Publikationen

12.09.2017: Vorsicht Vielfalt. Perspektiven, Bildungschancen und Diskriminierungen
Der Migrationssoziologe Erol Yildiz liefert gemeinsam mit weiteren Herausgeber*innen Impulse für einen Perspektivenwechsel zu mehr Offenheit und Kreativität im Umgang mit Diversität in der Publiaktion »Vorsicht Vielfalt. Perspektiven, Bildungschancen und Diskriminierungen«. Durch gesellschaftliche Vielfalt entstehen Praktiken, die unser Leben globaler, freier, selbstbewusster und vielfältiger machen können. Die geschürte Angst vor »Parallelgesellschaften« und einem babylonischen Sprachenwirrwarr ist eine Perspektive, die eine moderne Stadtentwicklung, diversitätsbewusste Bildung und das Erlernen mehrerer Sprachen im (Schul-)Alltag behindert. Die einzelnen Beiträge liefern Einsichten und Impulse für einen Perspektivenwechsel zu mehr Offenheit und Kreativität im Umgang mit Diversität. Weitere Infos

12.09.2017: Innovation Vielfalt – Neue Wege in den Darstellenden Künsten Europas
Das neue Handbuch bietet allen Akteuren der Kunst- und Kulturszene eine wertvolle Hilfestellung, sich der Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu öffnen. Denn durch Kunst und Kultur können neue Formen der Auseinandersetzung über die Bedeutung von Behinderung entstehen. Inklusion entwickelt Form und Inhalt von Kunst und Kultur weiter und trägt zur innovativen Veränderung unserer Kulturlandschaft bei. In verschiedenen Beiträgen zeigt das Buch einen umfassenden Blick auf das zweijährige Modellvorhaben »Un-Label«. Organisatoren, Künstler und Beteiligte schildern aus ihrer Perspektive, wie sie »Un-Label« erlebt haben und was das Projekt für sie gebracht hat. Weitere Infos und kostenloser Download

08.09.2017: Geschichte in Nullen und Einsen: Digitales Hamburg-Geschichtsbuch jetzt online
Wer war doch gleich die Zitronenjette? Und was hatte der Seeräuber Störtebeker mit Hamburg zu tun? Diese und weitere Fragen der Hamburger Geschichte beantworten über 40 Historiker und Nachwuchs-Forscher im ersten digitalen Hamburg-Geschichtsbuch. Unter www.geschichtsbuch.hamburg.de können Bürger ab sofort online in über 280 Texten, Quellen und Medien stöbern und so mehr über die Geschichte ihrer Stadt erfahren. Der Clou: Zusätzlich gibt es zu jeder Epoche für Lehrkräfte, Dozenten und Schüler zahlreiche Unterrichtsmaterialien, Spiele und Projektideen – und das alles kostenlos. Angefangen bei der Vor- und Frühgeschichte um 8000 vor Christus bis hin zur Wiedervereinigung 1989/90 sind die historischen Ereignisse in 19 Epochen gegliedert, die den sozialen, wirtschaftlichen, politischen Wandel der Hansestadt kennzeichnen. Neben der Schulbehörde und der Körber-Stiftung unterstützen die Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte, die Forschungsstelle für Zeitgeschichte, der Verein für Hamburgische Geschichte, die Landeszentrale für politische Bildung und der Verband der GeschichtslehrerInnen die neue Website. Die Sammlung wird ständig erweitert.

30.08.2017: Sabine Eder/Claudia Mikat/Angela Tillmann (Hrsg.): Software takes command – Herausforderungen der »Datafizierung« für die Medienpädagogik in Theorie und Praxis
Algorithmen und Datenanalysen nehmen immer mehr Einfluss auf die Gesellschaft, die Kultur und das soziale Miteinander. Soziale und digitale Teilhabe sind eng miteinander verknüpft und das digitale Ökosystem der meisten Nutzer/-innen beschränkt sich auf eine überschaubare Anzahl von Diensten, die sich zudem in der Hand von wenigen Unternehmen befinden. Infolgedessen stellen sich dringende Fragen sowohl zur Zukunft der Meinungsfreiheit und Meinungsbildung als auch zum souveränen Umgang mit Medien. Riskant sind diese Berechnungsverfahren auch, da auf deren Grundlage Vorhersagen getroffen werden (können), die ein Diskriminierungspotential bergen. Sicher ist: Wer Codes und Software programmiert, designt und anbietet, verfügt gegenwärtig über eine enorme kulturelle und ökonomische Macht. Für die Gesellschaft als auch die Medienbildung stellen sich damit neue Herausforderungen. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit

28.08.2017: »Preisverdächtig!«-Praxiskonzepte zu den Büchern des Deutschen Jugendliteraturpreises 2017
Mit den »Preisverdächtig!«-Praxiskonzepten zu den Büchern des Deutschen Jugendliteraturpreises 2017 stellt der Arbeitskreis für Jugendliteratur beides bereit. Zu 19 der nominierten Titel – vom Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch bis zum Sachbuch – haben die Expertinnen Katja Eder, Bettina Huhn und Renate Paßmann-Lange kreative Vermittlungsmethoden entwickelt und in der Praxis erprobt. Die Konzepte gibt es nun zum kostenlosen Download auf der Homepage des Arbeitskreises für Jugendliteratur. Sie bieten vielfältige und leicht umzusetzende Anregungen, um Kinder und Jugendliche für den ausgezeichneten Lesestoff zu begeistern. Die Konzepte sind Begleitmaterial zu den »Preisverdächtig!«-Praxisseminaren, die jedes Jahr als eintägige Fortbildungen angeboten werden. Hier können Literaturvermittler die nominierten Bücher des Deutschen Jugendliteraturpreises näher kennenlernen und die spielerischen, szenischen und bildkünstlerischen Methoden selbst ausprobieren. Die Termine der »Preisverdächtig!«-Praxisseminare für 2018 stehen bereits fest. Sie finden statt in München (4.6.), Frankfurt am Main (11.6.) und Hannover (14.6.). Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung sind ab Dezember 2017 auf der AKJ-Homepage online. Weitere Infos und Download

