Zukunft? Dies ist Gegenstand von »IXYPSILONZETT. Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater 2015« der ASSITEJ Deutschland, u. a. mit Beiträgen des Wiener Intendanten Thomas Birkmeir, der künstlerischen Leitung des schwedischen Unga Klara Theaters, Farnaz Arbabi und Gustav Deinoff, des Medienwissenschaftlers Torsten Meyer und des Dramatikers Martin Baltscheit.
Wolfgang Schneider (Hrsg.): Generation X, Y oder Z? Theater für junges Publikum zwischen Last des Erbes und Lust auf Zukunft. Jahrbuch 2015 für Kinder- und Jugendtheater der ASSITEJ Deutschland, Berlin 2015. ISBN: 978-3-95749-033-9. Preis: 9,50 Euro

05.01.2015: Kulturpolitische Mitteilungen zum »Freien Theater« erschienen
Die Texte im Heftschwerpunkt zeichnen den Erfolgsweg der freien darstellenden Künste nach, verschweigen dabei aber auch nicht deren prekäre Lage im Zuge einer weitgehend auf Projektförderung ausgerichteten staatlichen Unterstützung. Ausgewiesene Experten beschäftigen sich mit der Frage, »welches Theater wir heute und für die Zukunft brauchen«. Darüber hinaus enthält das neue Heft wie gewohnt Beiträge zu kulturellen Projekten und Aktivitäten, zum Kulturmanagement, Studium Kultur und Rezensionen einschlägiger Publikationen sowie Nachrichten und Informationen aus dem großen Feld der Kulturpolitik und -arbeit. Zum Heft

28.11.2014: Handbuch Museumspädagogik
Wie wird ein Museumsbesuch zum Erlebnis? Diese Frage stellt sich von der Planung bis zur Durchführung einer museumspädagogischen Veranstaltung immer wieder aufs Neue. Das Handbuch »Museumspädagogik«, erschienen in Zusammenarbeit des Museumspädagogischen Zentrums München mit dem Wochenschau Verlag, gibt nicht nur Tipps für die Planungsphase, sondern auch weitreichende Anregungen für die Arbeit mit verschiedensten Zielgruppen.
Alfred Czech/Josef Kirmeier/Brigitte Sgoff (Hrsg.): Museumspädagogik. Ein Handbuch Grundlagen und Hilfen für die Praxis.Schwalbach/Ts, 2014. ISBN: 978-3-89974-886-4, Preis: 49,80 Euro

21.11.2014: Neuauflage der UNESCO-Publikation »Inklusion: Leitlinien für die Bildungspolitik«
Die dritte Auflage der Publikation der Deutschen UNESCO-Kommission »Inklusion: Leitlinien für die Bildungspolitik« klärt über das Konzept auf, informiert über die relevanten internationalen Verträge und gibt Empfehlungen zur Umsetzung in Deutschland. Außerdem enthält die Neuauflage die Ergebnisse des bundesweiten Gipfels »Inklusion – Die Zukunft der Bildung«, der 2014 in Bonn stattfand. Die kostenfreie Publikation ist als Druckversion und als barrierefreie PDF-Datei bei der Deutschen UNESCO-Kommission erhältlich.

17.11.2014: Studie zur Förderung von Modellprojekten kultureller Bildung erschienen
Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel hat in Kooperation mit EDUCULT in einem Forschungsprojekt Förderbedingungen und Instrumente von Modellprojekten durchleuchtet. Der nun vorgelegte Abschlussbericht »Förderung von Modellprojekten kultureller Bildung. Qualität, Nachhaltigkeit und Potential« untersucht, wie die in den Fördergrundsätzen formulierten Zielsetzungen in den Modellprojekten realisierbar sind; welche Strategien zur Zielerreichung von den Akteuren entwickelt und umgesetzt werden; auf welche Herausforderungen die Akteure in der Umsetzung der Ziele stoßen und ob und wie es gelingt, die Erfahrung aus den Modellprojekten in nachhaltige Strukturen zu überführen.

04.11.2014: Fachbuch »Masters of Paradise. Der transnationale Kosmos Hajusom – Theater aus der Zukunft«
Das transnationale Kunstprojekt Hajusom gibt einen Einblick in seinen künstlerischen Kosmos und beteiligt sich – mit Gastautor/innen aus Kunst, Wissenschaft, Theater und Journalismus – an der Debatte über die Zukunft unserer Gesellschaft. Das Kollektiv Hajusom ist bundesweit das einzige seiner Art. Mehr als zweihundert junge Menschen aus allen Teilen der Welt haben es geprägt und im Laufe von 15 Jahren zahlreiche preisgekrönte Performances auf die Bühne gebracht. Die Akteure begreifen Migration als »den Normalfall menschlicher Existenz«.
Ella Huck, Dorothea Reinicke (Hrsg.): »Masters of Paradise. Der transnationale Kosmos Hajusom – Theater aus der Zukunft« Berlin, 2014, 208 Seiten, ISBN 978-3-95749-007-0, Preis: 20 Euro.

