Publikationen

16.11.2017: Studie »Kulturelle Bildung an allgemeinbildenden Hamburger Schulen« veröffentlicht
Sechs gemeinnützige Hamburger und überregionale Stiftungen wollten es wissen: Was ist eigentlich jenseits von Schulchor und Kunstunterricht kulturell los an Hamburger Schulen? Entwicklungsbedarfe sollten erkannt werden, um die Ressourcen im Bereich der kulturellen Bildung nachhaltiger und zielgenauer platzieren zu können. Durchgeführt wurde die Studie vom Institut für Kultur- und Medienmanagement (KMM) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg; die LAG Kinder- und Jugendkultur wirkte mit. Die Studie ergab, dass mehr als zwei Drittel aller Hamburger Schulen in öffentlicher Trägerschaft über den Unterricht und die schulischen Regelangebote hinaus in einem oder mehreren Kulturprojekten aktiv sind, oft in Partnerschaft mit Stiftungen, Vereinen oder freien Kulturschaffenden. Hier geht es zum kostenfreien Download der Studie dem Anhang und der Pressemitteilung

20.10.2017: Dokumentation »Kinder zum Olymp! 2017« online
Die ausführliche Dokumentation des Kongresses »Kinder zum Olymp! Zusammenspiel. Kulturelle Bildung im Spannungsfeld globaler Prozesse« in Düsseldorf am 27. und 28. April 2017 liegt jetzt in einer Online-Version vor. Die Publikation enthält die wegweisenden Vorträge wie auch die vielfältigen Beiträge aus den neun Foren. Zur Dokumentation

20.10.2017: Studie »Eltern/Kinder/Kulturelle Bildung. Horizont 2017«
Eltern sehen Kulturelle Bildung als wichtige Grundlage für den Lebenserfolg ihrer Kinder an. Doch wie stark Mütter und Väter ihren Nachwuchs kulturell fördern, hängt wesentlich vom Bildungshintergrund und den finanziellen Verhältnissen der Eltern ab. Das sind die zentralen Ergebnisse der repräsentativen Studie »Eltern/Kinder/Kulturelle Bildung. Horizont 2017«, die nun veröffentlicht ist. Der Faktor Bildung bestimmt das kulturelle Familienleben dabei stärker als alle anderen betrachteten Bedingungen: Eltern mit mittlerem oder einfachem Bildungsabschluss trauen es sich in signifikanter Weise weniger als Akademiker zu, ihre Kinder – etwa musikalisch oder künstlerisch – zu unterstützen. Zur Studie

10.10.2017: »Partizipation als Programm. Wege ins Theater für Kinder und Jugendliche«
Wie können Kinder und Jugendliche, insbesondere jene, die unter prekären Bedingungen aufwachsen, die Chance erhalten, Theater, Tanz und Performance für sich zu entdecken?
Hier setzt das Projekt »Wege ins Theater!« an, das die ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) von 2013 bis 2017 im Rahmen des Programms »Kultur macht stark« durchgeführt hat: Kinder und Jugendliche werden in ihrem sozialen Umfeld mit Theaterangeboten angesprochen, sie erleben und erobern die Bühne und bringen ihre Ideen ins Theater ein. Wolfgang Schneider / Anna Eitzeroth (Hg.): Partizipation als Programm. Wege ins Theater für Kinder und Jugendliche, Bielefeld 2017, 270 Seiten, 29,99 Euro

09.10.2017: »Storytelling für Museen. Herausforderungen und Chancen«
Gleichgültig, wie spannend ein Thema ist: Die Art der Vermittlung entscheidet darüber, ob es verstanden wird. Museen stehen dabei vor einem grundlegenden Dilemma: Sie müssen einerseits wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, andererseits ihre Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Eine Lösung für dieses Problem bietet Storytelling – eine Kommunikationstechnik, die Inhalte mit Hilfe von klassischen Erzählmustern vermittelt. Andrea Kramper beleuchtet anhand von Erkenntnissen aus der Museologie sowie den Kognitions- und Kommunikationswissenschaften die Herausforderungen und das Potenzial des Storytellings und zeigt, wie Museen hiervon profitieren können. Andrea Kramper: Storytelling für Museen. Herausforderungen und Chancen, Bielefeld 2017, 140 Seiten, 19,99 Euro