24.08.2017: Heidrun Bründel / Klaus Hurrelmann: Kindheit heute. Lebenswelten der jungen Generation
Was bedeutet es, heute ein Kind zu sein? Wie sieht der Alltag von Kindern je nach Elternhaus, Bildungsangeboten, Medien und Umwelt aus? Was prägt Kinder, wenn sie als Mädchen oder als Junge groß werden? Dieses Buch liefert nicht nur einen aktuellen Überblick über die Geschichte und die Theorien der Kindheit, sondern geht auch auf die unterschiedlichen Lebenssituationen der Kinder ein. Es erläutert pädagogische Ansätze für ihre Entwicklung und beschreibt nicht zuletzt ihre Lage in anderen Ländern, einschließlich Kriegsgebieten. Dabei wird deutlich, dass es »die« Kindheit nicht gibt. Kinder bewegen sich innerhalb einer Gesellschaft in unterschiedlichen Lebenswelten, und im internationalen Vergleich ist das Erscheinungsbild noch einmal erheblich größer. Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, erläutern die Autoren die wichtigsten Ansätze aus Psychologie, Gesundheitswissenschaft, Soziologie, Pädagogik und Sozialarbeit. Dabei orientieren sie sich an Klaus Hurrelmanns Modell der produktiven Realitätsverarbeitung. Weitere Infos

18.08.2017: Kerstin Hübner/Viola Kelb/Franziska Schönfeld/Sabine Ullrich (Hrsg.): Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Teilhabe. Versprechen?!«
Der Band diskutiert, was die Träger Kultureller Bildung mit Blick auf die Chancen- und Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche* erreicht haben oder noch nicht erreicht haben, z. B. im Programm »Kultur macht stark«, ordnet dies ein und benennt, was noch zu tun ist. Subjekte stärken, kulturelle und soziale Teilhabe ermöglichen – das sind zentrale Zielstellungen und Potenziale der Träger Kultureller Bildung. Sie entwickeln ihre Strategien und Konzepte für mehr Bildungsgerechtigkeit kontinuierlich weiter. In den letzten Jahren wurde viel erreicht, z. B. mit dem Programm »Kultur macht stark«. Deutlich geworden ist auch, welche Handlungsbedarfe es noch für die Träger der Kulturellen Bildung gibt bzw. wo konzeptionelle, strukturelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen Bildungsungerechtigkeiten manifestieren. Bei allen Erfolgen muss die Wirksamkeit Kultureller Bildung kontinuierlich reflektiert und bewertet werden. Der vorliegende Band bilanziert und kontextualisiert daher das Erreichte und Nicht-Erreichte und gliedert sich dabei in fünf Schwerpunktthemen: Teilhabe und Partizipation, Diversität und Inklusion, Kooperations- und Organisationsentwicklung, Rahmenbedingungen aus Politik und Wissenschaft sowie Konzeptansätze aus der Praxis. Weitere Infos

12.08.2017: Überarbeitete Auflage von »Theaterpädagogik konkret. Ausblicke, Ansichten, Projekte« erschienen
Ein Theaterpädagoge ersetzt weder Schauspieler noch Lehrer – sein Job an den Schnittstellen Schule, kulturelle Jugendarbeit und den Arbeitsfeldern des Amateurtheaters ist ein anderer. Theaterpädagogik konkret geht praxisnah auf die Entwicklung, die Handicaps und die aktuellen Facetten des Berufsfeldes ein. Die Kapitel: Theaterpädagogik lernt das Laufen, Spiel – spielen – Theaterspiel, Wir machen ein Musical, Das Informelle bei den Theaterwerkstätten, Praxisseminar Bewegung und Rhythmus, Praxisseminar Pantomime, Darstellendes Spiel in der Grundschule – Fotoprotokoll, Theaterspiel in der Grundschule – Übungen, Bewegungstheater mit Grundschülern, Spiel – Spiele – Darstellendes Spiel, Theaterprojekt mit Sekundarschülern, Tendenzen und Ausblicke in der Theaterpädagogik. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit

04.08.2017: IMAGO | Zeitschrift für Kunstpädagogik: Mimesis
Mimesis ist ein so grundlegender wie oft grundlegend missverstandener Begriff der Kunstpädagogik. Das Heft zeigt, dass und warum Nachahmung die Basis allen Lernen und Kunst und Kunstpädagogik ist. Dies gilt anthropologisch, denn Mimesis ist die Grundlage menschlicher Lernfähigkeit. Dies gilt auch historisch, denn Kunst wurde immer schon über mimetische Prozesse gelehrt und gelernt. Und dies gilt ganz besonders kunstpädagogisch und kunstdidaktisch: Das Heft zeigt an vielen Beispielen, wie und warum nachahmendes Lernen für den Kunstunterricht fundamental und produktiv ist. Mimesis erweist sich dabei als die eigentlich kreative Kraft und widerlegt alte Vorurteile, Nachahmung sei kunst- oder kindwidrig. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit

28.07.2017: infodienst »Mitten am Rand« ist erschienen
Wie werden Jugendkunstschulen und andere Einrichtungen der Kulturellen Bildung mit ihren Inhalten, Konzepten und Methoden der zunehmenden Heterogenität der Gesellschaft gerecht? Ausgabe 124 des »infodienst – Magazin für Kulturelle Bildung« zeigt auf, wie man zeitgemäße, interkulturelle Arbeit für die eigene lokale Situation maßschneidert. Weitere Infos

28.07.2017: Zeitschrift JuLit zum Thema interkulturelles Lernen ist erschienen
Migration und Integration finden sich seit anderthalb Jahren vermehrt als Themen im aktuellen Kinder- und Jugendbuch. Wie eine sinnvolle Buchauswahl getroffen werden kann, um Kinder mit anderen Kulturen vertraut zu machen, Fremdverstehen und interkulturelles Lernen zu fördern, thematisiert diese Ausgabe. Außerdem enthält das Heft u. a. einen Einblick in die Werkstatt von Eva Plaputta. Cornelia Rémi widmet sich der Besonderheit »wortloser« Bilderbücher. Und Stephanie Jentgens spricht mit Wolf Erlbruch über seine Auszeichnung mit dem Astrid Lindgren-Gedächtnispreis. Weitere Infos