31.10.2014: Neuerscheinung zu Kulturvermittlung und ihren Effekten: »Wechselwirkungen. Kulturvermittlung und ihre Effekte«
Die Frage nach der Wirkung von Kulturvermittlung ist ein umkämpftes und umstrittenes Feld: An Kulturvermittlung knüpfen sich unterschiedlichste Wirkungserwartungen. Der Band »Wechselwirkungen: Kulturvermittlung und ihre Effekte« gibt der kontroversen Debatte um die Wirkungen von Kulturvermittlung Raum: 19 internationale AutorInnen aus Forschung und Praxis nehmen eine reflexive Haltung gegenüber den Wirkungsdiskursen ein, beschreiben ihre Erfahrungen aus der Arbeit als KulturvermittlerInnen, diskutieren die Fallstricke der Forschung und loten neue Perspektiven aus, was Wirkung sein kann.
Gunhild Hamer (Hrsg.): »Wechselwirkungen. Kulturvermittlung und ihre Effekte« München, 2014, 278 Seiten, ISBN 978-3-86736-181-1, Preis: 19,80 Euro

07.10.2014: Kultur und Bildung zusammen denken! Experten veröffentlichen Positionspapier zur Rolle von Kulturagenten
Zu Beginn des letzten Programmjahres haben ExpertInnen aus dem Beirat des Modellprogramms »Kulturagenten für kreative Schulen« ein Positionspapier zur Rolle von Kulturagenten veröffentlicht. In fünf Themenbereichen werden die Handlungsfelder der Kulturagenten als Mittler zwischen den Systemen Bildung und Kultur beschrieben und daraus Empfehlungen abgeleitet.

30.09.2014: Hilfsmittel durch das Labyrinth der jüngsten Kulturpolitik: »Kulturpolitik auf den Punkt gebracht – Kommentare und Begriffe«
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Kulturrrates, hat sich der Entwicklung der jüngsten Bundeskulturpolitik angenommen. Er schreibt über die Digitale Revolution, über Computerspiele als Kunstwerke, über Kulturgutschutz, über den »Wert der Kreativität«, über die soziale Absicherung der Künstler, über den öffentlich rechtlichen Rundfunk und vieles andere mehr. Ergänzt wird diese sehr persönliche Sicht auf die Kulturpolitik durch ein umfangreiches Glossar zur Kulturpolitik. Mehr als 200 Schlüsselwörter aus den Bemerkungen von Zimmermann zur Kulturpolitik werden im Anhang erläutert und bilden damit eine informative Kurzübersicht zur jüngsten Kulturpolitik.
Olaf Zimmermann: »Kulturpolitik auf den Punkt gebracht – Kommentare und Begriffe« Aus Politik & Kultur 12. 139 Seiten, ISBN 978-3-934868-32-8, Preis: 9,80 Euro

30.09.2014: Publikation des Rats für Kulturelle Bildung: »Schön, dass ihr da seid – Kulturelle Bildung: Teilhabe und Zugänge«
Welche Bedingungen, Vorgehensweisen und Entscheidungen braucht es, damit qualitativ hochwertige Kulturelle Bildung gelingt? Diese Qualitätsfrage entscheidet sich zuerst an den Formen der Teilhabe an und dann des Zugangs zu Kultureller Bildung. Der Rat für Kulturelle Bildung nimmt diese beiden zentralen und konfliktreichen Dimensionen Kultureller Bildung in den Blick und zeigt Handlungsbedarf und neue Wege auf.
Publikation in verschiedenen Fassungen zum Download

30.09.2014: Empfehlungskatalog »Kolibri«
»Kolibri« stellt Kinder- und Jugendbücher vor, die eine offene Begegnung mit anderen Kulturen ermöglichen, Einblick in fremde Kulturen bieten und Aspekte des kulturellen Zusammenlebens aufzeigen.
Empfehlungskatalog »Kolibri« Kulturelle Vielfalt in Kinder- und Jugendbüchern Leseempfehlungen 2014/2015, Baobab Books, Basel 2014, 21. Ausgabe, 68 Seiten

30.09.2014: Themenheft Diversität. »SEID IHR ALLE DA? Bildungsbündnisse diversitätsbewusst gestalten.«
Passend zum Jahresthema im BKJ-Förderprogramm »Künste öffnen Welten« ist das BKJ-Themenheft »Diversität« unter dem Titel »SEID IHR ALLE DA? Bildungsbündnisse diversitätsbewusst gestalten« erschienen. Das Themenheft hält neben Fachbeiträgen, Gesprächen und Praxisbeispielen aus »Künste öffnen Welten« auch Methodentipps für die eigene diversitätsbewusste Arbeit bereit. Außerdem bietet das Heft weiterführende Literaturhinweise, Links und verweist auf weitere Materialien zu den Interviewpartner/innen. Das Themenheft ist eine Online-Publikation und steht als solche nur digital zur Verfügung.
BKJ e. V. (Hrsg.): Themenheft Diversität. »SEID IHR ALLE DA? Bildungsbündnisse diversitätsbewusst gestalten.« Berlin 2014. Online-Publikation. 76 Seiten. ISBN: 978-3-943909-03-6