05.10.2017: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Ich und (meine) Welt – Vom Selbstporträt zum Selfie«
Selfie-Time ist jederzeit und überall! Eine Million Selfies werden jeden Tag weltweit produziert. Neun Selfies pro Woche. Bei einer Dauer von sieben Minuten pro Selfie ergibt das mehr als eine Stunde Selfie-Zeit pro Woche. Es wird also Zeit, sich neben dem privaten und künstlerischen Schaffen auch im professionell kulturpädagogischen Kontext mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das Buch möchte anregen und ermuntern, das Thema in verschiedenen Spielarten Kultureller (Medien)Bildung zu qualifizieren. Michael Dietrich (Hrsg.): Ich und (meine) Welt – Vom Selbstporträt zum Selfie. Spielarten Kultureller (Medien)Bildung, München 2017, 235 Seiten, 18,80 Euro

04.10.2017: BKJ-Onlinemagazin »Kooperationen und Bildungslandschaften«
In der neuen Ausgabe des Onlinemagazins der BKJ wird die Frage, wie Kooperationen in der kulturellen Bildungspraxis Diversität und Inklusion unterstützen und damit Zusammenhalt fördern können, fokussiert. U. a. mit einem Interview mit dem Migrations- und Rassismusforscher Mark Terkessidis sowie Beiträgen von Barbara Brokamp von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft sowie Monika Söller von der Universität Köln.

02.10.2017: Dokumentation zur 2. Tagung des Netzwerk Kultur und Inklusion
Im Oktober 2016 trafen sich in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW Expert*innen aus Bildung, Kultur und Inklusion zur zweiten Tagung des Netzwerks Kultur und Inklusion. Im Mittelpunkt der Fachrunde stand das Thema »Ausbildung für künstlerische Tätigkeit von und mit Menschen mit Behinderung«. Zur Tagung ist nun eine kostenlose PDF-Dokumentation erschienen.

22.09.2017: Lern- und Kommunikationsplattform »gender_login«
Die Plattform der Fachstelle Gender NRWFUMA bietet allen Interessierten Informationen, Lernangebote und Austausch-Möglichkeiten zu den Themen Gender und Vielfalt. Angeboten wird ein Online-Grundkurs »Gender und Vielfalt kennenlernen«. Dieser bietet kurzweilige und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse. Vielfältige Methoden laden zur Reflexion ein und bieten Anregungen für die Praxis. Er kann zur persönlichen Weiterbildung sowohl für die berufliche als auch die private Praxis genutzt werden. Zum Abschluss des vier- bis sechstündigen Lehrgangs kann durch die Beantwortung einiger inhaltlicher Fragen eine Teilnahmebestätigung erworben werden. Ein 18-stündiger Aufbaukurs soll ab 2018 zur Verfügung stehen. Zur Plattform

21.09.2017: »Wertewandel in der Kulturellen Bildung«
Im transcript-Verlag ist Band 2 der Reihe Perspektivwechsel Kulturelle Bildung – Fachdiskurs, Fortbildung, Forschung erschienen. Darin spüren die Herausgeberinnen Susanne Keuchel und Viola Kelb dem kulturpädagogischen Wertekanon der 1970er Jahren nach und fragen, ob dieser Wertekanon heute noch relevant ist. Das Buch reflektiert in diesem Sinne kritisch bisherige Positionierungen im Zuge des gesellschaftlichen Wandels und wirft die Frage nach einer Neupositionierung der Kulturellen Bildung auf. Susanne Keuchel / Viola Kelb (Hg.): Wertewandel in der Kulturellen Bildung. Bielefeld 2017, 268 Seiten (39,99 Euro)