28.07.2017: Freiwilliges Engagement in Kultur. Sonderauswertung des Freiwilligensurveys 2014 ist erschienen
Kultur ist in Deutschland der drittgrößte Engagementbereich. Die Sonderauswertung des Freiwilligensurveys 2014 zum freiwilligen Engagement in Kultur und Musik, die die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) in Auftrag gegeben hat, sagt aber noch mehr: Wer sind die Menschen, die sich in Kultur engagieren, welche Motive haben sie, welche Aufgaben übernehmen sie und wie verhält es sich mit den organisationalen Rahmenbedingungen? Und wie kann freiwilliges Engagement in Kultur für alle unter den Gesichtspunkten von Inklusion und Diversität möglich gemacht werden? Hier geht es zur Online-Publikation

27.07.2017: BKJ-Jahresbericht 2016
Unter dem Titel »Zivilgesellschaft stärken – Recht auf kulturelle Teilhabe, Partizipation und gerechte Bildungschancen durchsetzen!« berichtet die BKJ über ihre Ziele und Aktivitäten im Jahr 2016 und formuliert Erkenntnisse und Schlussfolgerungen. Der Bericht beschreibt zunächst die übergeordneten Leitziele, die dem Verbandshandeln zugrunde liegen und erläutert anschließend konkrete fachlich-inhaltliche, strukturelle sowie strategische Ziele, die die BKJ für das Jahr 2016 auf ihre Agenda gesetzt hatte. Hier geht es zur Online-Publikation

20.07.2017: Fachbuch »Kulturelle Schulentwicklung. Eine Einführung«
Die Profilbildung von Schulen, die Kunst und Kultur als zentrale Bausteine der Schulentwicklung begreifen, ist ein noch junges Konzept, das zunehmend Interesse findet. In solchen »Kulturschulen«erhalten die Schüler*innen vielfältige Möglichkeiten, ästhetische Erfahrungen zu machen. Diese Einführung von Prof. Dr. Max Fuchs sammelt und systematisiert die vielfältigen Erfahrungen, die im Bereich der kulturellen Schulentwicklung bereits gemacht wurden. Max Fuchs: Kulturelle Schulentwicklung. Eine Einführung. Weinheim/Basel 2017, 152 Seiten (19,95 Euro)

04.07.2017: Rechtliche Rahmenbedingungen des ehrenamtlichen Engagements von Geflüchteten
Ehrenamtliches Engagement von Geflüchteten kann eine wichtige Rolle bei ihrer Integration spielen. Für Geflüchtete gibt es aber durchaus Einiges zu beachten, wenn es um Fragen der Abgrenzung einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu einer (vergüteten) Beschäftigung oder um Praktika geht. Darum geht es in einem Beitrag im Online-Dossier »Zuwanderung, Flucht und Asyl« der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

03.07.2017: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Illusion Partizipation – Zukunft Partizipation«
Der Band will einen Beitrag zu einer selbstkritischen Reflexion im Praxisfeld der kulturellen Bildung leisten und beleuchtet Partizipation als Grundlage von Teilhabe, Mit- und Selbstbestimmung. Aufwendige Beteiligungsprojekte, neue Formen der E-Partizipation, Kinderbeiräte und Jugendparlamente erwecken den Anschein, als seien wir im Zeitalter der Partizipation angekommen. Dieser Trend spiegelt sich auch im Kulturbereich wider. Doch lösen diese Formen der Beteiligung die Forderung nach einer gerechten kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen tatsächlich ein? Wann laufen Beteiligungsformate Gefahr, Teilhabe und Mitbestimmung nur zu versprechen, während die wirklich wichtigen Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen werden? Und wie gelingt eine partizipative kulturelle Bildungspraxis, die Verschiedenheit als Normalität begreift? Wie verhalten sich Macht und Partizipation zueinander? Tom Braun und Kirsten Witt (Hrsg.): Illusion Partizipation – Zukunft Partizipation (Wie) Macht Kulturelle Bildung unsere Gesellschaft jugendgerechter? Schriftenreihe Kulturelle Bildung Bd. 54. München 2017 (19,80 Euro)

28.06.2017: Arbeitshilfe: »AllerArt – Inklusion und Kulturelle Bildung. Erfahrungen, Methoden und Anregungen«
Diese Arbeitshilfe gibt Einblicke in die Konzepte und Ergebnisse von Projekten der Kulturellen Bildung, die sich zur Aufgabe gemacht haben, den Begriff »Inklusion« in ihrer Praxis mit Leben zu füllen. Reportagen, Interviews und Fachbeiträge berichten von den Erfahrungen der Akteur/innen. Zwei Jahre lang begleitete die BKJ neun sehr verschiedene Projekte, die in ihrer Praxis bzw. ihrer Einrichtung Wege zu einer inklusiveren Kulturellen Bildungspraxis erproben. Die Reflexionen von Akteur/innen aus den geförderten Projekten werden ergänzt durch praxisorientierte Fachbeiträge zu begrifflichen Grundlagen, Einfacher und Leichter Sprache, Bildungskooperationen und inklusiver Organisationsentwicklung.

02.06.2017: »Dossier #1 – Freiwilligendienste und Bundestagswahl 2017«
Geschichten und Hintergründe aus dem Trägerverbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung gibt es ab sofort in Dossierform. Das erste Dossier zum Thema »Bundestagswahl #btw17« ist jetzt erschienen, u. a. mit einem Interview mit Axel Schneider, Geschäftsführer der LKJ Sachsen-Anhalt, über »Gemeinsame Verantwortung für Weltoffenheit«. Bei den Dossiers geht es darum verschiedene Zugänge und verschiedene Perspektiven von Themen, die die Freiwilligendienste Kultur und Bildung beschäftigen, zu präsentieren. Die Dossiers sind nach Veröffentlichung nicht abgeschlossen, sondern können immer um weitere Themennuancen ergänzt werden.