30.09.2014: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Ausgrenzung hat viele Gesichter«
Die Schriftenreihe unterstützt die Auseinandersetzung mit Ab- und Ausgrenzungs-prozessen in der Kulturellen Bildung. Einzelne Menschen und ganze Personengruppen sind temporär oder dauerhaft von einer umfassenden kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen. Gleichzeitig sind Inklusion – im Sinne von Vielfalt als Normalfall – und kulturelle bzw. gesellschaftliche Teilhabe zentrale Ziele und konstitutive Grundlagen kultureller Bildungsarbeit. Vor diesem Hintergrund kann es für engagierte Akteure der Kulturellen Bildung verstörend sein, zu erleben, dass manchmal das eigene, wohlgemeinte Angebot nicht Teil der Lösung, sondern des Problems ist. Denn auch Kulturelle Bildung kann zum Ausgrenzungsmittel und Distinktionsmerkmal werden.
Herbert Fiedler/Ronit Land/Gitta Martens/Michael M. Roth/Barbara Schultze (Hrsg.) (2014): »Ausgrenzung hat viele Gesichter« Impulse und Reflexionen aus der kulturpädagogischen Praxis. Schriftenreihe Kulturelle Bildung, vol. 44, München 2014. 206 Seiten, ISBN 978-3-86736-444-7, 18,80 Euro

30.09.2014: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Theater und community – kreativ gestalten! Drama ve Toplum – Yaratıcı Biçim Vermek!«
Diese Publikation in deutscher und türkischer Sprache bietet eine produktive Zwischenbilanz zur Kulturellen Bildung im Feld von Drama und Theater im deutsch-türkischen Kontext. Zum einen zielt das Buch darauf, exemplarisch Gelungenes zu zeigen, und zweitens, daraus Möglichkeitsräume zu entwickeln, die über die Beispiele hinausweisen, um auf diese Weise eine Verdichtung des internationalen Austausches innerhalb der Kulturellen Bildung als Bildungs-Ansatz mit globalem Bewusstsein zu fördern.
Ömer Adıgüzel/Ute Handwerg/Gerd Koch (Hrsg.) (2014): »Theater und community – kreativ gestalten! Drama ve Toplum – Yaratıcı Biçim Vermek!« Deutsch-Türkische Kooperationen in der Kulturellen Bildung. Kültürel Eğitim Alanında Türk-Alman İş Birliği. Schriftenreihe Kulturelle Bildung, Band 42, München 2014. 485 Seiten, ISBN 978-3-86736-342-6, 24,80 Euro

30.09.2014: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Kulturelle Bildung zwischen kultur-, bildungs- und jugendpolitischen Entwicklungen. 50 Jahre Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.«
Die BKJ hat in den vergangenen fünf Jahrzehnten durch ihre Konzept- und Lobbyarbeit das Arbeitsfeld der Kulturellen Bildung maßgeblich geprägt. Ihre Impulse wie die »KinderKulturWochen«, die (Selbst-)Evaluation oder die Freiwilligendienste in Kultur und Bildung waren richtungsweisend. Die Entwicklung des Dach- und Fachverbandes, seiner Strukturen und Arbeitsfelder werden im Kontext der Zeitgeschichte ebenso der jugend-, bildungs- und kulturpolitischen Rahmenbedingungen sowie der inhaltlichen, strategischen und organisatorischen Ausrichtung der BKJ analysiert und dargestellt.
Birgit Wolf (2014): »Kulturelle Bildung zwischen kultur-, bildungs- und jugendpolitischen Entwicklungen. 50 Jahre Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.« Schriftenreihe Kulturelle Bildung, Band 45, München. 229 Seiten, ISBN 978-3-86736-445-4, 18,80 Euro

30.09.2014: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Dem Nachwuchs eine Bühne geben…«
Das fortlaufende Forschungsprojekt »Dem Nachwuchs eine Bühne geben!« der proskenion Stiftung und die dazugehörige Publikation reflektiert die bundesweite Situation der Nachwuchs- und Begabtenförderung zu curricularen Programmen der künstlerischen Bildung in den Bereichen Schauspiel, Tanz und Gesang.
Lars Göhmann (2014): »Dem Nachwuchs eine Bühne geben…« Nachwuchs- und Begabtenförderung in den darstellenden Künsten. Schriftenreihe Kulturelle Bildung, Band 46, München. 217 Seiten, ISBN 978-3-86736-446-1, 18,80 Euro