21.09.2017: Kinder-Medien-Studie: Kinder mögen Bücher!
Die neue Kinder-Medien-Studie hat erstmals untersucht, welche Medien die 7,17 Millionen Kinder zwischen vier und 13 Jahren in Deutschland konsumieren. Ein zentrales Ergebnis: 72 Prozent aller deutschen Kinder lesen auch 2017 privat noch mehrmals pro Woche gedruckte Bücher.

20.09.2017: Praxisleitfaden »Schule INKLUSIVE kulturelle Bildung«
Die Strategische Regio-Partnerschaft Schule INKLUSIVE kulturelle Bildung, die unter anderem von der Europäischen Kommission finanziert wird, hat dieses Jahr einen Praxisleitfaden zu Projekten der kulturellen Bildung an Schulen veröffentlicht. Dieser beschreibt die erarbeitete Vorstellung und mögliche Entwicklung einer »Kulturschule«. Der Leitfaden ist zusätzlich mit Beispielen erfolgreicher Projekte gefüllt, um Menschen zu ermutigen kulturelle Projekte an der eigenen Schule zu verwirklichen.

19.09.2017: »Monitor Digitale Bildung«
Mit dem »Monitor Digitale Bildung« erhebt die Bertelsmann-Stiftung den Stand des digitalisierten Lernens in verschiedenen Bildungssektoren. Die jüngste Studie zur »Digitalisierung an Schulen« ist am 15. September veröffentlicht worden und online kostenlos verfügbar. Dass die digitale Welt Schule verändert, ist für viele Lehrer und Schulleiter klar – wie man diese Veränderung gestalten kann, dagegen noch nicht. Dass bei pädagogischen Konzepten und technischer Ausstattung noch einiges zu tun ist, belegt die dritte Ausgabe des »Monitors Digitale Bildung«. Hierfür hat die Stiftung bundesweit Schüler, Lehrer und Schulleiter sowie Experten aus Politik und Verwaltung befragt, wie sie den Stand des digitalisierten Lernens in Deutschlands weiterführenden Schulen bewerten. Zur Studie

18.09.2017: Magazin »kultur bewusst – Kultur und Kreativität im Schulalltag«
Das Magazin dokumentiert die ersten drei Jahre des Projekts SCHULE:KULTUR. Ziel dieses Vorhabens war es, Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge für kulturelle Aktivitäten und kreatives Schaffen zu begeistern. Zunächst 40 Projektschulen wurden durch das Land Niedersachsen und die Stiftung Mercator gefördert und haben mit Kulturschaffenden zusammengearbeitet. Schulen und kulturelle Partner haben gemeinsam ein fächerübergreifendes kulturelles Bildungsangebot aufgebaut. Das Heft will gute Erfahrungen aus dem Projekt darstellen und zur Reflexion anregen, was Kultur in Schule (bereits) alles leistet und wie die Schulentwicklung von einer systemischen Betrachtung profitieren kann.

12.09.2017: Vorsicht Vielfalt. Perspektiven, Bildungschancen und Diskriminierungen
Der Migrationssoziologe Erol Yildiz liefert gemeinsam mit weiteren Herausgeber*innen Impulse für einen Perspektivenwechsel zu mehr Offenheit und Kreativität im Umgang mit Diversität in der Publiaktion »Vorsicht Vielfalt. Perspektiven, Bildungschancen und Diskriminierungen«. Durch gesellschaftliche Vielfalt entstehen Praktiken, die unser Leben globaler, freier, selbstbewusster und vielfältiger machen können. Die geschürte Angst vor »Parallelgesellschaften« und einem babylonischen Sprachenwirrwarr ist eine Perspektive, die eine moderne Stadtentwicklung, diversitätsbewusste Bildung und das Erlernen mehrerer Sprachen im (Schul-)Alltag behindert. Die einzelnen Beiträge liefern Einsichten und Impulse für einen Perspektivenwechsel zu mehr Offenheit und Kreativität im Umgang mit Diversität. Weitere Infos