26.04.2017: Schriftenreihe Kulturelle Bildung: »Handbuch Das starke Subjekt«
Die Anforderungen an die individuelle Lebensgestaltung in der modernen Gesellschaft steigen. Der Mensch muss in jeder Hinsicht stark sein, um sein eigenes Projekt des guten Lebens zu gestalten. Das Handbuch, herausgegeben von Gerd Taube, Max Fuchs und Tom Braun, stellt die Frage in den Mittelpunkt, was ein »starkes Subjekt« in diesem Sinne ausmacht und was seine Voraussetzungen und Rahmenbedingungen sind. Dazu versammelt es Beiträge, die unterschiedliche Bezüge und Kontexte des Konzepts eines »starken Subjekts« analysieren und beschreiben. Gerd Taube/Max Fuchs/Tom Braun (Hrsg.): Handbuch Das starke Subjekt. Schlüsselbegriffe in Theorie und Praxis. Schriftenreihe Kulturelle Bildung Bd. 50. München 2017 (29,80 Euro)

21.04.2017: Sammelband »Occupy Culture! Das Potenzial digitaler Medien in der Kulturvermittlung«
Das Buch ist das Ergebnis des dreijährigen Modellprojektes »Occupy Culture!« des jfc Medienzentrums in Köln. Die Autor/innen der Publikation geben einen Überblick über kultur- und jugendsoziologische Voraussetzungen, stellen aktuelle Methoden und Techniken der mediengestützten Kulturvermittlung vor und berichten über die Nutzung digitaler Medien in den Künsten. Gerda Sieben (Hrsg.): Occupy Culture! Das Potenzial digitaler Medien in der Kulturvermittlung. München 2017 (18 Euro)

05.04.2017: Trendbericht Kinder- und Jugendbuch 2017
Das klassische Familienbild Vater-Mutter-Kind steht heute einer Vielfalt von Lebensentwürfen gegenüber. Gleichzeitig ändern sich traditionelle Geschlechter- und Rollenvorstellungen. Wie reagieren Verlage auf die gesellschaftlichen Entwicklungen? Bilden Kinder- und Jugendbücher die zunehmende Offenheit gegenüber unterschiedlichen Familien- und Rollenmodellen ab? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten sich die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj), der Arbeitskreis für Jugendliteratur (AKJ), der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen bei der Erstellung des diesjährigen Trendberichts im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2017.

28.03.2017: Neue Sprachen-App »Mobidico« mit spezifischem Glossar für Kulturbereich
Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) hat eine neue Sprachen-App namens Mobidico entwickelt, um die Kommunikation bei deutsch-französischen Jugendbewegungen zu erleichtern. Diese App bietet einen Basiswortschatz und spezifische Glossare, u.a. für die Kulturbereiche Musik, Foto, Film und Theater. Die App kann nicht nur auf dem Smartphone genutzt werden, sondern auch online.

17.03.2017: »Mehr als weniger als gleich viel. Zum Verhältnis von Ökonomie und Kultureller Bildung«
In der neuen Denkschrift des Rates für Kulturelle Bildung geht es um ein Thema, das in der Praxis der Kulturellen Bildung ständig präsent ist: die Ökonomie. Diskussionen zur Kulturellen Bildung gehen in der Regel mit der schlichten Forderung nach »mehr Geld« einher – und in der Tat benötigt Kulturelle Bildung mehr Geld. Aber mit der Verbesserung der finanziellen Ausstattung allein ist es eben nicht getan. Mindestens ebenso wichtig ist es, die großen ideellen und kulturellen Ressourcen zugänglich zu machen und weiterzuentwickeln. Voraussetzung dafür ist, dass Angebote Kultureller Bildung zuverlässig verfügbar sind, in Form von Personal, Raum, Zeit – und eben auch Geld. Dann kann aus »mehr« auch »viel« werden.

13.03.2017: Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater 2017: »Geschlossene Gesellschaft? Künstlerische Interventionen zur kulturellen Vielfalt«
Das neue IXYPSILONZETT. Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater 2017, herausgegeben von Wolfgang Schneider für die ASSITEJ Deutschland, gewährt Einblicke in die Praxis, stellt Personen und Projekte vor und lässt Akteure zu Wort kommen. Anlässlich der gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ist auch das Theater für junges Publikum gefordert, klare Haltung zu beziehen. Künstlerische Interventionen entdecken kulturelle Vielfalt – im Kiez und im Kaff, in Geschichte und Geschichten, mit Recherchen der Realität und mit Formaten der Fiktion. Darum geht es im neuen IXYPSILONZETT. Jahrbuch. Wolfgang Schneider (Hrsg.): Geschlossene Gesellschaft? Künstlerische Interventionen zur kulturellen Vielfalt. Berlin 2017 (9,50 Euro)

13.03.2017: Neue Website: Kinder- und Jugendfilme zu Flucht und Migration
Filme zum Thema Migration präsentiert das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum auf der Website www.migration-im-film.de. Neben den Filmempfehlungen bietet die Website auch einen Überblick an Projekten, Links zu didaktischen Materialien sowie Hintergrundinformationen, wie etwa Literaturtipps und Adressen von Filmanbietern. Für eine differenzierte und vertiefende Auseinandersetzung mit dem Themenfeld sind die Filme nach vielschichtigen Aspekten aufgefächert: »Begegnung der Kulturen«, »Fluchterfahrungen«, »Auswanderung« (gestern und heute), »Menschenrechte«, »Asyl« oder »Xenophobie«.

03.03.2017: Beitrag »Kulturelle Bildung als Baustein der Unterrichtsentwicklung«
Dirk Stute und Gisela Wibbing von der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW beschreiben in einem Beitrag auf der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online Perspektiven einer Unterrichtsgestaltung mit Methoden der Kulturellen Bildung.

03.03.2017: Sammelband »Musik. Kunst. Theater. Fachdidaktische Positionen ästhetisch-kultureller Bildung an Schulen«
Das Buch stellt spezifische Qualitäten und konzeptionelle Ansätze der drei künstlerischen Fachdidaktiken in Geschichte und Gegenwart vor und erstmals vergleichend gegenüber. Es zeigt Chancen und Herausforderungen interdisziplinärer Projekte und rückt auch Kooperationen mit der außerschulischen Kulturellen Bildung in den Fokus. Vor allem richtet es den Blick auf die unterschiedlichen künstlerischen Qualitäten und die Vielfalt ästhetischer Konzepte und ist so auch als Plädoyer für die Autonomie der drei Fachkulturen an allgemeinbildenden Schule zu lesen. Barth, Dorothee (Hrsg.): Musik. Kunst. Theater. Fachdidaktische Positionen ästhetisch-kultureller Bildung an Schulen. Osnabrück 2016 (Buch 24,90 Euro / CD-ROM 14,90 Euro).