12.08.2014: Publikation des Modellprogramms »Kulturagenten für kreative Schulen« zum Thema »Kooperationen zwischen Schulen und Kultureinrichtungen«
Welchen Mehrwert hat die Zusammenarbeit für Schulen und Kultureinrichtungen? Eröffnen sich durch Kooperationen neue Perspektiven für den Bildungsauftrag und das Selbstverständnis der Institutionen? In der Diskussion um den Stellenwert von Bildung und Kultur in unserer Gesellschaft wird immer wieder darauf verwiesen, dass sich Bildungs- und Kultureinrichtungen füreinander öffnen und die Systeme Kultur und Bildung politisch stärker zusammengedacht werden müssen. Als Beitrag zu dieser Diskussion hat das Modellprogramm »Kulturagenten für kreative Schulen« nun die Publikation »Kooperationsprozessor – Gemeinsam etwas bewegen« veröffentlicht. Anhand konkreter Kooperationsstrategien und Vermittlungsformaten aus dem Kulturagentenprogramm wird aufgezeigt, wie den unterschiedlichen Interessen von Schulen und Kulturinstitutionen Rechnung getragen werden kann. In einem begleitenden Kurzfilm werden darüber hinaus Eindrücke der Halbzeittagung des Kulturagentenprogramms zum Thema »Kooperationen zwischen Schulen und Kultureinrichtungen« eingefangen.
Forum K&B GmbH (Hrsg.) (2014): Kooperationsprozessor – Gemeinsam etwas bewegen

09.07.2014: Schriftenreihe »grund_schule kunst bildung«
Der erste Band der Schriftenreihe »grund_schule kunst bildung« der Universität der Künste (UdK) Berlin widmet sich dem Thema »Ort und Raum«. Welche Bedeutung haben Ort und Raum für die künstlerische Arbeit mit Kindern? An welchen Orten kann sich Bildung ereignen?
 Die Schriftenreihe dokumentiert und reflektiert innovative ästhetische und künstlerische Schulpraxis, die aus der UdK Berlin heraus und in Kooperation mit Berliner und Brandenburger Schulen entwickelt wurde. Sie sammelt Geschichten der beteiligten Kinder, Studierenden und Lehrenden und will anregen, Schritte ins Unbekannte zu wagen.
Kirsten Winderlich (Hrsg.) (2013): grund_schule kunst bildung, band eins: kunst und raum. Oberhausen. 19,50 Euro

09.07.2014: Zeitschrift »Pädagogik« zum Thema »Kulturelle Schulentwicklung«
Immer mehr Schulen machen die Kulturelle Bildung zum Schwerpunkt ihrer Arbeit. Anhand verschiedener Praxisbeispiele wird in Ausgabe 6/2014 der pädagogischen Fachzeitschrift dargestellt, wie und aus welcher Motivation heraus sich Schulen auf den Weg zur Kulturschule gemacht haben. Die Beiträge des Themenschwerpunkts zeigen, wie die Kooperationen von Schulen mit KünstlerInnen und Kultur-einrichtungen Einfluss auf die Gestaltung von Schule haben können.
Pädagogik 6/2014 »Kulturelle Schulentwicklung«, 1. Auflage 2014, 6,50 Euro

09.07.2014: Studie und DVD: »Agieren mit Kunst«
Im Sommer 2013 kamen Tanz-, Theaterschaffende und KulturpädagogInnen aus ganz Deutschland zur Labor-Tagung »Erfahrung tauschen« im Theaterhaus Stuttgart zusammen. In vier Laboren beleuchteten die 105 ProjektteilnehmerInnen die Praxis der Kulturellen Bildung mit Kindern und Jugendlichen im Bereich Darstellende Künste. Ziel war es, die Selbstbeobachtung anzuregen und die Erfahrungen mit anderen zu teilen. Die Online-Veröffentlichung der Studie fasst die Ergebnisse zusammen.

02.07.2014: Beilage »kultur bildet.« zum Thema »Kulturelle Bildung und Inklusion«
Dass es bei der Inklusion noch an vielen Ecken hapert und ein Umdenken zu neuen Denkmustern im Kontext von Behinderung notwendig ist, betont die Beilage »kultur bildet.«. Thematisch widmet sie sich Fragen wie »Wie arbeiten eigentlich blinde Musiker?« oder dem Komplex »Inklusion in der Regelschule – Pro und Kontra«.

02.06.2014: BKJ-Jahresbericht 2013
Unter dem Titel »kreatives wachsen lassen! 50 Jahre BKJ – 50 Jahre für Jugend Bildung Kultur« blickt der Jahresbericht zurück auf das Jubiläumsjahr der BKJ. In gewohnter Weise stellt der Jahresbericht die Ziele, Aktivitäten, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen in den weiteren Arbeitsbereichen der BKJ dar. Erstmals enthält der Jahresbericht auch zahlreiche Informationskästen mit kompakten Darstellungen von Aktivitäten der Mitgliedsorganisationen der BKJ im Jahr 2013, mit denen sie einen wichtigen Beitrag für Auftreten, Wirken und Zielerreichung des Gesamtverbands geleistet haben.

02.06.2014: Projektmanagement leicht gemacht! (4. erweiterte Auflage)
Wie plane ich mein Projekt? Wie ist der Weg von der ersten Idee zum konkreten Ziel? Wie viel Zeit muss ich insgesamt einplanen? Dies sind nur einige der wichtigen Fragen, die sich am Anfang eines Projektes stellen. Dieser Projekt-Werkzeugkasten des Deutschen Bundesjugendrings enthält alles, um eigene Ideen umzusetzen.