12.09.2017: Innovation Vielfalt – Neue Wege in den Darstellenden Künsten Europas
Das neue Handbuch bietet allen Akteuren der Kunst- und Kulturszene eine wertvolle Hilfestellung, sich der Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu öffnen. Denn durch Kunst und Kultur können neue Formen der Auseinandersetzung über die Bedeutung von Behinderung entstehen. Inklusion entwickelt Form und Inhalt von Kunst und Kultur weiter und trägt zur innovativen Veränderung unserer Kulturlandschaft bei. In verschiedenen Beiträgen zeigt das Buch einen umfassenden Blick auf das zweijährige Modellvorhaben »Un-Label«. Weitere Infos und kostenloser Download

08.09.2017: Geschichte in Nullen und Einsen: Digitales Hamburg-Geschichtsbuch jetzt online
Wer war doch gleich die Zitronenjette? Und was hatte der Seeräuber Störtebeker mit Hamburg zu tun? Diese und weitere Fragen der Hamburger Geschichte beantworten über 40 Historiker und Nachwuchs-Forscher im ersten digitalen Hamburg-Geschichtsbuch. Unter www.geschichtsbuch.hamburg.de kann ab sofort online in über 280 Texten, Quellen und Medien gestöbert werden. Zusätzlich gibt es kostenlos zahlreiche Unterrichtsmaterialien, Spiele und Projektideen. Die Sammlung wird ständig erweitert.

30.08.2017: Sabine Eder/Claudia Mikat/Angela Tillmann (Hrsg.): Software takes command – Herausforderungen der »Datafizierung« für die Medienpädagogik in Theorie und Praxis
Algorithmen und Datenanalysen nehmen immer mehr Einfluss auf die Gesellschaft, die Kultur und das soziale Miteinander. Soziale und digitale Teilhabe sind eng miteinander verknüpft und das digitale Ökosystem der meisten Nutzer/-innen beschränkt sich auf eine überschaubare Anzahl von Diensten, die sich zudem in der Hand von wenigen Unternehmen befinden. Infolgedessen stellen sich dringende Fragen sowohl zur Zukunft der Meinungsfreiheit und Meinungsbildung als auch zum souveränen Umgang mit Medien. Riskant sind diese Berechnungsverfahren auch, da auf deren Grundlage Vorhersagen getroffen werden (können), die ein Diskriminierungspotential bergen. Sicher ist: Wer Codes und Software programmiert, designt und anbietet, verfügt gegenwärtig über eine enorme kulturelle und ökonomische Macht. Für die Gesellschaft als auch die Medienbildung stellen sich damit neue Herausforderungen. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit

28.08.2017: »Preisverdächtig!«-Praxiskonzepte zu den Büchern des Deutschen Jugendliteraturpreises 2017
Mit den »Preisverdächtig!«-Praxiskonzepten zu den Büchern des Deutschen Jugendliteraturpreises 2017 stellt der Arbeitskreis für Jugendliteratur beides bereit. Zu 19 der nominierten Titel – vom Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch bis zum Sachbuch – haben die Expertinnen Katja Eder, Bettina Huhn und Renate Paßmann-Lange kreative Vermittlungsmethoden entwickelt und in der Praxis erprobt. Die Konzepte gibt es nun zum kostenlosen Download auf der Homepage des Arbeitskreises für Jugendliteratur. Sie bieten vielfältige und leicht umzusetzende Anregungen, um Kinder und Jugendliche für den ausgezeichneten Lesestoff zu begeistern. Das Programm der »Preisverdächtig!«-Praxisseminare 2018 und die Möglichkeit zur Anmeldung sind ab Dezember 2017 auf der AKJ-Homepage online. Weitere Infos und Download