02.03.2017: Werkbuch »Lernen mit Kunst und Kultur – Methoden kultureller Bildung im Fachunterricht«
Das Werkbuch der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW zeigt, wie schulische Inhalte mit theatralen, tänzerischen und anderen künstlerisch-kreativen Methoden vermittelt werden können. Künstlerinnen und Künstler, Kulturpädagoginnen und Kulturpädagogen, Lehrerinnen und Lehrer geben mit Ihren Beiträgen Anregungen, wie der Unterricht vielfältig und interessant gestaltet werden kann. Die Publikation zeigt einerseits auf, wo Methoden der kulturellen Bildung in der didaktischen Diskussion verankert sind. Im zweiten Teil zeigen Praxisbeispiele, wie Methoden aus verschiedenen Sparten der kulturellen Bildung in den Unterricht einfließen können.

01.03.2017: Zeitschrift »Pädagogische Führung« zum Thema »Kreativität als dynamische Schulentwicklung«
Die 5. Ausgabe der Fachzeitschrift »Pädagogische Führung« widmet sich dem Thema »Schule und Kreativität«. Dieses Thema scheint für zu viele Schüler/innen und Lehrer/innen noch ein Widerspruch zu sein. Und dies, obwohl gerade Schule ein Ort sein könnte, an dem die kreativen Potenziale der Heranwachsenden freigesetzt werden könnten. Die Zeitschrift gibt mit Informationen, Hintergründe und Praxisbeispiele einen Einblick in das Thema.

27.02.2017: Neuauflage von Nachschlagewerk »Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen«
Das praxisorientierte Nachschlagewerk richtet sich an alle Gruppen und Initiativen, die nach neuen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen. Die überarbeitete und erweiterte Auflage portraitiert mehr als 410 Stiftungen und Förderquellen und bietet Tipps zu Möglichkeiten der Förderung in den Bereichen Bildung, Jugend, Arbeit, Umwelt, Soziales, Migration, Antifaschismus, Inklusion, Wohnen, Kultur, Queer Leben und Entwicklungspolitik.

24.02.2017: »Kinderschutz achtsam und zuverlässig organisieren«
Wenn man Organisationen beobachtet, die sich außergewöhnlich kompetent im Umgang mit Risiken zeigen, fällt auf, dass ihre Zuverlässigkeit nicht einzig auf formalen Vorgaben, Plänen oder Diagnoseinstrumenten basiert. Ein Regelwerk allein ist in einer komplexen Arbeitswelt nicht ausreichend. Die Mitarbeitenden entwickeln besondere Formen der Zusammenarbeit und etablieren eine Kultur der Achtsamkeit. Ihr Fokus liegt auf wiederkehrenden Verhaltensweisen, sensibler Wahrnehmung und steter Kommunikation. Das Set mit 116 Fragekarten und 16-seitigem Booklet greift die Forschungserkenntnisse zur Praxis hochzuverlässiger Organisationen auf und unterstützt Fachkräfte in der Sozialen Arbeit im achtsamen Organisieren für zuverlässigen Kinderschutz. »Kinderschutz achtsam und zuverlässig organisieren«, Weinheim 2017 (29,95 Euro).

23.02.2017: Schwerpunkt »Kulturelle Integration« in Politik & Kultur 2/17
Die aktuelle Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, widmet dem Thema »Kulturelle Integration« einen Schwerpunkt. Auf mehr als 19 Seiten befassen sich 27 Autorinnen und Autoren aus ihrer jeweils eigenen Perspektive in Interviews, Artikeln und literarischen Texten mit den Themen gesellschaftlicher Zusammenhalt und kulturelle Integration. Zu Wort kommen dabei sowohl Politikerinnen und Politiker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Autorinnen und Autoren sowie Verbandsvertreterinnen und -vertreter. Ihre Beiträge spitzen zu, vermessen das Feld und zeigen damit die Bandbreite der Debatte. Ergänzend zur Veröffentlichung in der Zeitung Politik & Kultur werden die Texte ab der kommenden Woche auf der Webseite der Initiative kulturelle Integration www.kulturelle-integration.de nachzulesen sein.

23.02.2017: Werkzeugbox »Jugend gerecht werden«
Die Koordinierungsstelle »Handeln für eine jugendgerchte Gesellschaft« hat ein digitales Angebot veröffentlicht, mit dem Jugendliche, Fachkräfte der Jugendhilfe sowie Politik und Verwaltung ganz konkrete Unterstützung erhalten, wenn sie sich vor Ort dafür einsetzen wollen, dass ihre Kommune jugendgerechter wird. Auf werkzeugbox.jugendgerecht.de findet man eine Auswahl an Werkzeugen, die beim Engagement für einen jugendgerechten Ort hilfreich sind. In vier Handlungsfeldern werden praktische Methoden, theoretisches Hintergrundwissen und Argumentationsstützen empfohlen.

20.02.2017: Impulspapier »Wie interkulturelle Öffnung jetzt gelingen kann!«
Über 50 Migrant*innenorganisationen aus ganz Deutschland haben ein gemeinsames Impulspapier zur Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft erarbeitet. Darin werden vier Veränderungsziele zur Interkulturellen Öffnung hervorgehoben: Umsetzung von Strategien zur interkulturellen Öffnung in Organisationen, Institutionen und Verwaltung; Stärkung der Migrant*innenselbstorgansiationen und ausreichend Strukturfördermittel und Anlaufstellen für Prozesse der Interkulturellen Öffnung; Erhöhung des Anteils von Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die Entscheidungsfunktionen wahrnehmen; Menschen erfahren keine institutionelle Diskriminierung und begegnen keinen sprachlichen und kulturellen Barrieren. Um diese Ziele zu erreichen, schlagen die Migrant*innenorganisationen insgesamt 29 Maßnahmen vor.

13.02.2017: Archaisierung und Pinkifizierung – Mythen von Männlichkeit und Weiblichkeit in der Kinder- und Jugendliteratur
Kinder- und Jugendliteratur wird zunehmend nicht mehr nur in Buchform, sondern in Medienverbünden verkauft. Reihen wie »Die Wilden (Fußball-)Kerle« und »Die Wilden Hühner« zeigen zudem eine zweite Verkaufsstrategie der Kinder- und Jugendliteraturproduktion: Sie sind, vor allem im Hinblick auf eine männliche Zielgruppe, offensiv geschlechtsspezifisch adressiert. Kerstin Böhm zeichnet nach, wie diese Reihen im Rahmen des Zusammenspiels von kommerzieller Orientierung und Zielgruppenspezifik mittels Strategien der »Archaisierung« und »Pinkifizierung« Mythen von Männlichkeit und Weiblichkeit tradieren, aber zugleich auch aktualisieren. Kerstin Böhm: Archaisierung und Pinkifizierung – Mythen von Männlichkeit und Weiblichkeit in der Kinder- und Jugendliteratur, Bielefeld 2017 (29,99 Euro).