02.06.2014: »Kultur macht Schule in Baden-Württemberg«
Nach Bayern, Brandenburg, Hessen und Niedersachsen präsentiert nun auch Baden-Württemberg gebündelt eigene Modelle, Impulse und Entwicklungen rund um das Thema »Kulturelle Bildung an Schulen«. Die Broschüre gibt einen Einblick in Kooperationsstrukturen und Kooperationsprogramme in Baden-Württemberg, führt Beispiele der Vernetzung sowie Entfaltung Kultureller Bildung im Kontext lokaler Bildungslandschaften an und legt darüber hinaus ein Fokus auf kulturelle Schulentwicklung.

02.06.2014: Tagungsdokumentation »Vielfalt durch Musik«
Wie der Weg zur inklusiven Musiksschule erfolgreich beschritten werden kann, war Gegenstand eines niedersächsischen Fachtags, dessen Dokumentation jetzt erschienen ist. »Inklusion ist machbar! Inklusion lebt von der Vielfalt! Inklusion bedeutet eine Chance für uns ALLE! Wirklich für uns ALLE? Diese Frage beantwortete sich am Ende dieses reichen Tages von selbst und wandelte alle Skepsis in Aufbruchstimmung.«, lautet das Fazit der Veranstalter/innen.

02.06.2014: Sammelband »Kulturvermittlung. Inspirationen und Reflexionen zur kulturellen Bildung bei Kindern und Jugendlichen«
Das Buch bietet Einblicke in gesellschaftliche Zugänge zur Kulturvermittlung, mitunter zu den Aspekten: Gelingen Kultureller Teilhabe und Entwicklung regionaler Handlungsstrategien. Quantitative und qualitative Studien beleuchten insbesondere die Kulturnutzung und das kulturelle Nachfrageverhalten von Jugendlichen.
Veronika Hammer (Hrsg.) (2014): Kulturvermittlung. Inspirationen und Reflexionen zur Kulturellen Bildung bei Kindern und Jugendlichen. Weinheim und Basel. 29,95 Euro

02.06.2014: Tagungsdokumentation »MIND THE GAP
Die Dokumentation der Fachtagung in Berlin im Januar 2014 beinhaltet neben aktuellen Forschungsergebnissen der ReferentInnen auch die Zusammenfassung der teils sehr kontrovers geführten Diskussionen aus den Workshops und von den Podien zum Thema »Zugangsbarrieren zu kulturellen Angeboten und Konzeptionen niedrigschwelliger Kulturvermittlung«.

19.05.2014: Dossier des Deutschen Kulturrates zu »Kultur macht stark«
»Es geht voran« heißt das neue Print- und Online-Dossier des Deutschen Kulturrates. Es handelt davon, welche fachpolitische, sowie kultur- und bildungspolitische Kraft das Programm entfalten kann. Gemeinsames Ziel ist und bleibt, Bildungschancen zu erweitern und Zugänge zu Kunst und Kultur zu erleichtern.

12.05.2014: Online-Dossier »Zukunft Bildung« der Bundeszentrale für politische Bildung
Das umfangreiche neue Dossier »Zukunft Bildung« der Bundeszentrale für politische Bildung greift Streitfragen auf, stellt bildungspolitische Akteure vor und trägt Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen der Bildungsforschung sowie der Praxis zusammen. Es behandelt alle Bildungsbereiche von der Kita bis zur Universität und nimmt wichtige Querschnittsthemen in den Blick. Mit Texten, Videos und Grafiken wird das Dossier schrittweise aufgebaut.

02.04.2014: Praxisratgeber »Kursbuch Wirkung« für gemeinnützige Organisationen
Das »Kursbuch Wirkung. Das Praxishandbuch für alle, die Gutes noch besser tun wollen« soll gemeinnützigen Organisationen und engagierten Menschen dabei helfen, ihre Projekte wirkungsorientiert zu planen und umzusetzen. »Wirkungsorientiert« heißt, Projekte von ihrem Ende her zu denken: Was soll das Projekt bewirken? Wen soll es erreichen? Und welche Veränderungen soll es bei der Zielgruppe auslösen? Das Buch steht kostenlos zum Download und zur Bestellung als Printexemplar zur Verfügung.

25.03.2014: KM Magazin »Inklusion«
Das Magazin des Kulturmanagement Network widmet sich im März 2014 dem Thema Inklusion in der Kultur und fragt: Wie steht es bei Kultureinrichtungen um die Aspekte Barrierefreiheit und Inklusion? Die 88. Ausgabe des kostenlosen Online-Magazins zeigt, was in diesem Bereich bereits passiert, was möglich, was aber auch dringend nötig und noch zu tun ist.