24.08.2017: Heidrun Bründel / Klaus Hurrelmann: Kindheit heute. Lebenswelten der jungen Generation
Was bedeutet es, heute ein Kind zu sein? Wie sieht der Alltag von Kindern je nach Elternhaus, Bildungsangeboten, Medien und Umwelt aus? Was prägt Kinder, wenn sie als Mädchen oder als Junge groß werden? Dieses Buch liefert nicht nur einen aktuellen Überblick über die Geschichte und die Theorien der Kindheit, sondern geht auch auf die unterschiedlichen Lebenssituationen der Kinder ein. Es erläutert pädagogische Ansätze für ihre Entwicklung und beschreibt nicht zuletzt ihre Lage in anderen Ländern, einschließlich Kriegsgebieten. Dabei wird deutlich, dass es »die« Kindheit nicht gibt. Kinder bewegen sich innerhalb einer Gesellschaft in unterschiedlichen Lebenswelten, und im internationalen Vergleich ist das Erscheinungsbild noch einmal erheblich größer. Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, erläutern die Autoren die wichtigsten Ansätze aus Psychologie, Gesundheitswissenschaft, Soziologie, Pädagogik und Sozialarbeit. Weitere Infos

18.08.2017: Kerstin Hübner/Viola Kelb/Franziska Schönfeld/Sabine Ullrich (Hrsg.): Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Teilhabe. Versprechen?!«
Der Band diskutiert, was die Träger Kultureller Bildung mit Blick auf die Chancen- und Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche erreicht haben oder noch nicht erreicht haben, z. B. im Programm »Kultur macht stark«, ordnet dies ein und benennt, was noch zu tun ist. Dabei wird deutlich, welche Handlungsbedarfe es noch für die Träger der Kulturellen Bildung gibt bzw. wo konzeptionelle, strukturelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen Bildungsungerechtigkeiten manifestieren. Der Band bilanziert und kontextualisiert das Erreichte und Nicht-Erreichte und gliedert sich dabei in fünf Schwerpunktthemen: Teilhabe und Partizipation, Diversität und Inklusion, Kooperations- und Organisationsentwicklung, Rahmenbedingungen aus Politik und Wissenschaft sowie Konzeptansätze aus der Praxis. Weitere Infos

12.08.2017: Überarbeitete Auflage von »Theaterpädagogik konkret. Ausblicke, Ansichten, Projekte« erschienen
Ein Theaterpädagoge ersetzt weder Schauspieler noch Lehrer – sein Job an den Schnittstellen Schule, kulturelle Jugendarbeit und den Arbeitsfeldern des Amateurtheaters ist ein anderer. Theaterpädagogik konkret geht praxisnah auf die Entwicklung, die Handicaps und die aktuellen Facetten des Berufsfeldes ein. Die Kapitel: Theaterpädagogik lernt das Laufen, Spiel – spielen – Theaterspiel, Wir machen ein Musical, Das Informelle bei den Theaterwerkstätten, Praxisseminar Bewegung und Rhythmus, Praxisseminar Pantomime, Darstellendes Spiel in der Grundschule – Fotoprotokoll, Theaterspiel in der Grundschule – Übungen, Bewegungstheater mit Grundschülern, Spiel – Spiele – Darstellendes Spiel, Theaterprojekt mit Sekundarschülern, Tendenzen und Ausblicke in der Theaterpädagogik. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit

04.08.2017: IMAGO | Zeitschrift für Kunstpädagogik: Mimesis
Mimesis ist ein so grundlegender wie oft grundlegend missverstandener Begriff der Kunstpädagogik. Das Heft zeigt, dass und warum Nachahmung die Basis allen Lernen und Kunst und Kunstpädagogik ist. Dies gilt anthropologisch, denn Mimesis ist die Grundlage menschlicher Lernfähigkeit. Dies gilt auch historisch, denn Kunst wurde immer schon über mimetische Prozesse gelehrt und gelernt. Und dies gilt ganz besonders kunstpädagogisch und kunstdidaktisch: Das Heft zeigt an vielen Beispielen, wie und warum nachahmendes Lernen für den Kunstunterricht fundamental und produktiv ist. Mimesis erweist sich dabei als die eigentlich kreative Kraft und widerlegt alte Vorurteile, Nachahmung sei kunst- oder kindwidrig. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit

28.07.2017: infodienst »Mitten am Rand« ist erschienen
Wie werden Jugendkunstschulen und andere Einrichtungen der Kulturellen Bildung mit ihren Inhalten, Konzepten und Methoden der zunehmenden Heterogenität der Gesellschaft gerecht? Ausgabe 124 des »infodienst – Magazin für Kulturelle Bildung« zeigt auf, wie man zeitgemäße, interkulturelle Arbeit für die eigene lokale Situation maßschneidert. Weitere Infos

28.07.2017: Zeitschrift JuLit zum Thema interkulturelles Lernen ist erschienen
Migration und Integration finden sich seit anderthalb Jahren vermehrt als Themen im aktuellen Kinder- und Jugendbuch. Wie eine sinnvolle Buchauswahl getroffen werden kann, um Kinder mit anderen Kulturen vertraut zu machen, Fremdverstehen und interkulturelles Lernen zu fördern, thematisiert diese Ausgabe. Außerdem enthält das Heft u. a. einen Einblick in die Werkstatt von Eva Plaputta. Cornelia Rémi widmet sich der Besonderheit »wortloser« Bilderbücher. Und Stephanie Jentgens spricht mit Wolf Erlbruch über seine Auszeichnung mit dem Astrid Lindgren-Gedächtnispreis. Weitere Infos

28.07.2017: Freiwilliges Engagement in Kultur. Sonderauswertung des Freiwilligensurveys 2014 ist erschienen
Kultur ist in Deutschland der drittgrößte Engagementbereich. Die Sonderauswertung des Freiwilligensurveys 2014 zum freiwilligen Engagement in Kultur und Musik, die die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) in Auftrag gegeben hat, sagt aber noch mehr: Wer sind die Menschen, die sich in Kultur engagieren, welche Motive haben sie, welche Aufgaben übernehmen sie und wie verhält es sich mit den organisationalen Rahmenbedingungen? Und wie kann freiwilliges Engagement in Kultur für alle unter den Gesichtspunkten von Inklusion und Diversität möglich gemacht werden? Hier geht es zur Online-Publikation

27.07.2017: BKJ-Jahresbericht 2016
Unter dem Titel »Zivilgesellschaft stärken – Recht auf kulturelle Teilhabe, Partizipation und gerechte Bildungschancen durchsetzen!« berichtet die BKJ über ihre Ziele und Aktivitäten im Jahr 2016 und formuliert Erkenntnisse und Schlussfolgerungen. Der Bericht beschreibt zunächst die übergeordneten Leitziele, die dem Verbandshandeln zugrunde liegen und erläutert anschließend konkrete fachlich-inhaltliche, strukturelle sowie strategische Ziele, die die BKJ für das Jahr 2016 auf ihre Agenda gesetzt hatte. Hier geht es zur Online-Publikation

20.07.2017: Fachbuch »Kulturelle Schulentwicklung. Eine Einführung«
Die Profilbildung von Schulen, die Kunst und Kultur als zentrale Bausteine der Schulentwicklung begreifen, ist ein noch junges Konzept, das zunehmend Interesse findet. In solchen »Kulturschulen«erhalten die Schüler*innen vielfältige Möglichkeiten, ästhetische Erfahrungen zu machen. Diese Einführung von Prof. Dr. Max Fuchs sammelt und systematisiert die vielfältigen Erfahrungen, die im Bereich der kulturellen Schulentwicklung bereits gemacht wurden. Max Fuchs: Kulturelle Schulentwicklung. Eine Einführung. Weinheim/Basel 2017, 152 Seiten (19,95 Euro)

