Die LAG Kinder- und Jugendkultur

Mit über 60 Mitgliedern aus allen Bereichen der Kinder- und Jugendkultur fördert die LAG die infrastrukturelle Vernetzung sowie den fachlichen Austausch und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Politik und Verwaltung. Mitstreiter*innen sind die in Hamburg vertretenen Fachverbände ebenso wie einzelne Kulturakteur*innen, die großen, bekannten Institutionen genauso wie unabhängige, kleinere Einrichtungen, Projekte und Festivals. Diese Vielfalt trägt zur Kraft des Vereins bei.

Die LAG arbeitet daran, dass Hamburg seine Position als Stadt der Kinder- und Jugendkultur wertschätzt, ausbaut und absichert. Die Kinder- und Jugendkultur in Hamburg muss verlässlich, langfristig und gezielt gefördert und weiterentwickelt werden. Dies bezieht sich auf kleine und große Institutionen wie die freie Szene gleichermaßen.

Ziele und Aufgaben


Kulturelle Bildung ermöglicht einen anderen Zugang zur Welt und eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft. Sie fördert kreative und kognitive Fähigkeiten, emotionale und soziale Kompetenzen sowie das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein junger Menschen. Alle Kinder und Jugendlichen müssen von Anfang an Zugang zu Angeboten und Projekten der Kulturellen Bildung erhalten, unabhängig von Herkunft und Ausbildung.

Durch G8 und den Ganztagsbetrieb der Hamburger Schulen haben sich Lebenswelt und Erfahrungshorizonte der Kinder und Jugendlichen in den letzten Jahren verändert. An den Schulen, die sich dafür geöffnet haben, können teilweise mehr und andere Schüler*innen von den Potenzialen kultureller Bildung profitieren. Bei diesem Prozess berät und unterstützt die LAG Behörden, Schulen, Kitas und Akteur*innen.

Die Veränderungen führen aber auch dazu, dass sich die Möglichkeiten verringert haben, Interessen und Beschäftigungen nachzugehen, die nichts mit formaler Bildung zu tun haben. Dabei ist es von zentraler Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung und Potenzialentfaltung, in und außerhalb der Schule Erfahrungen machen zu können, die nicht einer Bewertung von außen unterworfen werden.