19.03.2014: Jahrbuch für Kulturpolitik 2013
Das vorliegende »Jahrbuch für Kulturpolitik« enthält die Beiträge des 7. Kulturpolitischen Bundeskongresses 2013 »Kultur nach Plan? Strategien konzeptbasierter Kulturpolitik« sowie zusätzlich aufgenommene Fachartikel. Auf diese Weise ist ein Kompendium entstanden, das die gegenwärtige Diskussion und Praxis der konzeptbasierten Kulturpolitik ausführlich erklärt. An den Schwerpunkt schließen sich die regelmäßigen Rubriken an: die Chronik kulturpolitischer Ereignisse, die Bibliografie kulturpolitischer Neuerscheinungen, eine Zusammenstellung der Fachliteratur zum Thema »Kulturpolitik und Planung« sowie Adressen kulturpolitischer Institutionen, Gremien und Verbände.
Norbert Sievers/Ulrike Blumenreich/Patrick S. Föhl: Jahrbuch für Kulturpolitik 2013. Band 13 – Kulturpolitik und Planung, Bonn/Essen 2013, 19,90 Euro

12.03.2014: Website rund um Medienkompetenz in der Kita geht online
Wie lässt sich mit Kita-Kindern altersgerecht und aktiv zum Thema Medien arbeiten? Welche Online-Angebote können Kita-Fachkräfte für ihre Arbeit nutzen? Wie können Eltern erreicht und einbezogen werden? Für Kitas, Familienzentren und Einrichtungsträger bietet die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen ab sofort einmal monatlich den kostenlosen MekoKitaService an, der konkrete Anregungen und Materialien zur Vermittlung von Medienkompetenz im Kindergarten enthält. Auf der Projektwebsite sind die Inhalte des Newsletters jederzeit verfügbar und werden um weitere Anregungen und Materialien ergänzt.

20.01.2014: Jubiläumsmagazin 50 Jahre BKJ
Die BKJ hat ihr 50. Jubiläum zum Anlass genommen, in einer Doppelausgabe des Magazins KULTURELLE BILDUNG einmal innezuhalten und unter Mitwirkung zahlreicher Freunde und Weggefährten zusammenzustellen, welche Themen, Fragen und Erlebnisse die Menschen in und mit der BKJ in fünf Dekaden bewegt haben. Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (Hrsg.): 50 Jahre BKJ – 50 Jahre für Jugend Bildung Kultur. Magazin KULTURELLE BILDUNG. Reflexionen. Argumente. Impulse. 7. Jg., Heft 11-2013. Remscheid, 8 Euro.

13.01.2014: Dokumentation »Dialoge. Szenisches Schreiben mit Jugendlichen«
In der Dokumentation des KJTZ-Projekts kommen die Leiter/innen der Schreibwerkstätten und einige der 150 beteiligten Jugendlichen ausführlich zu Wort und berichten über ihre Erfahrungen. Darüber hinaus gibt es Textbeispiele und Fotos. Die »Dialoge-Werkstätten«, angeleitet von erfahrenen Dramatiker/innen, wurden 2013 an elf Standorten – von Husum bis Nürnberg, von Aachen bis Jena – durchgeführt. Kostenlose Anforderung per E-Mail

06.01.2014: bi:libri-Broschüre »Mehrsprachige Kinderbücher 2013/2014«
Noch nie wurde so viel über frühkindliche Mehrsprachigkeit gesprochen. Mit der Initiative Frühe Chancen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die die sprachliche Förderung insbesondere von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund verbessern soll, erhält das Thema zusätzliche Aufmerksamkeit. In der aktuellen Ausgabe der Gemeinschaftsbroschüre mehrerer Kinderbuchverlage findet sich daher eine größere Sprachauswahl als je zuvor.

02.01.2014: Schriftenreihe Kontext Kunstpädagogik: »U20 – Kindheit Jugend Bildsprache«
Bildnerische Prozesse sind eng mit der ganzen Person verbunden, mit der ganz individuellen Biografie verknüpft. Bildnerische Vermittlung in Augenhöhe zeichnet sich dadurch aus, dass die Alters- und Entwicklungsbesonderheiten und das lebensweltliche Bedingungsgefüge der jeweiligen Zielgruppe Berücksichtigung finden. Der vorliegende Band hat zum Ziel, den entsprechenden Diskurs zu fördern, gewonnene Einsichten und vor allem neuere Forschungsergebnisse aufzubereiten.
Frank Schulz/Ines Seumel (Hrsg.): U20 – Kindheit Jugend Bildsprache. Schriftenreihe Kontext Kunstpädagogik Band 35, München 2013, 29,80 EUR

23.12.2013: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Kulturelle Bildung für alle!«
Mit diesem Buch bedankt sich die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) bei Hildegard Bockhorst, die über viele Jahre nicht nur die BKJ, sondern das gesamte Feld der kulturellen Kinder- und Jugendbildung entscheidend mitgeprägt hat. Die in diesem Band versammelte Auswahl von Texten belegt die Breite und Intensität ihres Engagements. Das Textspektrum reicht von kulturpädagogischen Reflexionen über Fragen des Verbandsmanagements und der Gestaltung von politischen Rahmenbedingungen bis hin zu Überlegungen, wie am besten auf gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren wäre.
Max Fuchs/Gerd Taube/Tom Braun/Wolfgang Zacharias (Hrsg.): Kulturelle Bildung für alle! Analysen, Standpunkte, Konzepte aus 33 Jahren Engagement für kulturelle Teilhabe. Schriftenreihe Kulturelle Bildung Band 40, München 2013, 22,80 EUR