04.07.2017: Rechtliche Rahmenbedingungen des ehrenamtlichen Engagements von Geflüchteten
Ehrenamtliches Engagement von Geflüchteten kann eine wichtige Rolle bei ihrer Integration spielen. Für Geflüchtete gibt es aber durchaus Einiges zu beachten, wenn es um Fragen der Abgrenzung einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu einer (vergüteten) Beschäftigung oder um Praktika geht. Darum geht es in einem Beitrag im Online-Dossier »Zuwanderung, Flucht und Asyl« der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

03.07.2017: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Illusion Partizipation – Zukunft Partizipation«
Der Band will einen Beitrag zu einer selbstkritischen Reflexion im Praxisfeld der kulturellen Bildung leisten und beleuchtet Partizipation als Grundlage von Teilhabe, Mit- und Selbstbestimmung. Aufwendige Beteiligungsprojekte, neue Formen der E-Partizipation, Kinderbeiräte und Jugendparlamente erwecken den Anschein, als seien wir im Zeitalter der Partizipation angekommen. Dieser Trend spiegelt sich auch im Kulturbereich wider. Doch lösen diese Formen der Beteiligung die Forderung nach einer gerechten kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen tatsächlich ein? Wann laufen Beteiligungsformate Gefahr, Teilhabe und Mitbestimmung nur zu versprechen, während die wirklich wichtigen Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen werden? Und wie gelingt eine partizipative kulturelle Bildungspraxis, die Verschiedenheit als Normalität begreift? Wie verhalten sich Macht und Partizipation zueinander? Tom Braun und Kirsten Witt (Hrsg.): Illusion Partizipation – Zukunft Partizipation (Wie) Macht Kulturelle Bildung unsere Gesellschaft jugendgerechter? Schriftenreihe Kulturelle Bildung Bd. 54. München 2017 (19,80 Euro)

28.06.2017: Arbeitshilfe: »AllerArt – Inklusion und Kulturelle Bildung. Erfahrungen, Methoden und Anregungen«
Diese Arbeitshilfe gibt Einblicke in die Konzepte und Ergebnisse von Projekten der Kulturellen Bildung, die sich zur Aufgabe gemacht haben, den Begriff »Inklusion« in ihrer Praxis mit Leben zu füllen. Reportagen, Interviews und Fachbeiträge berichten von den Erfahrungen der Akteur/innen. Zwei Jahre lang begleitete die BKJ neun sehr verschiedene Projekte, die in ihrer Praxis bzw. ihrer Einrichtung Wege zu einer inklusiveren Kulturellen Bildungspraxis erproben. Die Reflexionen von Akteur/innen aus den geförderten Projekten werden ergänzt durch praxisorientierte Fachbeiträge zu begrifflichen Grundlagen, Einfacher und Leichter Sprache, Bildungskooperationen und inklusiver Organisationsentwicklung.

02.06.2017: »Dossier #1 – Freiwilligendienste und Bundestagswahl 2017«
Geschichten und Hintergründe aus dem Trägerverbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung gibt es ab sofort in Dossierform. Das erste Dossier zum Thema »Bundestagswahl #btw17« ist jetzt erschienen, u. a. mit einem Interview mit Axel Schneider, Geschäftsführer der LKJ Sachsen-Anhalt, über »Gemeinsame Verantwortung für Weltoffenheit«. Bei den Dossiers geht es darum verschiedene Zugänge und verschiedene Perspektiven von Themen, die die Freiwilligendienste Kultur und Bildung beschäftigen, zu präsentieren. Die Dossiers sind nach Veröffentlichung nicht abgeschlossen, sondern können immer um weitere Themennuancen ergänzt werden.

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