13.02.2017: Kulturvermittlung heute – Internationale Perspektiven
Wie schafft man kreative Lernumgebungen für BürgerInnen mit verschiedenen soziokulturellen Traditionen und kulturellen Rezeptionsgewohnheiten? Welche Rolle spielen Standort und Geschichte einer Kulturinstitution für Inhalte und methodischen Zugang der Vermittlungsarbeit? Wie lassen sich veränderte demographische Bedingungen in Kulturangeboten berücksichtigen?
Diesen und weiteren Fragen, etwa zur Qualität der Beziehungsarbeit mit dem Publikum, widmet sich der Band. Die wichtigsten Aspekte der Kulturvermittlung werden aus dem Blickwinkel verschiedenster Länder weltweit vermessen. Sie zeigen Methoden und Formate einer zeitgemäßen Kulturvermittlung auf und präsentieren Sichtweisen und Erfahrungen aus Forschung und Praxis. NÖKU-Gruppe / Susanne Wolfram (Hg.): Kulturvermittlung heute – Internationale Perspektiven, Bielefeld 2017 (29,99 Euro).

10.02.2017: Aktuelle infodienst-Ausgabe »Mut zum Experiment. Blick hinter die Kulissen kultureller Bildung«
Die aktuelle Ausgabe des »infodienst – Magazin für kulturelle Bildung« blickt hinter die Kulissen kultureller Bildung. Das Magazin gibt Denkanstöße – in viele Richtungen. Die Ausgabe richtet den Blick auf das Verkaufen, Erforschen und Machen. Gute Arbeit ist nicht automatisch eine Garantie für gut besuchte Kurse oder Projekte. Es will zudem wissen: Warum sind kulturelle Bildungsprozesse mit herkömmlichen wissenschaftlichen Methoden nur begrenzt darstellbar? Welchen Mehrwert kann es haben, wenn die Projektleitung nicht mehr allein plant, sondern viele beteiligt und damit Kleinen wie Großen eine gleichberechtigte Partizipation ermöglicht? Was braucht es, um die künstlerisch-kreative Auseinandersetzung mit Fragen unserer Zeit auch abseits der großen Metropolen zu ermöglichen? Wie gelingt es den Macherinnen und Macher kultureller Bildungsangebote, Barrieren für Teilhabe abzubauen? Auf diese und viele weitere Fragen gibt es an der Praxis orientierte Antworten. Bestellmöglichkeit

09.02.2017: 15. Kinder- und Jugendbericht erscheint erstmals mit Jugendbroschüre
Die Bundesregierung nimmt Stellung zum 15. Kinder- und Jugendbericht, der erstmals mit begleitender Jugendbroschüre erscheint: Die Bundesregierung ist davon überzeugt, dass das Jugend- und junge Erwachsenenalter eine eigenständige Lebensphase mit besonderen Herausforderungen ist. Daraus leitet sich der Anspruch einer Eigenständigen Jugendpolitik ab. Der Bericht wurde von einer unabhängigen Sachverständigenkommission im Auftrag der Bundesregierung erarbeitet. Er zeichnet ein aktuelles Bild der Lebenslagen und des Alltags Jugendlicher und junger Erwachsener. In den Jugendbericht sind auch erstmals unmittelbar Sichtweisen junger Menschen eingeflossen. Ein zehnköpfiges Redaktionsteam der Jugendpresse Deutschland hat außerdem ergänzend zum Bericht eine Jugendbroschüre »Jugend ermöglichen!« erstellt, die zentrale Themen aus der Sicht der Jungredakteure aufbereitet.

07.02.2017: SpielRaumStadt – Baukulturvermittlung für Kinder
Der Athena-Verlag hat mit »SpielRaumStadt« eine anregende Publikation zur Baukulturvermittlung für Kinder vorgelegt, die sowohl konzeptionelle Überlegungen zu den Zu»Gängen« als auch konkrete pädagogische Anregungen verbindet. Das Buch bietet somit Impulse, die gewissermaßen als Spielanleitung formuliert wurden. Ein beigefügtes »Stadtforscherset« bestehend aus Skizzenheft und Kartenspiel regt zur Auseinandersetzung mit dem gebauten Raum im Alltag und zum Festhalten der Eindrücke an. SpielRaumStadt setzt an den Erfahrungen der Kinder und ihren Alltagsräumen an. Vermittelt wird eine forschende Haltung und dass es Spaß macht, Architektur zu betrachten. Turit Fröbe, Kirsten Winderlich (Hg.): SpielRaumStadt – Baukulturvermittlung für Kinder. Oberhausen 2017, Box mit Buch und »Stadtforscherset« (16,90 Euro).

06.02.2017: Stiftung Mitarbeit: »Arbeit im Verein«
Die Publikation möchte all jenen Menschen Hilfestellung geben, die sich im Rahmen ihrer Vereinszugehörigkeit ehrenamtlich in der Vereinsarbeit engagieren; sie richtet sich aber ebenso an diejenigen, die am Anfang ihrer freiwilligen »Vereinskarriere« stehen. Der Autor gibt zahlreiche praxisnahe, handlungsorientierte und alltagstaugliche Tipps zum Vereins- und Gemeinnützigkeitsrecht oder zu Leitprinzipien nachhaltiger Vereinsführung und Vereinsarbeit. Und er zeigt nicht zuletzt, was Vereine als Ausdruck gelebter gesellschaftlicher Selbstorganisation und Solidarität mit Demokratie zu tun haben. Weitere Infos und Bestellung (12 Euro)

05.01.2017: Themenheft Bündnis »Potential: Kooperation – Bündnisarbeit zwischen Kultur, Sozialraum und Bildung«
Im neuen Themenheft der BKJ geht es um die Zusammenarbeit verschiedener Akteure als Bündnis in kulturellen Bildungsprojekten für Kinder und Jugendliche. Die Annahme ist, dass gerade durch diese Koproduktion verschiedener Akteure mit ihren jeweiligen Potenzialen, Kompetenzen und Expertisen die Teilhabe- und Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche besonders unterstützt werden kann. Wie aber die Zusammenarbeit zwischen Kultur, Sozialraum und Bildung und den eingebundenen Hauptamtlichen, Freischaffenden und Ehrenamtlichen gelingen kann, danach fragt das vorliegende Themenheft Bündnis »Potential: Kooperation – Bündnisarbeit zwischen Kultur, Sozialraum und Bildung«.