19.12.2013: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Gut vernetzt?! Kulturelle Bildung in lokalen Bildungslandschaften«
Bildung braucht Vernetzung! Gut abgestimmte Gesamtkonzepte aus Bildungs-, Beratungs- und Freizeitangeboten ermöglichen es, die Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen und ihnen mehr Bildungs- und Teilhabechancen zu eröffnen. Das Buch liefert Impulse und praktische Tipps, zudem greift es den aktuellen jugend- und bildungspolitischen Fachdiskurs rund um das Thema »lokale Bildungslandschaften« auf und setzt sich mit der Rolle der Kulturellen Bildung im Rahmen dieser aktuellen Entwicklungen auseinander.
Viola Kelb (Hrsg.): Gut vernetzt?! Kulturelle Bildung in lokalen Bildungslandschaften. Mit Praxiseinblicken und Handreichungen zur Umsetzung »Kommunaler Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung«. Schriftenreihe Kulturelle Bildung Band 38, München 2014, 14,80 EUR

17.12.2013: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Musik machen im ‚jamtruck‘«
Der „jamtruck“ ist ein mobiles Musikprojekt für Jugendliche, das von der städtischen Folkwang Musikschule in Essen angeboten wird. Die Teilnehmer sind aufgefordert, unter Anleitung von speziell geschulten Musikpädagoginnen und -pädagogen ein eigenes Musikstück zu entwickeln und im Tonstudio einzuspielen. Dieser innovative Ansatz der kulturellen Bildung wurde von der Hochschule München evaluiert.
Burkhard Hill/Jennifer Wengenroth: Musik machen im „jamtruck“. Evaluation eines mobilen Musikprojekts für Jugendliche. Schriftenreihe Kulturelle Bildung Band 37, München 2013, 16,80 EUR

08.12.2013: MIXED UP. Empirische Daten zur Kooperation von Kultur und Schule
Im Auftrag der BKJ-Fachstelle »Kultur macht Schule« wertete das Zentrum für Kulturforschung (Prof. Dr. Susanne Keuchel) die Beiträge zum Kooperationswettbewerb MIXED UP der Jahre 2011/2012 aus. Im Fokus der Untersuchung standen die Trendanalyse aktueller Veränderungen in der Wettbewerbsförderpraxis der letzten zwei Jahre sowie eine Typologisierung von Wettbewerbsbeiträgen in sich wiederholende Projekttypen. Download

05.12.2013: Alles immer gut. Mythen Kultureller Bildung
Der Rat für Kulturelle Bildung hat eine erste Bestandsaufnahme vorgelegt. Das Expertengremium untersucht darin herrschende Grundannahmen zur Kulturellen Bildung, die häufig als gültig unterstellt, aber selten hinterfragt werden. Das erklärte Ziel ist, zu einem klareren Blick auf die Realitäten und Herausforderungen zu gelangen, ohne die in den Mythen enthaltenen positiven Vorstellungen und utopischen Gehalte aufzugeben. Publikation zum Download

27.11.2013: Wissensplattform »Kulturelle Bildung Online« geht ans Netz
Das Handbuch Kulturelle Bildung wird digital fortgeschrieben. Die neue Website bietet umfassende Fachinformationen und Austauschmöglichkeiten rund um die Kulturelle Bildung. Die Wissensplattform erschließt das »Universum Kulturelle Bildung« über die Rubriken Theorie, Praxis, Forschung und Debatte. Die Website richtet sich an Fachakteure, Studierende und Wissenschaftler/innen aus Theorie und Praxis der Kulturellen Bildung. www.kubi-online.de

19.11.2013: Evaluation in Kultur und Kulturpolitik
Ziel dieses Buches ist es, das in der Evaluation im Kulturbereich vorhandene Know-how im Sinne einer Bestandsaufnahme zu bündeln und zu systematisieren – und zwar sowohl auf theoretischer Ebene als auch in der praktischen Anwendung.
Hennefeld, Verena/Stockmann, Reinhard (Hrsg.): Evaluation in Kultur und Kulturpolititk. Eine Bestandsaufnahme. Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung Band 11. Münster, New York, München, Berlin 2013. 29,90 Euro

09.10.2013: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Leseförderung durch Teilhabe«
Diese Studie der Universität Bamberg umfasst einen Rückblick zur Beteiligung Jugendlicher am Deutschen Jugendliteraturpreis sowie empirische Ergebnisse zum aktuellen Leseverhalten der jungen Juror/innen, zu ihren Wertungskriterien und zur Kommunikation über Literatur. Dabei wird deutlich, wie nachhaltig die Juryarbeit die Jugendlichen prägt, ihr Selbstbewusstsein stärkt und ihre Kompetenzen erweitert.
Ina Brendel-Perpina/Felix Stumpf: Leseförderung durch Teilhabe. Die Jugendjury zum Deutschen Jugendliteraturpreis. München 2013. 253 Seiten. 18,80 Euro.

