Grundsätze

Gelungene Kulturelle Bildung zeichnet sich durch die pädagogischen Prinzipien Ganzheitlichkeit, Partizipation, Freiwilligkeit, Selbstwirksamkeit und Selbstwertstärkung aus. Dafür stehen die LAG und ihre Mitglieder.

Jeder Mensch hat das Recht auf kulturelle Teilhabe und das Recht auf Bildung. Die Mitglieder der LAG begegnen jedem Kind und allen Jugendlichen offen und vorurteilsfrei. Insbesondere Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer finanziellen oder sozialen Situation, ihrer Herkunft oder ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten benachteiligt werden könnten, sollen in der Kinder- und Jugendkultur in Hamburg keinerlei Ausgrenzung erfahren.

Die Mitglieder der LAG verstehen Kultur als offen und dynamisch. Sie gewährt allen Zugang und ist bereit, neue Impulse aufzunehmen.

Diversität in der Kulturellen Bildung


Unsere Gesellschaft ist vielfältig. Diese Vielfalt bildet sich jedoch in vielen Strukturen des öffentlichen Lebens nicht ab. Unser Land hat sich viele Gesetze gegeben, die besagen, dass alle die gleichen Chancen haben sollen. Dennoch gibt es in diesem Land jeden Tag und überall Diskriminierung, manchmal offensichtlich und bewusst, aber an vielen Stellen auch unsichtbar und nur schwer nachweisbar. Im Bildungs- wie im Kulturbereich kommt es immer wieder zu struktureller Diskriminierung. Die LAG Kinder- und Jugendkultur will durch ihre Arbeit aktiv dazu beitragen, diese Situation zu verändern und zu verbessern.

Kinderschutz ernst nehmen


Die LAG hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema Kinderschutz stärker ins Bewusstsein der Akteure im Bereich der Kinder- und Jugendkultur zu heben. Kinderschutz geht uns alle an, und bei allen Aktivitäten unserer Mitglieder steht das Wohl des Kindes über allen anderen Interessen und Aufträgen. Wir alle haben einen Schutzauftrag für von uns begleitete Kinder und Jugendliche – egal, wo sie unseres Schutzes bedürfen und wo ihr Wohl gefährdet ist.

Formulierte Forderungen an die Politik


Die LAG hat wiederholt vor Wahlen Forderungsprogramme erstellt, die sich an Politik, Verwaltung und Gesellschaft richten und festhalten, welche nächsten Schritte und Maßnahmen notwendig sind, um die Kinder- und Jugendkultur im oben beschriebenen Sinne zu fördern und weiterzuentwickeln.

Anlässlich der Bürgerschaftswahl im Februar 2015 haben LAG und STADTKULTUR im November 2014 Gedanken und Visionen zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendkultur in Hamburg veröffentlicht: Download der PDF-Version.

Den Forderungskatalog von 2012 können Sie hier nachlesen. Einige wesentliche Punkte wurden umgesetzt, anderes blieb leider bisher unerfüllt.