21.12.2016: Studie »Frauen in Kultur und Medien« jetzt als kostenloses E-Book
Aus Anlass der Einrichtung des Runden Tisches »Frauen in Kultur und Medien« stellt der Deutsche Kulturrat die Studie »Frauen in Kultur und Medien. Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge« jetzt auch als E-Book kostenfrei ins Netz. In der Studie wird für einen Zeitraum von über zwanzig Jahren untersucht, wie es um die Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich bestellt ist. Dabei wird sowohl die Ausbildungssituation, die Präsenz von Frauen in Führungsetagen von Kultureinrichtungen, die Partizipation von Frauen an der individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung und anderes mehr über einen Zeitraum von 20 Jahren in den Blick genommen. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass trotz stärkerer Präsenz von Frauen in einigen Bereichen von Geschlechtergerechtigkeit nicht die Rede sein kann. Das gilt gleichermaßen für Kulturverbände.

15.12.2016: Neues Onlinemagazin für Hamburger Jugendliche »middenmang«
»middenmang« ist eine neue Plattform für Hamburger Jugendliche zum Schmökern, Vernetzen und Veröffentlichen. Hier könnt Jugendliche selbst zu Autoren werden. Es wird über vielfältige Kulturprojekte berichtet, die Beiträge können in verschiedenen verfasst werden. Das Ganze ist ein Projekt des Kulturhaus Dehnhaide e.V. in Kooperation mit u.a. der Zinnschmelze und Welcome to Barmbek.

14.12.2016: Arbeitshilfe »Perspektive Künste – Arbeitsfeld Kulturelle Bildung. Texte, Materialien, Methoden für Kulturschaffende«
Die neue Publikation der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) soll Kunst- und Kulturschaffende bei der Konzeption, Durchführung und Reflexion von künstlerisch-kulturellen Angeboten für Kinder und Jugendliche in Ganztagsschulen oder in lokalen Bildungslandschaften unterstützen. Weitere Infos, kostenloser Download oder Bestellung der Print-Version

12.12.2016: Studie »Städte/Geld/Kulturelle Bildung. Horizont 2016«
Politisch hat Kulturelle Bildung in Deutschlands Kommunen nach wie vor Konjunktur, indes gibt es Luft nach oben bei der Umsetzung. Das ist das zentrale Ergebnis der neuesten Studie des Rats für Kulturelle Bildung in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag (DST). Zwar genießt Kulturelle Bildung knapp zehn Jahre nach der »Aachener Erklärung zur Bildungspolitik« des Städtetages in mehr als drei Viertel seiner Mitgliedsstädte hohe Bedeutung. Jedoch besteht Verbesserungsbedarf bei der Finanzierung, der Anwendung von Instrumenten und Prinzipien zur Koordinierung und Auswertung der Angebote Kultureller Bildung.

29.11.2016: Sammelband »Kulturelle Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit«
Schwerpunkt der von Bernd Kammerer herausgegebenen Dokumentation des 25. Nürnberger Forums der Kinder- und Jugendarbeit ist der theoretische, konzeptionelle und praktische Zusammenhang zwischen Jugendarbeit und kultureller Bildung. Dabei nehmen neben den klassischen Kunstgenres auch Medien einen wichtigen Platz ein. Fragestellungen sind hierbei: Worin besteht die Qualität kultureller Bildung in der Jugendarbeit? Wo findet sich in der allseits präsenten Ganztagsdiskussion der konkrete Kooperationsauftrag an Schule, Jugendhilfe, Kunst und Kultur? Welche Rolle spielen Jugendkulturen? Nürnberg 2016, 267 Seiten, 14,90 Euro.

24.11.2016: »Medien und Migration – Zwischen Begegnung und Konflikt«
Die aktuelle Ausgabe der MedienConcret analysiert mediale Strategien zur Integration und Ausgrenzung von Geflüchteten und anderen Migranten und zeigt auf, welche Herausforderungen sich für die (medien-) pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stellen. Welche Bilder, Berichterstattungen, Games, Filme, Netzangebote und Medienprojekte fördern eine erfolgreiche Integration auf der Grundlage gegenseitigen Verständnisses zwischen Geflüchteten und Aufnahmegesellschaft? Zugleich wird analysiert, mit welchen medialen Strategien Ängste geschürt und Feindbilder aufgebaut werden. Die aktuelle Ausgabe der MedienConcret »Medien und Migration« kann für 7,- Euro zzgl. Porto bei den Herausgebern, dem Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum, und dem jfc Köln bestellt werden.

27.10.2016: Materialpool des Qualitätsverbundes »Kultur macht stark«
Auf den Internetseiten des Qualitätsverbundes »Kultur macht stark« stehen vielfältige Materialien für die kulturelle Bildungspraxis zu Verfügung. Die behandelten Themen sind Lebenswelten und Sozialraum, Gruppenbildung und Integration, Teambildung und Qualifikation, Kooperation und Nachhaltigkeit, Materialien- und Mediennutzung, Öffentlichkeitsarbeit und Präsentation. Sie sind aufbereitet nach Methoden, Praxisbeispielen, Grundlagen, Dokumentation bzw. Literatur und Links.

24.10.2016: Sammelband »Teilhabeorientierte Kulturvermittlung. Diskurse und Konzepte für eine Neuausrichtung des öffentlich geförderten Kulturlebens«
Deutschland ist geprägt durch eine der vielfältigsten Kulturlandschaften Europas. Dennoch erreichen öffentlich geförderte Kulturangebote oft nur einen kleinen, meist hochgebildeten und finanziell gut situierten Teil der Gesellschaft. Wie können Kulturinstitutionen zu Orten der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Milieus, Generationen, kultureller und ästhetischer Präferenzen gemacht werden? Der von Birgit Mandel herausgegebene Sammelband liefert einen Überblick der empirischen Erkenntnisse zur Kulturnutzung und zu kulturellen Interessen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Bielefeld 2016, 288 Seiten, 27,99 Euro.