03.09.2013: Materialien »Planungstool: Künste bilden Umwelten«
Die Planungshilfe der BKJ soll Akteure der Jugend- und Bildungsarbeit dabei unterstützen, Projekte an der Schnittstelle von Kultureller Bildung und »Bildung für nachhaltige Entwicklung« (BNE) zu planen. Die Materialien ermöglichen anhand von systematischen Fragen und kompakten Hintergrundinformationen strukturiertes Nachdenken, Reflektieren und Niederschreiben eines eigenen Projektkonzepts. Optimal ergänzt wird die Arbeitshilfe durch ein Online-Dossier, das einen vertiefenden Einblick in Theorie und Praxis einer »Kulturellen Bildung für nachhaltige Entwicklung« ermöglicht (s.u.).

12.08.2013: Broschüre »Auf dem Weg zur schulischen – außerschulischen Kooperation«
In einer neuen Broschüre informiert das Bildungsmanagement »Lernen vor Ort« der Bezirksämter Bergedorf und Harburg über die Erfahrungen des Kinderkulturhaus Lohbrügge KIKU in der Zusammenarbeit mit Schulen. In dem 44-seitigen Heft werden die grundlegenden konzeptionellen Ideen ebenso wie der Weg in die Realisierung des KIKUs nachgezeichnet. Interviews mit Schulleitungen und anderen Begleitern der KIKU-Genese ergänzen die umfassende Darstellung.

26.07.2013: Online-Dossier »Künste bilden Umwelten«
Die BKJ hat ihr Online-Dossier zur Kulturellen Bildung für nachhaltige Entwicklung im Rahmen des Projekts »Künste bilden Umwelten« umfassend überarbeitet und erweitert. Es bietet Einblicke in Theorie und Praxis mit einer umfangreichen Projektsammlung, Tipps zur Projektplanung und -konzeption, zum nachhaltigen Veranstaltungsmanagement und zu nachhaltigen Bildungsstätten, Hinweise zu Fördermöglichkeiten und Wettbewerben, Videointerviews und viele weitere Informationen zum Thema.

24.07.2013: Bericht der Bundesregierung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung
Die Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat sowohl national, als auch international deutliche Fortschritte gemacht, schreibt die Bundesregierung in ihrer Unterrichtung Bericht der Bundesregierung zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.
Die Bundesregierung legt einmal pro Legislaturperiode den Bericht zur BNE vor. Grundsätzlich sei Nachhaltigkeit Leitprinzip der Politik der Bundesregierung, heißt es im Bericht. Sie betreffe alle Politikfelder, national wie international. Es gehe um eine Politik und Art des Wirtschaftens, die Zukunftsfähigkeit zum Maßstab heutiger Entscheidungen mache. Kurzfristiges Denken solle zugunsten einer langfristig angelegten, übergreifenden Verantwortungspolitik überwunden werden.

24.07.2013: Medienpädagogisches Handbuch: »Aktiv und kreativ medialen Risiken begegnen«
Der 8. Band aus der Handbuchreihe zum Dieter Baacke Preis geht darauf ein, wie sich die Lebensbedingungen durch ­digitale Medien verändern, zeigt Risiken auf und beleuchtet praktische Ansätze zur kreativen und aktiven ­Bearbeitung mit Kindern und Jugendlichen. Die vorgestellten Preisträgerprojekte des Dieter Baacke Preises weisen attraktive Wege und Methoden, wie die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen in der pädagogischen Praxis gefördert werden kann. Weitere Informationen

22.07.2013: Online-Publikation zur Kulturvermittlung: »Zeit für Vermittlung«
Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat eine Online-Publikation zur Kulturvermittlung veröffentlicht. Sie ist das Resultat der Begleitforschung des »Programms Kulturvermittlung« der Schweizer Kulturstiftung (2009–2012) und basiert auf den Erkenntnissen der vielfältigen Experimente innerhalb des Programms. Die Publikation möchte dazu anregen, die Vermittlungspraxis – und deren Förderung – unter Kenntnis der laufenden Debatten, Fallstricke und Potentiale weiterzuentwickeln.

17.07.2013: Textsammlung von Max Fuchs: »Kulturpolitik als Mentalitätspolitik?«
Eine Sammlung von Texte zu Kultur, Kulturpolitik und Kultureller Bildung von Prof. Dr. Max Fuchs ist in der Online-Publikation »Kulturpolitik als Mentalitätspolitik?« in der Reihe RATdigital der Akademie Remscheid erschienen. Das Buch ist in die drei Teile »Kultur und Gesellschaft«, »Kulturpolitik und ihre Grundlagen« und »kulturelle Bildung und Teilhabe« untergliedert.