11.10.2016: Sammelband »Geflüchtete und Kulturelle Bildung. Formate und Konzepte für ein neues Praxisfeld«
Der Sammelband von Caroline Gritschke und Maren Ziese (Hrsg.) zeigt Impulse für Solidarität mit Geflüchteten auf, die sich aus innovativen Formaten und einer selbstreflexiven, diversitätsorientierten Haltung für die Bildungsarbeit im Kulturbereich ergeben. Die Beiträge des Bandes zeigen: Die Kulturelle Bildung ist ein Feld, in dem viele ambitionierte Projekte mit Geflüchteten realisiert werden. Das Phänomen Flucht bietet so Möglichkeiten für eine macht- und differenzsensible Veränderung von Kultur- und Bildungsinstitutionen und eröffnet Chancen für die Revision etablierter Handlungsroutinen. Bielefeld 2016, 440 Seiten, 29,99 Euro.

20.09.2016: »Was geht?« Das Heft zu Flucht und Asyl
Warum fliehen so viele Menschen aus ihrer Heimat? Was bedeutet eigentlich das Wort Asyl? Nimmt Deutschland wirklich viel mehr Menschen auf als andere europäische Länder? In dieser Ausgabe von »Was geht?« dreht sich alles um das Thema Flucht und Asyl. Mit dabei: ein Faktencheck, ein Quiz, Geschichten von geflüchteten Jugendlichen sowie viele weitere Informationen, Links und Hinweise.

28.08.2016: Handreichung »Förderprogramme zur Integration von Neuzugewanderten durch Bildung«
Der Bundesverband Deutscher Stiftungen stellt mit dieser Online-Publikation Bundes- und Landesprogramme zur Integration von Neuzugewanderten durch Bildung in Steckbriefen vor. Die Publikation enthält neben der qualitativen Beschreibung auch Hinweise, worin die Chancen und Anknüpfungspunkte für Stiftungen oder weitere zivilgesellschaftlich Engagierte bestehen.

17.08.2016: BKJ Positionspapier »Spiel und Kunst von Anfang an – Kulturelle Bildung für junge und sehr junge Kinder«
Die Mitglieder der BKJ fordern in diesem Papier umfassende und qualitativ hochwertige kulturelle Bildungsmöglichkeiten von Anfang an. Sie stellen dar, was Qualität in der kulturellen Bildungspraxis für Kinder von null bis sechs Jahren bedeutet und welcher Entwicklungsbedarf besteht, um sie zu realisieren.

21.07.2016: Die Kulturschule und kulturelle Schulentwicklung
Im dritten Band der von Tom Braun und Max Fuchs herausgegebenen Reihe steht die Frage nach den politischen Rahmenbedingungen kultureller Schulentwicklung im Vordergrund. Im vorliegenden Band wird der Frage nachgegangen, wie Neues in das Bildungssystem kommen kann und wie man geeignete Rahmenbedingungen schaffen kann, damit innovative Ansätze in dem gesamten System der Schule zur Anwendung kommen.

20.07.2016: Flucht und Kulturelle Bildung: Möglichkeiten und Grenzen
Max Fuchs erinnert in seinem Beitrag »Flucht, Zuflucht und Kulturelle Bildung« an die Möglichkeiten und Grenzen der ästhetischen Praxis. Der Artikel für die Wissensplattform Kulturelle Bildung Online erinnert an die rechtlichen Grundlagen im Umgang mit Geflüchteten, setzt sich kritisch mit Werthaltungen und der Forderung nach einer Leitkultur auseinander, benennt die theoretischen Aspekte der Herausforderungen von Flucht, Zuflucht und Kultureller Bildung für Bildungs- und Kulturpolitik und reflektiert Stolpersteine und Ambivalenzen bei der Organisation einer ästhetischen Praxis mit geflüchteten Menschen.

20.07.2016: Eure Zwecke sind nicht unsere Zwecke!
Was will Theater an Schule und was will Schule von Theater? Was bedeutet es, künstlerische Prozesse zugleich als Bildungsprozesse zu denken? In dem Sammelband »Eure Zwecke sind nicht unsre Zwecke« nehmen die Autoren das Berliner Kooperationsprojekt »JUMP & RUN – Schule als System« (2011/12) zum Anlass, um die Zusammenarbeit zwischen Theater und Schule als institutionell gerahmte Vermittlungs-praxis zu reflektieren.

19.07.2016: Magazin KULTURELLE BILDUNG Nr. 14 zum Thema Partizipation
»Partizipation auf dem Prüfstand« war das Motto der Tagung »Illusion Partizipation – Zukunft Partizipation« im November 2015 und zieht sich auch als roter Faden durch die Texte der aktuellen Ausgabe des Magazins KULTURELLE BILDUNG. Die Autorinnen und Autoren der 14. Magazinausagabe von KULTURELLE BILDUNG geben mit ihren unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema »Partizipation« Denkanstöße für die kritische Auseinandersetzung mit der künstlerischen und kulturpädagogischen Praxis der Partizipation in der Kulturellen Bildung.

04.07.2016: Geflüchtete und Kulturelle Bildung
Wie können Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Hunger und wirtschaftlicher Not in Deutschland ankommen, ihre Rechte auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe wahrnehmen? Was sind geeignete Formate der Kulturellen Bildung, um auf die Realität der Geflüchteten aufmerksam zu machen und um Vernetzung und Solidarisierung herzustellen? Die Publikation von Caroline Gritschke und Maren Ziese geht diesen Fragen nach und zeigt: Die Kulturelle Bildung ist ein Feld, in dem viele ambitionierte Projekte mit Geflüchteten realisiert werden. Das Phänomen Flucht bietet so Möglichkeiten für eine macht- und differenzsensible Veränderung von Kultur- und Bildungsinstitutionen und eröffnet Chancen für die Revision etablierter Handlungsroutinen. Der Erscheinungstermin ist voraussichtlich im Oktober 2016. Vorbestellungen werden bereits entgegengenommen.

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